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Audiovorträge 

 

Meine Notizen aus der Kollektion EXIT FROM THE MATRIX

(Diese stelle ich mit Vorbehalt und ohne Garantie auf Richtigkeit hier herein.

Die Vorträge sind auf englisch und ich habe möglicherweise nicht alles oder manches nicht richtig oder etwas anderes verstanden.)


 

Audiovortrag  005-efm01.mp3 

 

Die Realität erfinden

 

Ein interessantes Thema.

Wer erfindet die Realität, wo sie doch so real erscheint?

Sprechen wir nur über soziale, politische oder ideelle Realität oder sprechen wir über ALLE Realität?

 

Nun bei diesem Program "Exit aus der Realität"  ist die Idee nicht die,  all diesen Stoff in ihren Kopf zu stopfen.

Die Absicht ist vielmehr , dass diese Ideen an bestimmten Punkten im Verlauf des Programms ihre IMAGINATION stimulieren. Dann ergreifen sie sie und wenden sie an. Das beabsichtige ich hier.

Ich präsentiere ihnen Ideen und Ansichten die provozierend sind. Und alle zielen auf Ihre Imagination und regen sie an.

Denn es ist die Imagination die die Gans der Realität (so wie sie ihnen repräsentiert wird)  schlachtet,, damit sie etwas verschiedenes und anderes als bisher tun.

 Etwas anderes als einfach zu versuchen die vorhandene "Realität" so wie sie ihnen gelehrt wurde,  wieder zu spiegeln.

 

Denn das ist es was die meisten Leute tun. Sie sehen die vorhandene Realität um sie herum und versuchen sie zu imaginieren, so wie bei NLP oder beim Neurolinguistischem Programmieren.

NLP ist nicht wirklich eine kreative Technik sondern eher etwas Erlerntes und Erinnertes. Es ist ein Verfahren wie man den Spiegel imaginieren kann, oder die Erwartungen von irgendetwas. In diesem Fall können wir sagen, dass die Realität die Erwartung hegt, dass man sie imaginiert oder spiegelt. Zuerst akzeptiert man sie und dann findet man Wege, um sich selbst für die Realität  akzeptabel zu machen. Das ist die Matrix.

Diese Verbindung wenn sie akzeptiert bewirkt  in ihnen  die imaginierte Realität.

 

Was sollten sie also tun? Was wollen Sie tun? Dazu gibt es viele Wege in vielen Schichten.

Einige dieser Schichten kann man finden indem man einfach eine Liste aufstellt:

 

Dinge die ich tun möchte.

Und sie erweitern diese Liste, tagelang, wochenlang, monatelang.

 

Und auf dieser Liste können sie dann einige Dinge finden die bei ihnen die Alarmglocken läuten lassen.

JA ,  DAS ist es,   und sie beginnen genau dies  in ihrer Imagination zu erschaffen. Und erfüllen sich so ihre  Wünsche.

Dann,  wenn sie das tun und Ihre Imagination üben werden sie an einem Punkt neue Ebenen ihrer Wünsche finden, da ihr erweitertes Wissen über  Imagination neue Gebiete aufzeigt. Denn ohne Imagination können sie sich  nur begrenzte Gebiete vorstellen. Den Rest können sie danach weglassen.

 

Sie  beginnen Wege und Aktionen zu imaginieren und plötzlich sehen sie, erinnern sich, überlegen sie  was sie im Leben tun könnten und dies ist  jenseits dessen was sie sich zuvor zugetraut hätten und was andere Leute als risikoreich angesehen hätten.

Sie WOLLEN das höchste Niveau erreichen. Sie WOLLEN zu Zuständen gelangen um ihr höchste Potential zu verwirklichen.

 

Manche Leute sind eher geneigt in Begriffen von Gemeinschaft zu denken und andere Leute eher in Begriffen des Selbst. Das ist nicht so wichtig. Aber wenn sie in Begriffen von Gemeinschaft denken, gehen sie in einer Richtung die die Gefahr in sich birgt sich selbst zu ignorieren. Für die einen ist Gemeinschaft nicht primär wichtig für andere aber sehr wichtig. Aber das ist es nicht die Gemeinschaft selber, sondern ein Programm über Gemeinschaft an das sie gebunden sind. Und dieses Programm ist nur eine korrupte Simulation. Und weil die Gehirnwäsche in unserer Gesellschaft sich weiter und weiter in Richtung Gemeinschaft bewegt, alles ist sozial, global, nur die grösste Anzahl bestimmt u.s.w.  gibt es immer mehr Leute die mehr von der Idee der Gemeinschaft als von der Idee des Selbst bewegt werden.

Aber das ist nichts als eine spezielle Richtung dieses Programms.

Das Selbst auf der anderen Seite ist die Einheit, aus vielen Ebenen der Wünsche bestehend. Je mehr man seine Imagination gebraucht, desto mehr kontaktiert man diese Ebenen des Selbst.

 

Was ist Imagination? Imagination ist imaginieren der Imagination.

