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Die Zeit

 

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht was "Zeit" ist?

 

Kann man überhaupt etwas darüber wissen, da Zeit einfach etwas "Gegebenes" ist, eine Grundlage unserer Existenz, die man einfach so hinnehmen muss?

 

Nun ich meine, dass es schon Vorstellungen über die Natur der Zeit gibt und das man diese einmal untersuchen sollte.

Was also sind die verschiedenen denkbaren Vorstellungen über die   Zeit?

 

Da gibt es die allgemein übliche Einteilung in Vergangenheit; Gegenwart und Zukunft.

Danach ist das Vergangene nicht mehr wirklich da, nur noch als Aufzeichnung oder Erinnerung. Einzig real ist das Gegenwärtige. Und das Zukünftige ergibt sich durch Fortbestand oder Weiterentwicklung nach kausalen Ursache-Wirkungsgesetzen aus Vergangenheit und Zukunft.

Man kann sich das dann als eine Zeitlinie vorstellen, die von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft führt.

 

Was in der Zukunft geschieht ist demnach mehr oder weniger offen. Weniger offen, weil nach Ursache und Wirkung gewisse Ereignisse geschehen müssen. Mehr offen, weil es einen freien, wenn auch sehr eingeschränkten, Freien Willen geben sollte.

Was aber ist dann mit Prophezeiungen, Präkognition?

 

Deshalb möchte ich hier  ein wenig über Voraussagen, Prophezeiungen und allgemein über die Zeit nachdenken.

 

Zuerst will ich von einem Geschehnis berichten, das mir hier wichtig erscheint.

Mit achtzehn Jahren hatte ich einen lebhaften Traum, den ich mir notiert hatte, obwohl ich das sonst nicht tat.

Ich sah einen Mann bis zum Hals in ein Bärenfell gekleidet auf einem roten Hintergrund, sehr deutlich und dann gab es da einen Namen: Nils

Aussserdem gab es noch weitere Einzelheiten

Zwanzig Jahre später war ich auf einem Kurs in Kopenhagen, auf dem ein Mädchen war, dass mir gut gefiel. Leider hatte sie einen Freund und er hiess, ratet Mal, Nils.

Ausserdem gab es ein Buch dessen Umschlag einen Mann in einem Bärenfell auf einem roten Hintergrund zeigte, genau wie in meinem Traum.

Auch die anderen Einzelheiten stimmten mit dem Traum überein.

 

Als ich den Kurs verlies und heimfahren wollte ging ich an einer Buchhandlung vorbei wo mein Blick auf ein Buch fiel : „An Experiment with Time“ von J.W.Dunne.

Das Buch besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil berichtet der Autor von zahlreichen Erlebnissen, von denen er genaue Einzelheiten träumte bevor sie stattfanden.

So hatte er z.B. einen Traum in dem er sah wie eine Insel mit einem Vulkan darauf explodierte, später erfuhr er von der Explosion des Krakatoa.

 

(Er träumte es habe 4.000 Todesopfer gegeben, die richtige Zahl war aber 40.000. Nun konnte er sich erinnern, dass er als er die Nachricht über die Anzahl der Todesopfer in der Zeitung las, beim flüchtigen Lesen der Meinung gewesen sei, es wären 4.000 gewesen.

Dies zeigt, dass seine Vorausschau sich nicht auf das tatsächliche Ereignis, sondern auf die Nachricht in der Zeitung bezog.)

 

Der erste Teil des obenerwähnten Buches enthält noch zahlreiche Vorausschauungen oder Prä-Präsentationen wie Dunne  es nennt,  in denen er  seine persönlichen Erfahrungen oder Träume aufgezeichnet hat.

 

Nach der Lektüre dieser Erfahrungen von Dunne und meiner eigenen  scheint es sinnvoll sich Gedanken über dieses Phänomen zu machen.

Liegt die Zukunft wirklich bereits fest?

 

Und zwar nicht nur einzelne Ereignisse, sondern in allen Einzelheiten. Das ist wichtig.

Denn es waren zahlreiche Voraussetzungen und Handlungslinien notwendig, damit ich auf diesen Kurs in Kopenhagen anwesend sein konnte. Und alle diese Voraussetzungen mussten ebenfalls zum Zeitpunkt des Traumes festgelegen haben.

 

Nun habe ich einen Satz gelesen, der mir in diesem Zusammenhang eine Erklärung zu liefern scheint. Er lautet:

 

Die Zeit ist Eins und Ewig.

Vergangenheit Gegenwart und Zukunft koexistieren.

Nur das Bewusstsein verschiebt sich.

 

Wenn man sich das bildlich vorstellt, so wäre man also in einer Art von Tunnel mit lauter Bildern an den Wänden, die die einzelnen Ereignisse darstellen. Der Tunnel ist die Zeit die Eins und Ewig ist.

Wir gehen nun diesen Tunnel entlang und beleuchten immer nur einen Teil dieses Tunnels, das ist unser Bewusstsein das sich verschiebt.

Die Bilder an den Tunnelwänden liegen fest.

Was vor oder hinter uns liegt können wir nicht erkennen, es liegt im Dunkel. Nur im Traum scheint es unter bestimmten Bedingungen möglich zu sein, einen Teil des Tunnels der weit voraus liegt zu erkennen.

 

Wenn also aber die Zukunft völlig festliegt, wie steht es dann mit der Willensfreiheit?

Ist dann nicht alles schon vorausbestimmt und unsere Entscheidungen liegen alle bereits fest?

Meine persönliche Erfahrung und auch die anderer ist nicht anders erklärbar.

 

Da mir das nicht so ganz gefällt möchte ich dieses Denkmodell erweitern und dazu wieder ein Bild benutzen.

Stellen wir uns vor wir sitzen in einem Eisenbahnzug. Die Landschaft draussen liegt fest, wir können sie nicht ändern. Sie ist die Zeit die Eins und Ewig ist. Vergangenheit ist die bereits zurückgelegte Strecke und Zukunft die noch vor uns liegende.

Beide koexistieren, sind gleichzeitig da.

Nur unser Bewusstsein verschiebt sich, da wir immer neue Landschaften draussen an uns vorbeiziehen sehen.

 

Neu aber ist bei diesem Bild, dass es Bahnhöfe gibt, wo man den Zug wechseln kann. Wenn man einmal im Zug drin ist, liegt die Strecke und damit die Zukunft fest. Und wenn man auf den Bahnhöfen nicht umsteigt wird man unabänderlich am Endziel dieses Zuges in dem man gerade sitzt ankommen.

Und da unser Blickfeld nur die gegenwärtige Landschaft erkennen kann, können wir nicht wissen, wo das Endziel des Zuges ist.

 

Wie kann man nun auf den Bahnhöfen umsteigen? Was muss man tun wenn man in einen anderen Zug will, weil man sich im gegenwärtigen Zug nicht wohlfühlt.

Auch da gibt es einen schönen Satz dazu. Er lautet:

 

Wenn du immer denkst, was du bisher gedacht hast, wirst du erleben, was du immer erlebt hast.

 

Wenn man also sein Denken (sein Glaubenssystem) nicht umstellt, bleibt man im gleichen Zug.

 

Die meisten Menschen können ihr Denken (ihr Glaubenssystem) nicht umstellen und erweitern, so bleiben sie immer im gleichen Zug, ihre Zukunft liegt dann absolut und unveränderlich fest.

 

Unterwegs, zwischen den Bahnhöfen, gibt es auch keinen freien Willen in diesem Modell, aber man hat die Möglichkeit sein Denken umzustellen, damit man dann wenn die Zeit reif ist, auf dem nächsten Bahnhof, in einen anderen Zug umsteigen kann.

 

Dieses Modell scheint mir soweit ziemlich richtig zu sein.

 

Wenn aber Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig existieren, dann scheint unsere Annahme das Vergangenes unabänderlich und die Zukunft unbestimmt sei überholungsbedürftig, denn man könnte vielleicht in eine andere festliegende Vergangenheit "umsteigen" ?