Manchmal kommt die Imagination zu einem in Form von neuen Ideen,  neuen Richtungen, neuen Bildern, neuen Dingen die man tun will. Imagination ist kein Ding sondern eine Fähigkeit, eine Leidenschaft, etwas was nicht quantifiziert werden kann. Aber man weis aus seiner Erfahrung, dass man verstand was Imagination war, wenn sie sich ereignete.  Und das war nichts Fremdes, sondern etwas Eigenes. Die Art wie man Zugriff zu seinem Potential hatte.

 

Potential ist nicht etwas wie ein Pfeil und man geht dann geradewegs zu Ursache, Wirkung, Ursache Wirkung..., und  dann führt das zur Imagination. So funktioniert das nicht. Die Idee ist, dass es Teile in ihnen gibt die angeregt werden und zur  Imagination führen. Sie machen einen Sprung, sie lesen ein Buch, sie sehen eine Zeichnung, sie schauen eine Maschine an, sie sehen eine Person, sie denken an eine Idee die sie inspiriert  und plötzlich beginnen sie zu imaginieren. Dann ist es sehr natürlich das zu imaginieren, was sie wirklich wünschen zu tun. Danach gibt es eine andere Liste über das  was sie imaginieren   tun zu wollen. Was kann ich mir vorstellen, das ich wünsche zu tun? Und weiter was kann ich mir vorstellen tun zu wollen.

Oder sie können sich vorstellen, dass jemand eine Pipeline baut, die ihnen sagt was sie  imaginieren wollen. In diesem Fall würden sie auf einer Ebene weiter weg vom Selbst arbeiten.

 

10:00

Exit aus der Matrix bedeutet aufzuhören ihr Selbst in der vorhandenen Realität und Matrix zu spiegeln. 

Statt dessen benutzen sie spezielle  Verfahren um ihre  eigene Realität neu zu erschaffen.

 

Das ist es was ich hier beschreiben will. Ich kann ihnen nicht sagen was Imagination ist, sondern nur was getan werden sollte. Historisch gesehen gibt es in den Gesellschaften Geschichtenerzähler und sie erzählen die vereinigende Geschichte ihrer Zeit. Diese Geschichten werden dann benutzt um Furcht zu erzeugen und ihr Denken zu kontrollieren. Diese Geschichtenerzähler und ihre Verbündeten imaginieren für das Volk was das Volk tun sollte.  Dabei unterdrücken sie ihre eigene Imagination, denn Imagination ist keine kollektive Angelegenheit. Sie ist ein individuelles Ding.

 

Was könnte dieser Raum in dem ich sitze anderes sein, als das was er ist?

Das ist eine interessante Übung.

 

Er könnte z.B. das Kontrollzentrum eines Raumschiffes sein. Da gibt es einen Tisch mit einem Computer, Telefon und Papiere und ein grosses Steuerungspult, nicht wie in einem Tonstudio sondern viel komplexer, interessanter mit Bildschirmen und Kontrollen, mit Energien die aktiviert werden und wieder verschwinden. Über diese Kontrollkonsole kann man in den Weltraum sehen, denn wir sind gestartet. Man kann farbige Formen sehen, die im Raum schweben, wie lebendige Wesen. Sie sind  daran interessiert ob diese eine Verbindung mit mir aufnehmen wollen, über welche Themen auch immer. Der Raum hat eine sehr hohe Decke. Die Wände sind angenehm purpurfarben gestrichen. Andere Leute sitzen in Stühlen um sie herum.

 

Wie komme sie nun dahin? Dabei geht es nicht um das Wie.  Das wäre nur  eine mechanische Frage bei einer nicht mechanischen Angelegenheit. Das ist ein Problem, dass die meisten Leute haben die Imagination zu einer mechanischen Sache machen. Das ist die übliche Gewohnheit. Oder sie würden das sofort zu einer Abteilung ihres bevorzugten Systems machen. Oder ihres bevorzugten Glaubens.

 

Aber wenn man Übungen wie diese macht,  bei denen ein Raum etwas anderes ist als das was er ist, kann man seine Imagination dazu benutzen ausserhalb der üblichen Begrenzungen zu gehen.

Welches Haus kann ich mir vorstellen, das anders ist, als das Haus in dem ich bin?

Welche Stadt kann ich mir vorstellen, die anders ist als die Stadt in der ich bin?

Welchen Körper könnte ich mir vorstellen, der anders ist als der Körper den ich habe?

Welche Überzeugungen könnte ich unterhalten, die anders sind als die Überzeugungen die ich habe?

Welche Leute könnte ich mir imaginieren, die anders sind als die Leute die ich kenne?

Wenn sie dieser Richtung folgen werden sie beginnen die Gebiete zu erweitern in denen sie ihre Imagination anwenden können.  Sie erweitern die Bereiche die offensichtlich sind, seien sie klein oder gross. Sie bekommen den richtigen Geschmack davon. Sie tun das.

 

 Imagination ist  ihre Zukunft. Ihre Zukunft ist Imagination.

Es mag sein, dass sie Science-Fiction lesen um Ideen zu bekommen. Sie werden angeregt, inspiriert. Dann erkennen sie in sich Wünsche die sie nie zuvor hatten, weil sie nie ihre Imagination benutzt hatten. Leute hatten die Vorstellung, dass sie wenn sie etwas imaginiert hätten, dies real werden würde. Ja das ist so, aber nur im weitest möglichen Sinn. Das ist kein kurzer Prozess.

18:00

Jemand stellt sich vor ein neues Vehikel zu erfinden, das noch niemand auf diesem Planeten gesehen hat.  Er wacht am nächsten morgen auf, voller Energie, und schaut aus dem Fenster und alles glänzt und strahlt voll von neuer Energie. Ist das das erwünschte? Nein ?

Doch, das ist es!

 

Oder in den nächsten Tagen wacht er auf und da ist es das neue Fahrzeug neben dem Haus? Nein, so ist es nicht. Denn der Grund warum wir hier sind ist, dass wir entschieden haben Dinge zu machen, dass wir zuerst Dinge imaginieren, uns vorstellen wollen, damit sie dann Tatsachen in der Welt werden. Das ist der Prozess. Deshalb funktioniert es nicht sich jeden möglichen Weg unter der Sonne auszudenken um diesen Prozess abzukürzen.  Dies ist kontraproduktiv und nur ein Anzeichen dass  jemand vor seiner Zukunft flüchtet. Arbeit sollte sowohl Freude als auch Anstrengung erfordern. Wenn aber jemand durch Imagination lebt dann kommt allmählich der Punkt an dem die Imagination eine enorme Wirkung auf das hat was man erlebt und dies auf einer beständigen Grundlage. Wir kommen dabei in die tieferen Gebiete dieses Prozesses.   

Aber zu sagen, dass das was ich mir wünsche das gleiche ist, wie zu sagen, ich werde das Erwünschte gleich als einen Materiepunkt vor mir sehen, ist nicht richtig. Denn das bedeutet, dass ich den Berg nicht erklimmen will um auf den Gipfel zu gelangen. Ich will gleich jetzt da sein. Ja natürlich könnte ich  einen Hubschrauber nehmen und auf den Gipfel fliegen. Aber was ist der Unterschied in den Gefühlen zwischen dem Ersteigen des Bergs und dem Flug auf den Gipfel? Aber die meisten Leute erkennen nicht, das sie zuerst einfach auf dem Gipfel sein wollen, ohne den Weg dahin. Ihre Imagination dehnt sich einfach nicht soweit aus.

22:20

Es gibt einen phantastisch weiten Bereich an Emotionen den man erfahren kann. Und man kann damit spielen,  auf diese Weise  oder auf andere Weise. Ihre Gefühle  sind wie Karten in einem Kartenspiel. Heute kommt diese Karte  an die Oberfläche  und morgen jene. Karten, Karten, Karten. Wenn man sein Leben nur so lebt, dass man versucht all diese Karten im Kartenspiel der Emotionen  unter einen Hut zu bringen, sie unter einander auszugleichen, so ist das wirklich ein  Versuch der zu Verlusten führt.

Es gibt dann eine Art von Traurigkeit wenn man das Kartenspiel der Emotionen beiseite legt und davon geht. Es ist wie die Erinnerung an meinen alten Freund. Ich kannte dich so gut. Ich kenne den ganzen Bereich dieser Emotionen. Ich weiss, dass es auf und ab geht. Das ist die Matrix, das Panorama, der Zirkus.

Aber die Leute nehmen an, dass jemand der vom Kartenspiel der Emotionen weggeht dadurch zu einer kalten herzlosen Peron wird, sogar unmenschlich wird, Sie warnen davor, wollen so jemand in Behandlung schicken. Dies ist ein Tabu, man sollte das nicht tun.

Aber es wird nicht verstanden was das bedeutet. Weil die Leute  denken, dass jemand der ausserhalb ihres Bereichs im Kartenspiel der  Emotionen ist  nun ein kalter gefühlloser Eisblock ist, der grossen Schaden anrichten kann. Das ist ein mächtiges Tabu.

Andererseits sagen die Leute, was kann ich in meinem Leben tun? Es sieht so aus als ob ich stets herum gestossen  werde. Ich wollte ich könnte all dem entkommen. Wenn dann aber jemand kommt und sagt, hier ich habe eine Weg um aus diesem emotionalen Chaos zu entkommen, dann weichen sie zurück und sagen oh nein, nein. Das ist Tabu.

So, hier ist der grundlegende Konstruktionsfehler des Kartenspiels der Emotionen. Denn es gibt einen riesigen Bereich an Emotionen ausserhalb des üblichen Kartenspiels der Emotionen, der nicht Teil des Kartenspiels der Emotionen ist. Dies sind Erfahrungen die man macht, wenn man durch Imagination lebt. Wenn man Tatsachen erschafft durch Imagination auf Grund von Wünschen.

26:46

Aber die Leute fühlen das. Sie sind an das Kartenspiel der Emotionen gebunden und sie fühlen Emotionen über das Kartenspiel. Das ist dann noch eine anderes Spiel, alles Teil der Matrix, Sie fühlen das Resultat des Spiels, sie fühlen Traurigkeit wegen des Spiels der Emotionen. Sie fühlen Verpflichtungen für die Emotionen, genannt Pflichten. Es ist jetzt die Zeit für das Spiel, man muss sich damit befassen, darüber diskutieren, Verlangen, Hoffnung, Hass, Rache u.s.w.