 

Genau betrachtet besteht die Vergangenheit nur aus Gedanken und Gefühlen, die Zukunft ist unbekannt.

Nur die Gegenwart ist wirklich real und erlebbar.

Und eigentlich leben wir immer NUR in dieser Gegenwart.

 

Die gedachte Vergangenheit wäre dann nur reine Erklärung dafür, warum es Jetzt ebenso ist, wie es ist. Es gibt Physiker wie Fred Alan Wolf die der Ansicht sind, dass ihre Überlegungen zu dem Schluss kommen, dass es keine feste Vergangenheit gibt.

Er sagt: Es sind unsere heutigen Beobachtungen, die die Vergangenheit bestimmen.

Manche Ergebnisse der Quantenphysik lassen sich so sinnvoll erklären.

 

Einerseits scheint es also so, dass nicht nur die Zukunft völlig offen ist, wenn wir an Willensfreiheit glauben, sondern sogar die Vergangenheit scheint nur von unseren gegenwärtigen Beobachtungen abzuhängen,

andererseits zeigen aber meine Erfahrungen und auch die anderer, dass zukünftige Ereignisse absolut festliegen.

 

Das lenkt die Aufmerksamkeit wieder auf die Bahnhöfe in diesem Denkmodell. Wie steigt man in einen neuen Zug um?

Wie ändert man die – sonst unabänderlich festliegende - Zukunft ?

 

Da komme ich wieder auf den Satz von vorhin zurück:

Wenn du immer denkst was du bisher gedacht hast, wirst du immer erleben was du immer erlebt hast.

Man sollte also sein Glaubenssystem umstellen, wenn man in einen neuen Zug umsteigen will.

 

Wie stellt man nun sein Denken um?

Was ist überhaupt mit „Denken“ gemeint?

Ist der Verstand nicht der eigentliche Feind und sollte man nicht sein „Denken“ am Besten ganz abstellen und einfach nur auf seine Gefühle hören?

 

Das waren so meine Überlegungen als ich begann die Bücher von J.W.Dunne zu übersetzen. Vielleicht war es damit  möglich etwas Neues zu lernen.

 

*  *  *

 

Nach seinem Buch "An Experiment with Time"

schrieb Dunne sein zweites Buch "The Serial Universe"

Später kam dann noch ein drittes hinzu: „The New Immortality“

Ich werde Abschnitte aus allen drei verwenden..

Einfügungen von mir in eckigen Klammern : [[ Kommentar ]]

 

Hier zunächst das Vorwort aus seinem dritten Buch:

 

The New Immortality, Introduction

 

Ungefähr vor 50 Jahren [[das Buch wurde 1938 geschrieben]] war jeder bereit zuzugeben, dass das Leben ein enttäuschendes Ding war, das mit grossen Hoffnungen und klingenden Fanfaren begann, dann Frustration über Frustration erzeugte und mit einem desillusioniertem Hinken in das Grab endete. Das störte niemand, weil es nur das Vorspiel für ein anderes Leben [dem Himmel] war, wo man mit unvorstellbaren Freuden empfangen würde.

Aber seit 50 Jahren begannen die Exponenten einer populären Wissenschaft diese Optimisten mit der Meinung unter Druck zu setzen, dass die Aussicht auf ein Leben danach, in dem alles seine Ordnung haben würde, grosser Unsinn sei. Es gibt, so führten sie aus, kein zukünftiges Leben für uns und unsere Welt gleicht nüchtern gesehen mehr einem Exekutions-Bereich – der so schnell wie möglich eine Folge von neuen Opfern hervorbringt. Es wäre dumm Gott dafür verantwortlich zu machen, denn es gäbe keinen Gott.

 

Dieses Bild, so scheint es heute, war zu schrecklich um es anzusehen. Die Leute glaubten es zwar, aber sie wandten sich davon ab.

Dann kam jemand auf die Idee, dass es eine wirklich selbstlose Aktion wäre die Wände der Zelle zu vergolden, um so den Raum für die verdammten Gefangenen heller zu machen und die intelligenteren von ihnen befassten sich mit dieser Ablenkung. Sie konzentrierten sich auf eine Dekoration der Zelle und bald riefen sie einander zu: „Schaut her zu was für einen wundervollen Platz wir es eines Tages machen werden“.

Das war eine hübsche Vorkammer zur ewigen Auslöschung.

So war die höchste Hoffnung zu der die Menschheit sich aufschwingen konnte.

[.....]

 

Der Leser der geduldig die vorigen Seiten gelesen hat, wird neugierig sein was ich zu sagen habe. Erwarte ich wirklich, dass er glaubt, dass während alles im Universum vergänglich ist der Mensch von diesem Schicksal ausgenommen sei? Sicher nicht. Ich werde auf etwas viel grössseres als das hinweisen.

 

Ich werde zeigen, dass wir unbewusst die Gewohnheit angenommen haben „Zeit“ als etwas anzusehen, was keine Zeit ist. Zeit ist ein hybrides Ding, den Physikern wohlbekannt und es reicht in jede Wissenschaft hinein die ihre Untersuchungen an Instrumente delegierten, wobei sie viele Rätsel aufgibt. Zeit beeinflusst gleichermassen die Ansicht eines jeden Wesens mit seinem Selbstbewusstsein. Wenn man dieses hybride Ding als das erkennt was es ist, so dient das einem sehr nützlichen Zweck. Wenn man es aber mit der realen Zeit der direkten Erfahrung vermischt ( und wir alle haben das getan) fällt man in die erstaunlichsten Irrtümer.

 

In den meisten kleineren Angelegenheiten des Lebens hat das nur triviale Auswirkungen. Deswegen wurden die Philosophen, die unsere Führer hätten sein sollen ebenfalls zu Opfern. Aber der Irrtum der sich ergibt wenn sich die Konfusion auf Fragen grösserer Bedeutung auswirkt nimmt gigantische Proportionen an. Es genügt alle Diskussionen bezüglich unser Überleben zu komplettem Unsinn zu reduzieren. Es reicht aus die meiste Anzahl der ernsthaften Bücher der Welt zu verschwendetem Papier zu degradieren. Ich gebe zu, dass das extravagant klingt.

 

Aber hier sind die Fakten:

(1) Wenn sie irrtümlich das hybride Ding von dem ich spreche für die reale Zeit ansehen, werden sie unvermeidlich zum Schluss gelangen, dass alles im Universum vorübergehend und vergänglich ist.

 

(2) In der realen Zeit ist genau das Gegenteil der Fall. Alles was einmal in Existenz kam, bleibt existierend. Eine Rose die einmal geblüht hat, blüht für immer. Was den Menschen anbelangt, so erfährt er keine andere Behandlung. Er bleibt da mit dem ganzen Rest.

 

Aber wenn sie die Wahrheit dieser unerwarteten Unsterblichkeit von allem erkennen wollen und wenn sie verstehen wollen was das für sie persönlich bedeutet, dann wird es notwendig sein, ich bedauere, langsam durch den Rest dieses Buches durchzugehen.

 

[[ 

Ich greife jetzt wieder etwas vor, indem ich – um den Leser zu motivieren und auf die praktische Anwendung dieser Theorie einzugehen – etwas vorwegnehme, was erst später voll verständlich wird.

Alle im folgenden Kapitel verwendeten Begriffe wie B, Sicht 1, Sicht 2, etc. werden im Buch später immer wieder erklärt. Hier geht es nur darum dem Leser die mit dieser Theorie erzielbaren Ergebnisse deutlich zu machen.

Wenn dieser Abschnitt zu verwirrend ist überspringen sie ihn, oder vermerken sie bei flüchtigem Lesen,, dass der Autor hier sehr überzeugend von eigenen Erfahrungen spricht - wie der erfahrbaren Existenz der Vergangenheit..

 ]]

 

The New Immortality – Kapitel X

Es ist nicht notwendig zu warten, um zu sehen.

 

Ein Gespräch:

Sie. Ich habe versucht zu zählen, und ich kann mich irren. Aber so weit ich sehe, haben Sie sechs Wissensgebiete und ein wenig Philosophie verwendet , um die Realität des Inhalts der Sicht 2 zu prüfen. Ich sehe jetzt, was Sie mit dem weiten Anwendungsbereich dieser Theorie meinen. Natürlich kann ich nicht vorgeben, den Wert der wissenschaftlichen Teile zu beurteilen; aber ich denke, dass es für Sie unmöglich gewesen wäre, diese Theorie in sechs verschiedene Wissenschaften einzubauen, wenn sie grundsätzlich falsch gewesen wäre. Was mich jedoch überzeugt, ist der philosophische Teil über die Wirklichkeit jener Ringe die von den Dingen nicht abhängig sind über die sie sich bewegen. Ich kann verstehen, dass diese Sache nur ein Sichtfeld sein muss, das aus einem weiteren Sichtfeld abstrahiert wird.

Also, was kommt als nächstes? Ich nehme an, dass Sie mir zu sagen werden, dass Sicht 2 die Ansicht ist, die ich bekommen werde, wenn ich sterbe. Es klingt interessant, und es ist schade, dass wir keinen Blick davon vor dem Tod bekommen können.

 

Das würde tatsächlich ein Beweise dessen sein, was theoretisch wahr genug zu sein scheint. Aber hier sind wir: Sicht 1 ist die Sicht, die wir beobachten; und Sicht 2, das A2 Ihrer Tabelle, wird bloß als wahr angenommen.

 

Ich. Im Wenn man diese Tabelle zeichnet beobachtet man in Sicht 1 und denkt an Sicht 2. Ich will nicht behaupten, dass Sie alles beobachten können, woran Sie denken. Aber, in diesem Fall, haben Sie entschieden, dass, in Sicht 2, der gelbe Ring, der rote Ring, der grüne Ring, und das Feld B alle gleichwertig in einem realen Jetzt gegenwärtig sind. und dass die drei Ringe dieselben Eigenschaften als erkennbare Sachen haben. Die moderne physiologische Wissenschaft beweist experimentell, dass, wenn Sie den roten Ring beobachten, Sie dann "Aktion" beobachten, was bedeutet, dass Sie den Ring in A2 und nicht in A1 beobachten. In A1 beobachten Sie nur die abstrahierte Intensität des Rings.

 

Außerdem ist A2 eine wirkliche vierdimensionale Welt; deshalb wenn Sie ein reales Wesen sind, müssen Sie gleichermassen ein vierdimensionales Ding mit einem vierdimensionalen Ausblick sein.

 

Offensichtlich sind Sie dann in der Lage eines Beobachters der das beobachten kann, was wirklich für sie in A2 gegenwärtig ist. Der aber seine Aufmerksamkeit auf die abstrahierte Intensität in A1 richtet, die ihm durch B zur Verfügung gestellt wird.. Ziehen Sie Ihre Aufmerksamkeit von dem zurück was B zur Verfügung stellt, und Sie sollten im Stande sein sollten, den Rest von A2 zu beobachten.

 

Sie. Worüber sprechen Sie? Spiritismus? Religiöse Verzückung?

 

Ich. Ich empfehle Ihnen einfach nur zu versuchen, Ihre Aufmerksamkeit von Sicht 1 zurückzuziehen.

 

Sie. Aber ich kann das nicht tun.

 

Ich. Ich kann mir gut vorstellen, dass Sie dies schwierig finden. In der Psychologie ist Gewohnheit ein schrecklich mächtiges Ding; und Ihre Aufmerksamkeit ist immer wenn es möglich war an Sicht 1 angeheftet worden, für längere Zeiten als Sie sich erinnern können.

 

Sie. Ich meine nicht, dass es schwierig ist. Ich meine, dass es unmöglich ist. Schauen Sie her! Sie haben eine sehr hübsche Theorie, die logisch unbestreitbar zu sein scheint. Ich werde den Gedanken an den Tod nicht mehr so abweisen wie zuvor. Warum es nicht dabei lassen? Ich bin damit zufrieden, zu warten und zu sehen. Warum alles verderben, indem ich darauf bestehe, dass ich diese Sicht jetzt habe - bevor mein Bewusstseinsfeld den Todespunkt erreicht? Ich kann sehen, dass ich es erreichen sollte; aber dieser Test, meine Aufmerksamkeit aus dieser Sicht 1 zurückzuziehen, um diese Sicht 2 zu erhalten ist zu bedrohlich. Niemand, ausser einem Mystiker kann das tun, und Sie zerstören einfach nur Ihre Chancen, Ihre Theorie akzeptiert zu bekommen.

 

Ich. Aber es ist ziemlich leicht, diese Sicht 2 zu bekommen.

 

Sie. Haben Sie es erreicht?

 

Ich. Hunderte Male!

 

Sie. Ich hätte sie gerne wenigstens einmal erreicht. Es gibt Teile meines vergangenen Lebens, die ich einfach gerne wieder erleben würde.

Sie sprechen bei Sicht 2 nicht einfach nur über Erinnerungen und Gedächtnis, stimmt das?

 

Ich. Nein, keine blossen Erinnerungen..

 

Sie. Das gefällt mir. Es gibt nichts wirklich real Erscheinendes im Gedächtnis. Was ich möchte, ist dass ich sehen kann, wie die Vergangenheit sich wirklich neu ereignet.

 

Ich. Gut, es ist nicht sehr schwer.

 

Sie. Wie fühlt es ich an?

 

Ich. Außerordentlich seltsam. Sie können einfach keinen Anfang oder Ende finden. Sehr verwirrend. Sie sind wie ein Kind in einer neuen Welt.

 

Sie. Ja, ich kann mir das vorstellen. Und sicher ist das schon früher gesagt worden. Etwas darüber, dass man nicht in diese Welt eingehen kann, ausser als kleines Kind.

 

Ich. Sehen sie ihr Fokus der Aufmerksamkeit ist stets so nahe wie möglich auf B konzentriert gewesen, nur mit einem winzigen Teil von A2 und einer zentralen Aufmerksamkeit auf A1.

 

Wenn Sie dies zurückziehen und auf einige Szenen ihres 'vergangenen Lebens' übertragen - ich sollte lieber sagen 'passierten Lebens', aber sie können mir leichter folgen wenn ich das populäre Wort verwende…

 

Sie. Ja. Fahren sie fort. Was ist geschehen?

 

Ich. Sie versuchen natürlich, sich dort gleichermaßen zu konzentrieren. Aber dies kann nicht getan werden. Denn Sicht 2 ist vierdimensional, B ist dreidimensional. Es ist wie ein Sprung im Glas. Es gibt keinen so scharfen Rand in Sicht 2.

 

Sie. Und doch, nehme ich an, dass sich die Aufmerksamkeit dorthin konzentrieren kann.

 

Ich. Ja, und es versucht sich vorwärts in der gleichen Weise zu bewegen, wie zuvor über B.

Nach einer Weile ist es erfolgreich; aber die Vorwärtsbewegung mit einer Geschwindigkeit die man selber zu bestimmen hat ist eine ganz andere Sache als die einer stetigen Bewegung zu folgen, wie der Bewegung der Marke B. Stellen Sie sich ein Kind vor, das gelernt hat zu lesen indem es dem Zeigefinger seiner Schwester zu folgt und plötzlich findet, dass der zeigende Finger entfernt wurde.

 

Sie. Ja, aber es kann dies lernen.

 

Ich. Ja, und Sie lernen in diesem Fall nur langsam. Können Sie das Folgende lesen:

Masgnal run llaf meseid ni nenrel eis dnu aj.

 

Sie. Nein. Es scheint etwas rückwärts Geschriebenes zu sein.

 

Ich. Sie lasen es vor einem Moment in der richtigen Reihenfolge. Das ist eine Analogie zu dem, wie Ihr 'vergangenes' Leben aussieht, wenn sich Ihre Aufmerksamkeit entlang von ihm rückwärts bewegt.

 

Sie. Ja, natürlich.