 

Aber es gibt einen riesigen Bereich dessen was jenseits des Kartenspiels der Emotionen liegt, es übertrifft.  "Exit von der Matrix" will nicht absichtlich die Verbindung zwischen Ihnen und dem Kartenspiel unterbrechen, sondern sie  in einen soviel grösseren Bereich zu führen, den sie erfahren können, und zwar das  was jenseits des Kartenspiels liegt. Sie erfahren das jetzt und jetzt und jetzt… bis das es ein Teil ihrer Erfahrungen wird. Wenn sie dann von da aus auf das Kartenspiel zu schauen beginnen und sie ihren eigenen einmaligen Weg  erkennen und dass niemand die frühere  Beziehung zwischen ihnen und dem Kartenspiel wieder herstellen kann. So ergibt sich dann eine andere sich entwickelnde Beziehung. Man kann dann erkennen dass das Kartenspiel nicht für alle Situationen geeignet ist. Man wird auch nicht danach streben die Emotionen im Kartenspiel wieder zu erfahren.

 

Zsammenfassung und Kommentar,

Tu was DU willst !

Aber weisst Du was dein wahrer Wille ist?

Ist dieser nicht völlig zu geschüttet durch die Matrix  der Gesellschaft?

Ein Baby weiss noch nicht was sein wahrer Wille ist und dann kommt die Umgebung und sagt ihm was Sache ist. Wie es sich zu verhalten hat, wie es sich anzupassen hat.

So kann Imagination, begrenzt durch nichts,  ein Mittel sein, diesen wahren Willen zu entdecken. Und in Übereinstimmung mit ihm zu sein gibt Kraft gibt Emotionen weit ausserhalb des üblichen "Kartenspiels der Emotionen"

 


 

Audiovortrag  006-efm01.mp3 

 

Ursache und Wirkung

 

Ursache und Wirkung, Ursache und Wirkung, Ursache und Wirkung….

Was lehrt uns das?

 

Wenn uns das überhaupt etwas lehrt, dann ist es das was man JETZT tun sollte.

Manchmal erkennt man, dass die Vergangenheit der Kontext oder Hintergrund (oder die Ursache) für das ist, was man entscheidet JETZT zu tun.

 

Und Kontext ist alles, weil es die Begrenzung, die Form ist in der man sich selbst befindet.

 

Wenn das ihre Methode ist um zu entscheiden, was jetzt getan werden sollte, dann ist das einfach die Matrix. Sie entscheiden sich auf Grund der Matrix.

 

Denn das was sie jetzt tun braucht absolut nichts zu tun haben mit dem was sie zuvor getan haben - in dieser Abfolge von Ursache und Wirkung, Ursache und Wirkung.

Denn wenn sie das tun, versuchen sie nur die Gegenwart in Resonanz mit der Vergangenheit zu bringen.

Dann bleiben sie stehen. Ende der Geschichte.

 

Sie verwenden eine Art von fragmentarischen, komplizierten Rationalisierungs-Prozess. Sie vermischen alle ihre Werte um zu entscheiden was sie jetzt tun wollen. Und dann wieder was jetzt zu tun ist. Das ist die Kette, die um ihren Körper geschlungen ist und am Anker der Matrix hängt.

 

Ich habe oft beim schreiben von Science-Fiction , Gedichten und in meiner Journalistischen Tätigkeit erfahren, dass das was ich heute tat ein Fortsetzung dessen war was ich gestern tat. OK. Kein Problem.

Aber allmählich fing der Motor an zu rauchen. Die Arbeit wird schwerer und schwerer. Man fragt sich wie lange kann ich so weitermachen, fünfzig oder sechzig Jahre?. Ist dieser Unsinn alles was wir tun?

All das ist Kontext, Kontext, Kontext.

 

Kontext der durch die Erinnerung an die Vergangenheit geformt wird. Dann spielt es keine Rolle was man innerhalb dieses Kontextes tut. Ob man dies hier oder jenes dort tut. Aber die Dinge werden allmählich immer schwerer. Der Motor beginnt zu versagen. Die Energie reicht nicht mehr aus. Woher kann ich neue Energie bekommen um diesen Zug in Bewegung zu halten Nun arbeitet man eher wie eine Maschine, ein Computer anstatt wie ein Mensch.

5:15

Da ist immer dieses Bewusstsein, das in diesen Kontext hereinschaut. Was tust du eigentlich? Bist die wirklich glücklich bei immer diesem immer gleichen Kontext? Ist dies wirklich das wo ich sein will? Ja, ich brauche es doch. Aber das Energieniveau wird immer geringer. Man wird dann zum Spiegel, man versucht  zu spiegeln was man zuvor tat, gestern, vor Jahren. Man versucht die Realität zu spiegeln, wobei die Realität jetzt die eigene Vergangenheit ist. Dies wird zu einem Wettstreit in Ausdauer. Wie lange kann ich das aushalten?

 

In manchen Situationen sprechen wir von Tapferkeit, von im Spiel bleiben, nicht davon laufen. Ja es gibt Zeiten und Stellen wo man das tut. Aber dies als Inhalt ihres ganzen Lebens? Nein !