 

Ich. Natürlich versuchen Sie nicht, den Anfang oder das Ende dieser Art von Wahrnehmung zu finden. Ihre Aufmerksamkeit geht rückwärts in Sprüngen, so wie Ihre Aufmerksamkeit jetzt rückwärts in Sprüngen gehen würde, wenn Sie versuchen würden, rückwärts eine Zeile in diesem Buch zu lesen. Bei jedem Wort würden Sie eine Pause machen, um den Vorwärtsaspekt dieses Wortes zu erkennen, bevor sie weitergehen.

 

Sie. Ja. Es muss verwirrend sein.

 

Ich. Sie machen bei einer Szene von gestern eine Pause und gehen dann zu einer Szene aus der letzten Woche weiter. Für sie erscheinen sich diese Szenen in der falschen Zeit-Ordnung zu ereignen.

 

Sie. Ja, natürlich. Das müsste so sein.

 

Ich. Es sind die Sprünge der Aufmerksamkeit zwischen den Konzentrationen, die sie verwirren. Sie finden, dass Sie in Häuser gegangen sind ohne zu wissen, wie Sie dahin kamen.

 

Sie. Oh!

 

Ich. Und Ihr Fokus ist immer breiter und weiter, als wenn er der B Marke folgt. Die Folge ist, dass nichts still stehen bleibt, um genau angesehen werden zu können. Immer sehen Sie gleichzeitig etwas kurz zuvor und gerade danach von der Szene, die Sie ansehen. Das macht nur dann nichts wenn Sie nach einer Szene suchen, die im Raum stationär war, als Sie sie zuvor erfuhren. Es sind die Dinge, die sich bewegten, die bei dieser Art von Erfahrung ein wenig seltsam zu sein scheinen.

 

Sie. Oh! Ich beginne zu verstehen.

 

Ich. Die Folge dieser ganzen Verwirrung ist, dass Ihre Aufmerksamkeit auf wilde Weise unstabil wird und vor und zurück über die Jahre springt. Sie wird aufgeteilt.

 

Sie. Geteilt?

 

Ich · Ja, Aufmerksamkeit ist eher wie Quecksilber. Es gibt viele Menschen, die sie ganz gut in diesem Leben aufsplittern können, obwohl das ungewöhnlich ist. In der Sicht 2 Welt, wo B nutzlos ist, ist diese Aufspaltung eine natürliche Folge der enormen Instabilität. Infolgedessen sehen sie in einem und demselben Moment, und anscheinend miteinander verschmolzen zusammen Szenen, die Jahre auseinander lagen, als die Aufmerksamkeit B folgte. Sie finden das neue Spiel so faszinierend, dass Sie nichts anderes mehr wollen. Sie erkennen, sie können erschaffen Sie, können mit diesen Mischungen neue Szenen machen und können diese in jeder beliebigen Reihenfolge geschehen lassen. Sie können neue Abenteuer erfinden, neue Geschichten und Erfahrungen machen, die Sie für alle Enttäuschungen des Lebens entschädigen, die Sie erlitten indem Sie B folgten.

 

Sie. Ich weiß, dass man das machen kann. Aber man kann mit dieser Art von Kreation in sehr schlimme Dinge kommen. Die Abenteuer gehen oft nicht in die Richtung, die man sich wünscht.

 

Ich. Wie kann man irgendetwas anderes erwarten, wenn die Aufmerksamkeit in einem Ritual des täglichen konzentrierten voranschreitenden Fortschritts gefangen ist, und fortwährend durch B neu aufgerufen wird, infolge der Intensitäten die durch diese sich bewegende Stelle strömen. Ihre Aufmerksamkeit verlässt B nur, weil B auf seiner Bewegung zu einer leeren Stelle gekommen ist, wo Ihr Gehirn schläft - eine leere Stelle an der es keine Sinnesphänomene gibt. Dann werden Sie auf die breitere, weitere Sicht zurückgeworfen, die Sie zuvor vernachlässigt haben. Aber das Gehirn ist selten völlig schlafend; und beim geringsten Anreiz in Richtung Wachsein erneuert Sicht 1 ihre lästigen Forderungen in Bezug auf die Aufmerksamkeit:

Unbequemlichkeit, Schmerz, die Sorgen des wachen Lebens. Ihre Aufmerksamkeit springt zum bedrohten Punkt, und wieder weg und der Fluss der Nervenenergie setzt wieder ein.

 

Sie. Aber warum ist es so, dass man in einem ungestörten Traum nicht auf Schmerz stösst? Es gab viele äußerst schmerzhafte Episoden in vergangenen Leben.

 

Ich. Weil Sinneseindrücke vierdimensionale Dinge sind; und je größer die Breite Ihres Aufmerksamkeits-Fokus in der Zeit-Dimension ist, desto geringer ist die Intensität dessen was Sie beobachten. Schmerz zeigt sich nur innerhalb eines sehr kurzen Bereichs an Intensitäten, und Sie können sich hier nicht bis zum notwendigen Intensitätsgrad konzentrieren, ausser in B, wo B Ihnen die erforderliche dreidimensionale Jetzt-Marke zur Verfügung stellt.

 

Selbst wenn man im Wachzustand seine Aufmerksamkeit erweitert, senkt sich das Schmerzniveau. Diese Abwesenheit von höheren Intensitäten ohne Abwesenheit der offenbarten Wirklichkeit ist eine bemerkenswerte Charakteristik der vierdimensionalen Welt. In Träumen - den wahren Träumen eines ungebrochenen Schlafes - werden Sie durch helle Sonnen nie geblendet, nie durch laute Geräusche betäubt, durch unbequeme Kleidungsstücke geärgert , oder versengt, erfroren oder ermüdet. Aber Gefühle werden außerordentlich mehr akzentuiert. Vergnügen wird viel intensiver als im wachen Leben, und ebenso Leid. Jedoch, wenn wir uns mit dem Thema befassen warum die Abenteuer, die wir erschaffen, manchmal angenehm sind und manchmal das Gegenteil, dann verlassen wir den Bereich des Serialismus und betreten den der Ethik.

Hier jedoch sind einige Punkte von Interesse.

Intensität ist eine nicht abstrahierbare Eigenschaft überall, ausser in B. Das bedeutet, dass ihr Grad in anderen Teilen keine Angelegenheit von Interesse für den Träumer ist.

 

Das Vergnügen, das einige der Gefühle des wachen Lebens begleitet ist nicht von einem hohen Intensitätsgrad abhängig. Hohe Intensitäten sind immer unangenehm. Die Annehmlichkeit eines Gefühls hängt mehr von seiner Qualität als von seiner Intensität ab.

Ein Traum ist eine kontrollierbare Angelegenheit. Sie können träumen was Sie erfreut, sobald Sie begreifen, dass Sie träumen und der Schöpfer sind.

Es gibt keine Langeweile in Träumen. Langeweile hängt vom Schleppen 'der sich immer verlängernden Kette des Gedächtnisses' ab. Es gibt Gedächtnis in Träumen, aber es ist außerordentlich kurz und flüchtig.

 

Die Träume des wirklich tiefen Schlafes, diejenigen, die früher waren als die Träume, die man zuerst zurückrufen kann, können nur durch geübtes Zurückrufen entdeckt werden. Sie können sehr schön und höchst befriedigend sein.

Das 'Selbst, dessen man sich in Träumen bewusst ist, ist nicht das 'Selbst von B. Es ist der Eigentümer dieses 'Selbst' - auf den Sie sich beziehen, wenn sie von B aus sagen 'Mein-Selbst'.

 

Sie. Sie hatten Recht. Es gibt keine Notwendigkeit zu warten bis ich auf Tod stoße. Ich habe viele Anblicke in Sicht 2 gehabt. Aber ich bin nicht überzeugt davon, dass ich mag was ich gesehen habe.

 

Ich. Sie haben das Umherwandern eines verwirrten und ziemlich nervösen Kindes gesehen. Sie haben einige seiner wackeligen Sandburgen gebaut. Aber die Möglichkeiten dieser Welt sind fast außerhalb jeder Beschreibung. Lassen Sie mich Ihnen eine Illustration davon geben.

 

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[[ Um den hybriden Charakter der Zeit und die Unsterblichkeit des Wesen zu erkennen sind einige neue Vorstellungen nötig, die im Folgenden angeführt werden ]]

 

 

The Serial Universe -- KAPITEL I

DIE BEDEUTUNG  EINES "REGRESSES"

 

Eine 'Serie' ist eine Kollektion von Items (Gliedern) die kettenartig miteinander durch eine  gleiche Beziehung verbunden sind.

 

Der Begriff der Reihe verweist immer auf eine zu Grunde liegenden Einheit; die in der Tatsache enthalten ist, dass die getrennten Items mit einander verbunden sind

 

Die einzelnen Items einer Reihe werden als  seine Terms bezeichnet

 

Zum Beispiel, wenn wir ein Kind als ein Wesen betrachten, das einen Elternteil hat, der einen Elternteil hatte, der einen Elternteil hatte, usw.

so ist das Kind  der erste Term, sein Elternteil der zweite Term, und sein Großelternteil der dritte Term  einer zurückreichenden Reihe.

 

[[

Jeder Term besteht also aus zwei Relationen. Ein Vater  ist sowohl (1) Vater eines Kindes wie auch (2) Kind seines Vaters (der der Grossvater des 1.Kindes ist).

 

Das gleiche gilt für den Grossvater, den Urgrosvater u.s.w. wodurch eine unendliche Reihe von einzelnen Items gleichartiger Terme entsteht die Dunne als Regress bezeichnet.

Dieser Regress - diese Kette von Beziehungen - ist unendlich, bezw. reicht bis in die fernste Vergangenheit zurück.

 

Im Einzelnen betont Dunne hier, dass man den Regress nur verstehen kann, wenn man die Doppelte Natur eines Terms versteht. Betrachtet man nur den ersten Teil des Terms (das Kind) kann man keinen Regress erkennen - doch genau das ist das was die Wissenschaft bisher getan hat.

 

Ich möchte hier anmerken, dass Fraktale ( später mehr) genauso aufgebaut sind.

Ebenso zeigt das zuvor erwähnte Schichtenmodell der Dimensionen, oder Dimensionen die in umfassenderen Dimensionen enthalten sind,  eine ähnliche Struktur auf.

]]

 

Und Bradley gab dieser Vorstellung eines unendlichen Regresses  vielleicht den besten wörtlichen Ausdruck, als er sagte, 'Wirklichkeit kann kein unendlicher Regress sein'.

 

Die Antwort, denke ich, ist,: Die Wahrheit oder Falschheit von Bradley 's Machtspruch hängen von  der Definition ab, die er dem Wort  Wirklichkeit gab.

 

Wenn "Realität"  sich auf die Wirklichkeit bezieht, die rein und unbefleckt durch irgendeinen Versuch der Übersetzung in Begriffe des menschlichen Verständnisses besteht , ist seine Behauptung wahrscheinlich wahr (obwohl Sie mich nicht bitten sollten, diese Meinung zu begründen)

 

Aber wenn das Wort die Wirklichkeit im wissenschaftlichen Sinn meint, der rationalen und empirischen Wirklichkeit, dann ist die Behauptung, bestimmt, falsch.

 

Der Unterschied besteht zwischen 'Dingen wie sie wirklich sind' und 'Dingen, wie sie  zu sein scheinen'

Über 'Dinge, wie sie wirklich sind', wissen wir nichts Vernünftiges; und, wenn wir vermuten Bradley habe Recht  so ist dies bloss wegen des Gefühls der Unzufriedenheit der in uns durch jeden Regress entsteht.

 

Aber von  'Dinge, wie sie zu sein scheinen', weil sie einen Beobachter betreffen, können wir eine Menge sagen

Wie ich hoffe  in diesem Buch zu zeigen, können wir mit absoluter Sicherheit sagen, dass die 'Wirklichkeit', wie sie der  menschlichen Wissenschaft erscheint, ein unendlicher Regress sein muss.

Und  nur, wenn sie in dieser Form ausgedrückt wird, können wir sie als die Realität behandeln auf die wir uns verlassen können.

 

 

The Serial Universe -- KAPITEL II 

KÜNSTLER UND BILD  

[[

Hier beschreibt Dunne einen Künstler der ein Bild vom GANZEN UNIVERSUM malen will. Er malt also alles was er sieht und stellt dann fest, das immer noch etwas fehlt, nämlich er selbst als der Maler von Bild  X1

Also malt er ein zweites Bild mit ihm als Maler, wie er ein Bild malt: Bild X2

Aber auch dieses Bild enthält nicht ALLES, denn er selbst als der Maler der ein Bild malt indem ein Maler ein Bild malt enthält nicht ihn selbst: Bild  X3.

]]

 

Der Künstler versucht, in seinem Bild ein Wesen zu beschreiben, das mit allen Kenntnissen ausgestattet ist, die er selbst besitzt, wobei er diese Kenntnisse durch das Bild symbolisiert, das das geschilderte Wesen malen würde

 

 Und es wird reichlich offensichtlich, dass die so abgebildeten Kenntnisse immer weniger sein müssen als die beim Malen des Bildes verwendeten Kenntnisse.

 

 Mit anderen Worten kann der Mind (das Bild), den eine  jede menschliche Wissenschaft beschreiben kann , nie eine entsprechende Darstellung des Minds (des Malers) sein, den diese Wissenschaft zur Beschreibung des Bildes verwendet.

 

 Und der Prozess um diese Ungleichheit zu korrigieren,  muss den seriellen Schritten einer unendlichen Regression folgen

 

[...]

 

 Das regressive  Bild unseres Beispiels, enthält nicht nur eine Serie von Künstlern mit zunehmender Kapazität, sondern auch eine Serie von Landschaften, die solche vorgestellten Individuen malen würden

 

 Man könnte vermuten, dass die Details jener Landschaften, die Hügel und Bäume und Häuser,  einen Zeugen erfordern würden  und diesen  als Urheber mit  zunehmender Geschicklichkeit durch einen seriellen Fortschritt  zu einer regressiven Perfektion führen würde.

 

 Wir werden  im Laufe dieses Buches entdecken, dass die komplette Metapher mit dieser zusätzlichen Interpretation, absolut richtig ist.

 

 Das bedeutet  - was auch immer das Universum  'in sich selbst'  sein mag -  dass alle Wissenschaften daraus  regressiv sein müssen, so dass wir mit einer seriellen Welt konfrontiert sind,  was  alle empirischen Zwecke anbelangt. 

 

 Und wenn wir uns erinnern, dass die Beziehung solch einer Welt zu uns selbst, die repetitive  Beziehung die den Regress ausmacht, durch den zweiten Term und nicht durch den ersten gegeben ist, dann wird es offensichtlich, dass die Theorie des 'Ausführungsraums' ein besonders lächerlicher Fehler war.

 

Ohne die Argumente, sind die Folgerungen der Theorie, die ich 'Serialism' nenne kurz wie folgt:

 

 Wir sind  selbstbewusste Wesen,  die sich von etwas bewusst sind, das wir für etwas anderes  als unser Selbst betrachten.

 

Dies ist ein Zustand der es unmöglich macht ihn rational oder systematisch zu behandeln,  außer in  Form einer unendlichen Regression.

 

 Folglich ist die erste Aufgabe einer  jeden Wissenschaft, die uns durch Übereinstimmung mit der Erfahrung befriedigen kann, dass sie eine Methode der Beschreibung verwendet, die auf angemessene Weise regressiv  ist

 

 Es zeigt sich, dass die Möglichkeit alle  Erfahrungen in 'Zeit' -Begriffen zu sehen, uns mit der erforderlichen Beschreibungs-Methode  versieht.

 

 Der Begriff der absoluten Zeit ist eine reine Regression.

 Ihre Anwendung läuft darauf hinaus uns als selbstbewusste Beobachter zu sehen.

 

Sie führt die Wahrnehmung von 'Veränderungen" ein und teilt uns die Fähigkeit zu Veränderungen in eine der Änderung widerstehenden Welt des Nicht-Selbst  einzuführen.