Denn das betrifft nicht nur sie, sondern auch die anderen. Denn diese beginnen sich selbst in einem solchen Verhalten zu sehen. Was für ein tapferer Kerl, er hält erträgt Probleme und schwierige Situationen und das fünfzig Jahre lang. Das ist wundervoll. Aber für welchem Preis?

 

Imagination ist spontan. Was du dir heute imaginierst ist nicht notwendigerweise das gleiche wie was du dir morgen vorstellst. Wie aber passt das zusammen mit dem grossen Verlangen Dinge in der Welt zu verwirklichen? Ja, meine Freunde, da gibt es eine Herausforderung.

 

Wie geht man durch diesen ganzen Prozess der Realisation, solange wie er eben dauert, ohne eine Person zu werden die immer nur so weitermacht? Ohne eine Person zu werden, die auf Grund dessen was sie gestern tat entscheidet, was sie heute zu tun hat? Und das immer so weiter. Eine Person, die dann immer mehr zu einer Person nur aus Organisation, Mechanik und Sequenzen wird.

Wie kann man das erreichen?

10:14

Nun, man kann einige Veränderungen im Laufe des Prozesses einführen. Sie machen eine Liste darüber was sie wirklich zu tun wünschen. Sie finden viele Punkte und einige wecken ihre Begeisterung und sie beginnen sie zu verfolgen.

Aber wie kann man diesen Prozess von ständigen Wiederholungen um etwas zu erreichen vermeiden?

Wie kann man mehr und mehr spontan werden? Dies kann erreicht werden indem man Veränderungen einführt. Was aber sind diese Veränderungen oder Abwandlungen?

13:02

Man muss andere Blickwinkel und Facetten einführen.  Wenn man z.B. einen Kinofilm macht oder eine Firma gründet und genau weiss was die Firma herstellt, so könnte man auch andere Produkte herstellen die einem begeistern. So spielt man mit verschiedenen Bällen, denn jedes dieser Dinge die die Firma herstellt ist sehr anregend für einem. So gibt es die ganze Zeit immer viel zu erfinden oder zu imaginieren anstatt  spiegelgleich immer mit dem gleichen fort zu fahren. Die Spontaneität des Erfindens muss bewahrt werden.

 

Die Matrix ist nicht nach dem gestaltet und zeigt nicht an, was sie sich selbst wirklich wünschen. Die Realität wie sie sich ihnen darstellt läutet keine Glocken um ihnen zu sagen, hier das  ist es was sie begehren.

16:11

Das Selbst hat viele Bereiche, viele Dimensionen bewegt sich in vielen Räumen. Dies gilt ebenso für das Bewusstsein, das dem Selbst sehr nahe steht und ebenso für die Spontaneität von Imagination und Erfindungen. Das Selbst wird so ausgedehnter und freier von der Realität so wie sie sich dem Selbst präsentiert Es spiegelt weniger die  Realität, wie man beim Malen offensichtlich sieht.

 

Wenn sie eine Bibliothek erschaffen wollen und begeistert davon sind beginnt die Imagination zu arbeiten. Wie kann man also so etwas verwirklichen ohne das es wieder zu einem Akt der Arbeit wird.

Man schafft Abteilungen. Soviele Abteilugen wie man will. Jede Abteilung enthält Bücher eines bestimmten Themas. Und ich entscheide. Und es zeigt sich, dass es keine Begrenzung für die Anzahl von Bereichen gib, die ich erfinden kann. Dies ist meine Kreation. Ich kann sie endlos ausdehnen. Jede Abteilung kann enthalten, was immer ich wünsche. Der eine Bereich kann Lichtjahre weit entfernt oder nahe von einem anderen Bereich sein, was immer ich will.

 

Kommentar

 

Es gibt eine Polarität zwischen TOTAL MECHANISCH  --- BEWUSST.

Der mechanische, automatische Pol ist unbewusst, unfrei. Das ist die Matrix.

Der bewusste Pol ist völlige Freiheit.

 

Das Mechanische ist Ursache, Wirkung. Das Bewusste ist völlig frei in seinen Entscheidungen.

Seine Postulate und Willensentscheidungen haben keinen Grund, keine Ursache.

Kontinuität bedeutet Bewegung hin auf das mechanische.

DIS-Kontinuität  ist Bewegung hin auf bewusst. Imagination ist bewusst.

Zur Verwirklichung von Zielen ist Kontinuität notwendig. Aber Kontinuität führt leicht ins mechanische.

Das ist das Problem.

Das Automatische kann durch Diskontinuität wie eine freie undeterminierte Imagination unterbrochen werden. Deswegen ist freie Imagination wirksam.

Die einzige Freiheit die es gibt ist die Freiheit der Wahl. Gesetze - menschliche Gesetze, Naturgesetze  und sogar spirituelle Prinzipien  - schränken die Wahlfreiheit ein.

Je mehr Naturgesetze oder menschliche Gesetze man erkennt oder mit denen man übereinstimmt, desto kleiner wird der Bereich der Freiheit.

 

Die Wichtigkeit ist es die Arbeit immer mühsamer macht.

Nimm die Wichtigkeit heraus, mach es spielerischer und es wird nicht mehr so mechanisch werden.

 

Die Wichtigkeit von etwas ist der Leim der die illusionäre Realität zusammenhält

 


 

Audiovortrag  007-efm01.mp3 

 

Ursache und Wirkung….