 

Sie  behandelt den selbst-bewussten Beobachter als regressiv  und sie beschreibt die Außenwelt, wie sie solch einer regressiven Individuum erscheinen würde.

 

 So erfüllt sie alle Forderungen der Situation

 Aber die Zeit tut mehr als das.

 

Indem sie dem Beobachter die Fähigkeit zuteilt  in das einzugreifen,  was er beobachtet und die folgenden Resultate zu beobachten, führt sie die Möglichkeit eine experimentellen Wissenschaft ein.

 

Der Begriff des Experimentes schliesst  immer eine Einmischung in das beobachtete System durch einen Beobachter außerhalb dieses Systems mit ein

 

 Das ist die grundsätzliche Methode der Physik, die so von Anfang an die Möglichkeit  der Einmischung in  jedes System durch einen Beobachter verlangt, der in Bezug auf dieses System, 'frei' ist

 

 Der wesentliche Punkt hier ist jedoch, dass Physik, als eine Wissenschaft des Experimentes, "des  etwas verändern und dann Sehen'', auf der Vorstellung von Zeit beruht

 

So betrifft das  alle unsere Systeme der praktischen Politik, der Ethik oder sonstige.

 

Auf diese Weise, nur durch die Anwendung  dieser direkten regressiven Beschreibungs-Methode sind wir fähig gewesen, unsere sonst irrationalen Kenntnisse in ein systematisches und verwendbares Schema zu verwandeln.

 

[…..]

 

 Wir verwenden den Zeit-Regress  weil er uns eine gültige Betrachtung des Universums in seiner Beziehung zu uns selbst ermöglicht, d. h. in seiner Reaktion auf Experimente

 

 Er ist die geeignete Methode für diesen Zweck, und ich weiß von keiner tieferen Bedeutung des Wortes  'geeignet'

 

 Aber das eine weiß ich wirklich: Es ist unmöglich, sich eine wirksamere Weise vorzustellen, Kenntnisse zu verlieren, als  sie in   Form einer unendlichen Regression aus zu drücken und dann seine Aufmerksamkeit auf den ersten Term alleine zu richten.

 

Und das ist das, was die Menschheit getan hat

 

 Das ganze Gespräch über  den 'Tod' oder 'die Unsterblichkeit' hat Bezug zur Zeit und ist in jeder anderen Verbindung sinnlos.

 

 Aber ein Zeit-System ist ein regressives  System, und es ist nur im  ersten Term dieser Regression, wo der Tod erscheint.

 

 Es wird  im Laufe dieses Buches klar werden, dass im zweiten Term  (der den Schlüssel zu der ganzen Reihe gibt)  wir Individuen sehr seltsame Anfänge aber kein Ende haben.

 

 Ist das ein schrecklicher Gedanke? Vielleicht.

 Aber ich denke nicht so.

 Die heutige Angst vor Unsterblichkeit, beruht fast völlig, auf einem unvollständige  Verstehen dessen, was diese Unsterblichkeit bedeutet

 

 Wir versuchen, uns diese als etwas vorzustellen,  was in die erste Term Welt passt, (wohin es  natürlich nicht führen wird), und plagen uns so mit einem schwermütigen Bild von langweiligen Individuen, die die sich immer verlängernden Ketten des Gedächtnisses mit sich schleppen, die von sich selbst und der Welt und was darin ist und allem verzweifelt und krank sind, um ein Erlöschen flehend, das sie nicht finden können

 

 Wir stellen uns tatsächlich vor, unsere gegenwärtige Art des täglichen Lebens ginge auf immer so weiter.

 Wenn das wahr wäre, konnte es keine grausamere Tat geben als ein Kind zur Welt zu bringen. Aber, glücklicherweise, liegt unsere Unsterblichkeit in der mehrdimensionalen Zeit, und  ist von sehr verschiedenem Charakter

 

 Und jetzt zu den Beweisen

 Diese müssen sich, so zu sagen rückwärts entwickeln.

 

 Wir müssen die Welt unserer heutigen Kenntnisse nehmen, um zu zeigen, dass sie regressiv  ist. Um zu  zeigen dass sie beschrieben wird, als ob sie von einem regressiven  Beobachter gesehen wird. Um zu  zeigen, dass diese imaginierte regressive  Person ein selbstbewusstes Individuum ist.

 

Dann wird endgültig offensichtlich werden, dass wir selbst-bewusste Wesen sind, die diese regressive Methode  verwenden, um uns und unsere Umgebungen zu definieren.

 

 

 

 The Serial Universe -- KAPITEL III

DIE TABELLARISCHE ANALYSE EINES REGRESSES

 

Während der  französischer Philosoph Descartes  alle so genannten Kenntnisse einem strengen Säure Test des Zweifels unterwarf (in der Hoffnung etwas unzweifelhaftes zu finden) wurde er von einer plötzlichen Inspiration erleuchtet

 

'Ich denke!' rief er, 'Deshalb existiere ich.

 

'Kritiker haben erklärt, dass dieser Ausspruch zwei Behauptungen bezüglich zweier empirischer Entdeckungen enthielt  und dass diese Erkenntnisse in der folgenden Ordnung hätten bekannt gegeben werden sollen:

(1)  ' Etwas denkt' (eine unleugbare Tatsache,  durch introspektiven Beobachtung gegeben)

(2) 'Dieses Denken ist mein Denken

 

Denn das  Bewusstsein von Tätigkeiten, und das Bewusstsein, dass es 'ein aktives Selbst gibt, sind zwei sehr verschiedene Sachen

 

Aber sei das wie es sei,  die anfängliche Tatsache, die Descartes erkannte  (bevor er in sein unnötiges 'deshalb'  einfügte) war " Ich bin'  (als einer der denkt).

 

 Und es ist wichtig zu verstehen, dass er zu dieser Zeit nach  etwas suchte, was er als unzweifelhaft ansehen konnte

 

So dass er es, wie etwas ihm  'gegebenes', ohne eine Notwendigkeit der Begründung betrachtete, so  dass es 'Ich'  das Denkende, gab

 

 So, absichtlich oder unabsichtlich forderte er für  das 'Selbst-Bewusstsein' den Status eines gegebenen, unleugbarer Wissens.

 

[[Selbst-Bewusstsein = das Bewusstsein davon,  dass da ein Selbst ist.

Der Wahrnehmer und das Wahrgenommene  ]]

 

Wir sind uns alle unserer Gedanken bewusst.

 

Wir können kritisch die Reihenfolge von mentalen Operationen beobachten, die wir mit  einem rationalen Argument durchführen, so dass ein Fehler entdeckt und fixiert wird, bevor der folgende Schritt gemacht wird

 

 Wir können eine Reihe von Ideen zurückverfolgen, denen wir zufällig gefolgt sind, wenn wir unseren Gedanken freien Lauf lassen.

 

Tatsächlich entstand die Wissenschaft der Psychologie nur  weil  ein großer Teil unserer gedachten Erinnerungen und Assoziationen durch Selbstbeobachtung erkennbar ist, 

 

 Aber wenn es für Sie, den Leser eine experimentell nachprüfbare Tatsache ist, dass SIE solche Denk Prozesse beobachten können, so schließt das nicht nur Ihre direkten Kenntnisse der Denkprozesse ein, sondern auch Ihre direkte Kenntnis von etwas das "Sie-selbst" genannt wird  (richtiger oder fälschlicherweise) - was dasjenige ist was diese Prozesse beobachtet.