 

.Ein grosses Prinzip wenn man Maschinen bauen will, organisieren will, an einem bestimmten Projekt arbeitet….. Ein grosses Konzept. Nützlich. Eine ganze Zivilisation wurde darauf gebaut. Vielleicht wird eine solche Zivilisation eine Million Jahre dauern, Ich weiss nicht wie lange.

Aber Zivilisationen sind nur Plattformen für das Individuum, für das Selbst.

 

Plattformen für eine Gemeinschaft, die der erste Platz ist, zu dem man geht wenn man hier ankommt.

Die Zivilisation stellt ihnen nicht die Gemeinschaft zur Verfügung die sie wünschen. Vor allen wenn  sie aus Millionen von Leuten besteht. Ja, wir haben Freunde und wir haben zusammen TV gesehen und wir haben ein nettes Haus. Aber dafür müssen sie arbeiten.

Was ist Imagination? Kleine Kinder malten ganz frei, spontan  und ohne Vorstellungen etwas und Jahre später wurde es zur Realität. Aber das ist nur ein weiteres Streben nach Kontinuität.

Ja,  ich weiss wir sollten immer so weiter machen wie bisher, aber ich will das nicht, ich will  nicht irgendetwas folgen. Ich weiss, dass das jedermann  tut. Ich habe das verstanden, aber ich will das nicht.

5:02

In Konversationen springen die Leute oft von einem Thema zum anderen. Phantastisch. Das ist Diskontinuität. Man kann ein System daraus machen und dies in eine Struktur bringen die zu Erfindungen führt. Man kann auch eine konventionelle Struktur daraus machen. Es gibt keinen vorgelagerten konventionellen Grund dafür.

 

Für was also ist diese Bibliothek nützlich? Es gibt keinen Grund dafür. Sie ist im Aufbau. Aber das haben sie mir schon vor 20 Jahren gesagt. Aber ich liebe sie.

 

Kontinuität ist die Matrix - falls die Kontinuität nicht das ist, was sie wünschen.

 

Wenn man darauf besteht, das da Kontinuität sein müsse spiegelt man nur die Matrix. Und wenn ihre Wünsche zur Matrix beitragen, dann sind sie in der Matrix. Das ist es was die Matrix wünscht. Kontinuität ist der Hauptzweck im Leben geworden.  Hier setzt dann die Energieverminderung ein. Das ist einer der Hauptgründe dafür.

Ich habe ihnen das Beispiel mit der endlosen unbegrenzten Bibliothek gegeben wie man  Tatsachen in der Welt schaffen  und gleichzeitig spontan bleiben kann.

14:30

 

"Exit aus der Matrix" kann also auf zwei Wegen erreicht werden. Man kann Imaginationsübungen machen um den Bereich der Erfindungsgabe zu erweitern oder man kann eine Liste machen um herauszufinden was wirklich die eigenen Wünsche sind. Und man schreibt und schreibt. Beide Wege beginnen einem aus der Matrix herauszuführen.

15:30

Die Tendenz sollte also sein, dass sie ihre Zeit damit verbringen Imaginationsübungen durchzuführen. Immer und immer wieder. Ohne Imagination besteht die Gefahr dass sie bloss zu einer  immer wieder etwas wiederholenden kontinuierlichen Person werden. So wird ihre Energie immer weniger werden. Aber mit Imagination wird sich ihre Energie wie ein Wasserfall immer weiter erhöhen. Energie ist eine Funktion von spontaner Imagination. Spontan bedeutet im Jetzt zu sein.

 

Es ist ein grosser Unterschied ob man durch Erfahrungen von grosser Traurigkeit geht, wie sie der Verzicht auf das Kartenspiel der Emotionen hervorruft oder ob man ausserhalb der Matrix ist und in seinen Imaginationen. Wenn eine Person sich dem Kartenspiel der Emotionen verpflichtet fühlt und denkt das Spiel ist alles, das sind meine visuellen Eindrücke und Gefühle alles. Das ist alles was es gibt. So ergibt sich nicht nur diese Traurigkeit sondern auch eine grosse Entkräftung und Enttäuschung. Und es dauert weiter und weiter.

 

Aber die Emotionen  die nicht Teil des Kartenspiels sind, sind  viel höher und weiter, glorreicher und ausgedehnter. Sie kommen zu ihnen durch ihren spontanen Kontakt mit ihren Erfindungen oder den grossen Wünschen die sie haben und zu Tatsachen in der Welt machen wollen. Dann fliegen sie mit diesen Erfahrungen und heraus aus der Matrix. Dies ist nicht bloss Einbildung, nicht bloss ein sich etwas vormachen. Dies ist REAL, glauben sie mir. [Denn wir sind geistige Wesen, die durch ihre Postulate kreieren].

 

Ich versuche nicht, das Kartenspiel zu bekämpfen, ich gebe ihnen nur eine andere Sicht. Verlust von Energie ist die Folge davon sich von seiner Imagination abgeschnitten zu haben. Man kann heute davon abgeschnitten sein, wenn man sie gestern abgeschnitten hat.  Auch das ist Kontinuität.