 

 

[[ Hier sei an Ouspensky, Gurdjeff erinnert, die Selbstbeobachtung als Mittel zur persönlichen Weeiterentwicklung empfehlen]]

 

Wenn es aber solch ein 'Selbst' gibt , so ist es doch durch Selbstbeobachtung nicht sogleich feststellbar

 

Wir scheinen in der Tat, davon nur aus der Beurteilung  erlebter geistiger Prozesse zu wissen, denen zu folgen wir außer Stande gewesen waren

 

 Und doch  ist die Kenntnisse davon sicher  'gegeben', in dem Sinn, dass wir uns davon auf keine Weise befreien können auch nicht durch  Nachdenken über die Zweideutigkeit des Ursprungs

 

 Die meisten Menschen sind bereit, Selbst-Bewusstsein  als eine Tatsache zu akzeptieren; wenn  sie es auch (fälschlicherweise) als eine Tatsache betrachten, die keine Rolle in unserer Interpretation der physischen Welt spielt

 

Denn jeder findet es unbefriedigend, mit etwas konfrontiert zu werden, was  zu existieren fordert während es gleichzeitig ablehnt sich einer Überprüfung zu unterwerfen.

 

 Ich schlage deshalb vor, dass wir einen  zusätzlichen Versuch machen, das schwer erfassbare  'Selbst' ausfindig  zu machen; und da unsere Fähigkeit  der bewussten Selbstbeobachtung für diesen Zweck zu schwach zu sein scheinen, schlage ich vor, dass wir unsere Aufgabe auf eine völlig andere Weise in Angriff nehmen

 

 Wir werden beginnen, indem wir uns vorstellen,  dass da ein ' selbst-bewusster'  Beobachter existiert

 

 Er soll sich von seinem 'Selbst' als etwas  Beobachtetes bewusst sein.

 

[[Subjekt, Wahrnehmer ---  Objekt, Wahrgenommenes.

Zum Objekt gehört hier zunächst auch das,  was als das Selbst wahrgenommen wird ]]

 

 Er soll das 'Selbst'  von seinem Gegenteil dem 'Nicht - Selbst' unterscheiden  

 

Und er soll sich von seinem 'Selbst' als einer zwischengelagerten Entität bewusst sein, wie ein Instrument,  das er beim beobachten des 'Nicht - selbst' verwenden kann. 

 

 Mit anderen Worten soll er sich dessen  bewusst sein, was 'eine Subjekt-Objekt Beziehung' ist, die er bei sich beobachten kann. 

 

 Dann werden wir uns fragen, welche Art von Ding solch ein Wesen in einer rationalen Welt benötigen würde, einer Welt die die Wissenschaft handhaben könnte

 

 Wenn wir jene Voraussetzungen festgelegt  haben, werden wir uns umsehen, um zu sehen, ob es in der Natur  wie wir sie heute kennen etwas gibt oder nicht, was diesen Anforderungen entspricht.

 

Wir werden finden, dass unsere Liste  von Voraussetzungen eine unendliche Reihe erfordert die wir wie eine Tabelle entwerfen müssen.

 

[[

Hier zitiere ich einen früheren Artikel von mir:

 

Der Wahrnehmer- Das Wahrnehmende.

 

Wer bist Du?

Du bist der Wahrnehmer, der wahrnehmen will.

 

Nur das existiert für dich, was du wahrnehmen kannst.

Deine Umwelt ist nur da, wenn du sie wahrnehmen kannst.

Dein Körper wird von dir wahrgenommen, sonst wüsstest du nichts von ihm.

Deine Gedanken werden ebenfalls von dir nur wahrgenommen.

Deine Gefühle musst du wahrnehmen, sonst gibt es sie nicht.

Diese Zeilen existieren für dich nur, weil du sie wahrnehmen kannst.

Alles was für dich existiert, deine ganze Welt, ist nur da wenn du sie wahrnehmen kannst.

Und wenn Du der Ansicht bist, dass auch ohne Dich eine objektive, materielle Welt existiert, so ist das ein Gedanke denn du wahrgenommen hast.

Und so musst du all deine eventuellen Entgegnung gegen diesen Gedanken zuerst wahrnehmen

Wenn du also einmal all das beiseite legst, was man dir so über die Welt beigebracht hat und dem du zugestimmt hast, dann kannst du erkennen, das vor all dem als der erste Akt Wahrnehmung steht.

Wer bist du also zu allererst, bevor du dich in die Interpretation deiner Wahrnehmungen stürzt?

1. Du bist der Wahrnehmer.

Da du der Wahrnehmer bist, kannst du nicht das Wahrgenommene sein

Du bist nicht das Beobachtete, wie z.B. Dein Körper, den du beobachten kannst, du bist der Beobachter deines Körpers

Du bist nicht deine Gedanken und Gefühle du bist der Beobachter deiner Gedanken und Gefühle.

 ]]

 

 

The Serial Universe -- KAPITEL IV

REGRESS  DES SELBST-BEWUSSTSEINS

 

 Wenn wir versuchen zu beschreiben, was wir mit Selbst-Bewusstsein meinen, sagen wir, dass Sie  sich von 'ihrem Selbst' bewusst sind, dass ich mir 'von meinem Selbst' bewusst bin, dass sie sich von 'ihrem Selbst' bewusst ist, aber dass er von 'sich selbst' bewusst ist 

 

Das letzte ist ein schlimmer Fehler, weil das possessiv Pronomen [[meinem, ihrem]]äußerst wichtig ist.

 

[[ Man ist immer nur der Beobachter des eigenen Selbst, d.h. man ist nicht das Beobachtete Selbst. So kann man also nicht sagen, dass jemand von sich selbst bewusst ist, denn dann wäre er Beobachter und Beobachtets in einem.]]

 

 Es könnte nichts Vernünftiges an einem Jones geben, der von Jones bewusst war, und die Wissenschaft könnte damit nicht arbeiten.

 

 Sie sagen ganz richtig,  dass Sie sich von ' ihrem  Selbst'  bewusst sind und nicht von  'ich selbst'

 

Das einzige Selbst dessen Sie sich in einer rationalen Welt bewusst sein könnten, würde etwas sein, was ein Objekt  für das letzte reale Ich, das reale Sie wäre.

 

Aber Ihre Selbst-Bewusstsein besteht nicht bloss darin  dass Sie sich eines solchen Objekts bewusst sind, es schliesst ein, dass dieses Objekt IHR Objekt ist.

 

 Nehmen Sie an, dass Sie entscheiden (richtig oder fälschlicherweise), dass Ihr Körper 'Sie selbst'  ist;

dann  tun Sie das nicht, weil Sie sich eines  Körpers bewusst sind  der sagen wir dem Meier gehört, sondern weil Sie sich des fraglichen Körpers als ihres eigenem bewusst sind

 

 Und so es mit jedem subtilerem Objekt das  Sie mit dem Titel "selbst' bezeichnen. 

 

Ein Mann, der sich dessen bewusst war, dass  er beobachtet, würde sich eines Dinges das er beobachtet bewusst sein, eines Dinges das ein Objekt für das  grundlegende letzte Selbst wäre.

 

Aber, um selbstbewusst zu sein, müsste dieser Mann sich des beobachteten Dinges so bewusst sein, dass er es nicht als ein  Objekt das  allgemein der menschlichen Rasse zugehörig ist sieht, sondern als strikt nur zu ihm als Wesen gehörig.

 

Er müsste sich dessen gewahr werden  als  sein eigenes beobachtendes Selbst.

 

Es ist jetzt leicht zu sehen, das jedes  rationale Selbstbewusstsein  eine unendliche Regression erfordert  und enthält.

 

Denn, was auch immer für jemand als das eigentliche Selbst erkennbar wäre,  das müsste durch ihn als sein Selbst beobachtbar sein. Und das würde die Wahrnehmung von etwas erfordern was das erste  Selbst besitzt..