Was also tut man? Wenn der gestrige Tag wirklich gut war, kann man sich erinnern. OK. Aber es bedeutet auch, dass man irgendwie in einer Kontinuität gefangen ist. Denn man braucht Diskontinuität.

 

Wenn man etwas gezeichnet oder gemalt hat muss man nicht wissen was es bedeutet, aber man liebt es, es gefällt einem. Ich kann es fühlen, aber man kann es nicht in Worte fassen. Das ist etwas ausserhalb der Matrix. Man versucht nicht die Matrix zu spiegeln oder darzustellen. Bedeutet das, dass man etwas darstellt was es in dieser Realität nicht gibt? Ja, genau das ist es.

 

Stellen sie sich eine Firma vor die keiner bekannten Firma gleicht. Das ist  interessant und kann auf so verschiedene Weise verwirklicht werden. Diese Vorstellung scheint dann eigene Dimensionen anzunehmen. Dies ist nicht etwas was irgendwie behindert wird oder abhängig ist von etwas anderem. Sondern es ist etwas anderes. Warum sollte ich so etwas tun?  Nein, nein, fragen sie das nicht. Die Frage sollte sein, wie kann ich es wagen so etwas zu tun, was niemand zuvor getan hat.

 


 

Audiovortrag  008-efm01.mp3 

 

Kontinuität

 

Mein Vater erzählte eine interessante Geschichte. Mein Grossvater starb als mein Vater 11 Jahre alt war. Mein Vater war dann der einzige Mann  in der Familie und es gab kein Geld. Er trat dann in eine Textilfabrik ein, arbeitete sich allmählich hoch und wurde der Aufseher für alle Entwürfe die produziert wurden. Er besuchte auch einigen Unterricht im Zeichnen. Lange Zeit arbeitete er an seiner Karriere und wurde zum Schluss Mitteilhaber der Firma, was er sicher auf Grund seiner Leistungen verdiente. Es war sicher eine Herausforderung für ihn. Er wollte es und er baute es auf. Kontinuität. Kontinuität.

Aber dann begann eine Zeit wo all das nicht mehr so gut lief. Es war nicht mehr so interessant wie zuvor.

5:32

Aber er versuchte nicht - so zu sagen - neue Abteilungen der Bibliothek zu erfinden.

Und das weiter machen mit Kontinuität geht nur solange gut, wie die Kontinuität interessant erscheint.

Aber wenn das nicht mehr des Fall ist beginnt der Abstieg. Die Energie nimmt langsam ab. Der Wunsch trocknet aus. Dabei müsste man nur neue Abteilungen der Bibliothek hinzufügen.

8:00

Hier ist die Matrix. Der Sinn der Leute nach Balance, nach Symmetrie, Harmonie, geeignete Beziehungen, Zusammensein. Das sind die wichtigen Dinge. Denen muss man folgen. Es ist wie ein inneres Verlangen. Harmonie und die richtigen Beziehungen sind die  Zustände die zu bevorzugen sind. Der Punkt dabei ist, ob man bereit ist dem zu gehorchen. Aber muss alles diesem Verlangen folgen?

 

Wenn jemand für die nächsten 30 oder 40 Jahre immer die gleiche Tätigkeit ausüben will und damit zufrieden ist, fein. Aber den meisten Leuten beginnt es erst zu spät klarzuwerden  was da geschehen ist.

Das aber ist die Matrix. Muster, Systeme, Strukturen. Aber das Verlangen, die Wünsche und die Energie gehen so verloren.

Aber wenn man das Muster zerbricht und ausbricht dann kehrt die Spontanität und die Energie zurück.

Ich habe meinen alten Status so verloren, aber wie wichtig ist mir das JETZT? Denn jetzt beginne ich mir zu überlegen, wie ich weiter expandieren kann.

13:08

 


 

Audiovortrag  009-efm01.mp3 

 

Emotionen

 

In manchen Punkten ist die Matrix wie ein grsosses Bühnenstück das ewig so weitergeht mit Komplikationen in den Beziehungen zwischen den Charakteren und  Krisen die nie zu einer Lösung führen. Und das ist es, was das ganze Spiel in Bewegung hält.

 

So haben die Geschichtenerzähler und Stückeschreiber die Absicht die Agonie der Situation fortzuführen. So führt eine Lösung zu einer anderen, die oft schlimmer ist.  Die raffinierteren Stückeschreiber verfolgen 6 oder 7 Handlungslinien parallel zu einander und erschaffen Beziehungen zwischen ihnen was zu horrenden Problemen, zur Furcht vor Entdeckung u.s.w  führt. Das alles um immer mehr Wünsche und Verlagen und Emotionen zu produzieren. Aber es ist nur das Kartenspiel der Emotionen das dieses Spiel am Leben hält.

Denn ohne die emotionalen Reaktionen, diese erwarteten und verlangten emotionalen Reaktionen, würde all das nicht funktionieren.

 

Emotionen sind der Leim der das ganze zusammenhält.

 

So sehen sie wie die Spieler eine emotionale Reaktion der anderen Spieler regelrecht verlangen. Es wird erwartet, dass man in einer bestimmten Situation auf die richtige Art und Weise antwortet. Verstehen sie denn nicht wie von ihnen erwartet wird, das sie auf diese Weise reagieren? Sie sollten zu einer Reaktion auf die Situation so "angeklebt" sein, wie jeder andere. Wenn nicht sind sie kalt und herzlos, ein Roboter, unmenschlich.

 

Ich komme auf das Kartenspiel der Emotionen zurück, weil die Leute dazu neigen eine schwierige Zeit zu haben wenn sie versuchen sich davon zu lösen. Der Grund dafür ist, dass sie keine anderen emotionalen Erfahrungsgebiete haben, in denen  Gefühle die nicht Teil des Kartenspeils der Emotionen sind dominieren. Glorreiche, expandierende Gefühle. Natürlich hat man ohne diese ein schwierige Zeit im Kartenspiel der Emotionen

3::56

Ich will ihnen eine Geschichte erzählen. 1962/63 in New York entschied ich, dass ich Malen wollte. So begann ich in meinem kleinen Apartment zu malen. Zeichnungen, Bilder, Gemälde. Ich hatte keine Ausbildung keinen Hintergrund, keine Ahnung von Traditionen oder Verfahren, nichts. Ich machte es nur so wie ich wollte, dass es sein sollte, egal welche Folgen das haben würde. Eines der bemerkenswerten Dinge die geschahen war, dass ich überwältigend emotional und begeistert davon wurde. Jeden Tag wenn ich erwachte lief ich hin zu dem was ich zuvor gemalt hatte um zu sehen was es war. Ich sah es an um sicher zu sein, dass es wirklich da war. Dieser Aufbruch von Gefühlen führte mich aus dem Kartendeck der üblichen Emotionen, mit all den Verbindungen die zuvor da mit hatte, heraus. Das war eine herausragende Erfahrung in meinem Leben.

Etwas was zu dieser Zeit geschah war, dass sich meine Beziehung zu meinen Eltern, die zuvor absolut nicht vorhanden war, änderte. Ich hatte keine Verbindung zu ihnen während einer Zeit von ein paar Monaten oder einem Jahr infolge von Meinungsverschiedenheiten. Eines Tages rief ich sie an und machte eine Zusammenkunft mit ihnen in einem Restaurant aus. Eine Bedingung dafür war, keine Gespräche über die Vergangenheit. Wir hatten ein gutes Essen, ein nettes Gespräch und dann zeigte ich ihnen eines meiner Gemälde. Der Grund warum ich fähig war so etwas zu tun und mich sogar darüber zu freuen war, das ich wirklich meine eigenes Kartenspiel verlassen hatte. Und weil ich ausserordentlich neue Gefühle erfuhr, auf eine ganz andere Weise.

 

Aber trotzdem war ich nicht so aus dem normalen Denken heraus, war ich war nicht so weit weg vom Leben auf dem Planeten Erde durch meine neue Erfahrungen als Maler, dass ich nicht die Szene verstanden hätte und in das normale Leben zurückkehren hätte können. Es war eine Freude mit Leuten zusammen zu sein, sogar mit meinen Eltern, denn ich war jetzt in einem anderen Kartenspiel. Ich handelte aus einem Kartenspiel von Überfluss an Gefühlen heraus. Das machte den ganzen Unterschied aus. Aber nicht nur das, denn ich fühlte mich schärfer im Denken was die praktischen Situationen anbelangte. Dies nicht weil ich praktische Übungen oder Ausbildung genossen hätte - ganz im Gegenteil. Denn das Malen war völlig offen, völlig frei, völlig nur Imagination. Paradoxerweise könnte man sagen, dass ich fähig war zu malen in mehr praktischer, rationaler Weise. Ich konnte besser denken. Ich konnte besser entscheiden, was für mich wichtig war. Eine neue Klarheit begann. Von da aus entwickelte sich eine neue Sicherheit sobald ich aus meiner Imagination heraus lebte. Andere Aspekte des Lebens profitierten davon immens.

11:17

Imagination war nicht etwas was ich in meinem Kopf getan hatte, es hatte Auswirkungen auf die Welt. Ich konnte sehen wie es auf mich zurück reflektiert wurde.

Die Gemälde waren unzweifelhaft da und ich war der Richter und Beurteiler über sie. Diese Rückwirkung war titanisch. Etwas zu erschaffen und dann zu entscheiden und zu beurteilen, was ich erschaffen habe. Ohne jeden Einfluss von aussen. Das ist eine Ebene der Erfahrung ausserhalb der Matrix.

 

Du erschaffst etwas weg aus ihr heraus, du beurteilst es weg von ihr und dann entscheidest du was es ist. Diese Schleife ist nicht die Matrix.

 

Jeder läuft herum und bemüht sich in der Wolke der Matrix zu sein. Von jedem wird erwartet, dass er die gleichen Gefühle in bestimmten Situationen und Krisen hat wie die anderen. Das ist eine erschreckende Verdrehung, aber ein Beispiel für den menschlichen Zustand.

 

Aber es gibt keinen Ausweg aus diesem ewig sich drehenden  Rad, wenn man es innerhalb des Rades zu lösen versucht. Es ist ein Herumscheuchen der Massen, als ob sie so die höchsten menschlichen Möglichkeiten repräsentieren könnten - und alles dies innerhalb der menschlichen Bedingungen,