 

 Lassen Sie uns zum Beispiel annehmen, dass B von dem selbst-bewussten  Individuum  als sein beobachtendes Selbst  erkannt wird und A als das Objekt  (das 'Nicht-Selbst '). Das können wir folgendermassen darstellen

 

A Objekt,

Nicht-Selbst

 

 

B Selbst

 

wobei wir  (für eine geeignetere Darstellung) B die beobachtende Entität rechts von und unter die beobachtete Entität stellen

 

Da das selbst-bewusste  Wesen B als sein Selbst betrachtet  muss es sich eines Selbstes C  bewusst sein, das  B besitzt und enthält

 

 So muss die Tabelle erweitert werden damit B  zeigt dass C das B beobachtet , während B das A beobachtet

 

A

Objekt

 

 

 

B

Selbst, das A beobachtet

 

 

 

C

Beobachter der B beobachtet

 

Aber da unser Freund sich von C, als einem Selbst bewusst ist, das B besitzt, muss er sich dieses C als seines Selbstes bewusst sein. So wird er sich eines Selbstes D bewusst das C besitzt, So ergibt sich

 

A

 

 

 

 

B

 

 

 

 

C

 

 

 

 

D

 

wo D Beobachter von Cs Beobachtungen, von Bs Beobachtungen von  A ist,

 

D muss natürlich ein Selbst sein das von einem Eigentümer E beobachtet wird und so bis zur Unendlichkeit.

 

Es sieht ziemlich phantastisch aus, wie alle Regressionen wenn wir  zum ersten mal darauf treffen. Aber man kann ihnen nicht ausweichen.

 

Wenn D nicht von C bewusst ist  kann er B nicht als sein Selbst betrachten, jedenfalls nicht in einer vernünftigen Welt.

 

 Der Leser jedoch, der diese Tabelle studiert, wird  folgende Frage stellen:

 Wenn C das B beobachtet, während B das A beobachtet, wie kann C wahrnehmen, dass A sich von B unterscheidet ?

Sicher würde er Bs Antwort auf A  bloß als eine Modifikation in  B wahrnehmen.

Diese Kritik ist ganz gerechtfertigt

 

 Dies ist tatsächlich, die Basis der Philosophie die als  der Idealismus bezeichnet wird, eine Theorie, die  die getrennte Existenz von A bestreitet.

 

[[ Das würde bedeuten es gibt nur einen Beobachter C der A und B gemeinsam wahrnimmt. Es gibt zwar eine Trennung zwischen C dem Beobachter und A+ B dem Beobachteten, aber C ist eine Einheit, es gibt keine Regression in C ]]

 

 Wir müssen erkennen, dass unsere Tabelle, obwohl  korrekt,  dennoch unvollständig ist. Es fehlt noch ein grosser Teil.  Und was das  ist, werden wir in den folgenden zwei Kapiteln entdecken

 

 

The Serial Universe -- KAPITEL V,

WAS 'BEOBACHTUNG' IN DER PHYSIK BEDEUTET 

 

 Lassen Sie A und B zwei Entitäten sein, die unabhängig von einander existieren

 

 Lassen Sie A auf B einwirken (im breitesten Sinne des Wortes) 

 

Und lassen Sie uns annehmen, dass wir die Wirkung von A auf B studieren

 

 Dabei verwenden wir B als ein Instrument, um etwas über A zu entdecken

 

Nun ist es klar, dass die Kenntnisse von A  die uns durch B zur Verfügung gestellt werden nur Kenntnisse von einer einzelnen Eigenschaft von A sein können, nämlich der Eigenschaft "fähig zu sein auf B einzuwirken"

 

[[Zur Verdeutlichung ein Beispiel:

A hat mehrere Eigenschaften u,, v, w, x, y, z  Aber nur die Eigenschaft z  kann auf B einwirken.

B kann u …y  nicht erkennen. ]] 

 

Diese Eigenschaft ist relativ zu B  [[  abhängig von B, eine Eigenschaft von B    ]]

 -  infolge unserer vorigen Definition existiert sie nur in Bezug zu B.

 

[[    B hat die Eigenschaft nur "z" erkennen zu können    ]]

 

Aber dies kann nicht die einzige Eigenschaft von A sein, denn wenn es so wäre dann wäre das komplette A relativ zu B und hätte so keine eigene Existenz, wie wir es anfangs angenommen haben.

 

[[     A hat natürlich mehrere andere Eigenschaften u…y ausser z   ]]

 

Nehmen wir an, dass wir das A mit allen Eigenschaften als A2 bezeichnen und die Eigenschaft     "fähig zu sein auf  B einzuwirken"  mit A1.

 

[[    A2 hat also die Eigenschaften u…y + z und A1 hat nur die Eigenschaft z    ]]

 

Dann ist das was  das Instrument B  beobachtet einfach dieses A1 - denn die Eigenschaften von A2 die B  nicht beeinflussen sind offensichtlich nicht von uns durch B beobachtbar.

 

[[   B kann u…y nicht beobachten  ]]

 

Das Instrument B wird in der Wissenschaft, als 'der Beobachter' bezeichnet

 

So bedeutet  beobachten in der Wissenschaft  eine Eigenschaft von einer Entität zu abstrahieren, die unabhängig vom Beobachter existiert

 

 Und die abstrahierte Eigenschaft muss eine sein, die irgendwie diesen Beobachter beeinflusst.

[[    z muss B beeinflussen können    ]]

 

 Wir sehen so, dass ein 'Beobachtungs-Instrument'  im strengen wissenschaftlichen Sprachgebrauch, kein bloßes Messgerät ist (obwohl es eine Skala zur Verbesserung beigefügt haben mag) 

 

Beobachtungs-Beispiele durch ein Instrument wären:

 Ein Dynamometer, das Kraft vom einem Impuls abstrahiert; ein Metallfilm, der Energie aus Licht abstrahiert; ein bewegender Körper dessen Bewegung, durch die Nähe eines anderen Körpers beeinflusst wird und welcher so die Eigenschaft von Anziehung oder Abstossung eines anderen Körpers abstrahiert

 

 Alle diese Abstraktionen können ohne Anwendung einer Skala gemacht werden, die bloß  der abstrahierten Eigenschaft einen numerischen Wert zufügen würde.

 

Es soll bemerkt werden dass, wenn unsere Kenntnisse allein auf die Kenntnisse von B beschränkt wären, wir keinen Grund hätten anzunehmen, dass in Bs  Verhalten irgend etwas außerhalb seiner eigenen inneren Natur vorhanden wäre.

 

Unsere Wissenschaft würde dann aus einem bloß klassifizierenden Katalog der Ereignisse in Bs Laufbahn bestehen, und wir sollten kein Recht haben, von B als einem  Instrument zu sprechen, 

 

 Der Gebrauch dieses Begriffes schliesst ein, dass wir einige vorherige Kenntnisse von A2 als eine Entität außer dem bekannten B haben.

 

 Die an einem wissenschaftlichen Experiment beteiligten Kenntnisse können dann wie folgt klassifiziert werden:

 

Beobachtet

(abstrahiert) durch B

A1

 

Unseren Selbsten

bekannt und als von einander unabhängig existierend angesehen

A2

B

 

 Man erkennt, dass wir von Anfang an B eine Wirklichkeit zuschreiben, die wir A1 nicht zugestehen

 

 Denn die Existenz von A1 ist bloss relativ zu B (abhängig von B).

[[  nur durch B erkennbar  ]]

 

Man erkennt außerdem, dass es für uns unmöglich ist, ein Instrument B als etwas zu betrachten, das wir einem System hinzufügen können das aus Entitäten besteht (wie A1) die allein durch die Weise  beschrieben werden, wie sie B beeinflussen.

 

[[ ---------------

Hat sie dieses Kapitel etwas verwirrt?  Schliesslich ist die Darstellungsweise recht abstrakt.  Deswegen meine Erklärungen und im Folgenden versuche ich das Gleiche nochmal mit meinen Worten auszudrücken:

 

Was ist Messen?

 

Wenn wir einen Holzblock haben und seine Länge messen wollen gebrauchen wir ein Metermass.

Nun ist es klar, dass wir mit diesem Messinstrument nur EINE Eigenschaft des Holzblocks feststellen (abstrahieren = "abziehen") können, nämlich seine Länge. Sicher hat der Holzblock noch andere Eigenschaften wie sein Gewicht, aber diese können wir mit diesem Messinstrument nicht messen.

Wir haben also drei Faktoren: Das Messinstrument, hier das Metermass, dann das Objekt den Holzklotz und schliesslich die gemessene Länge.

Das kann tabellarisch so dargestellt werden:

 

A1

 

A2

B

 

Dabei ist B das Messinstrument, A2 der Holzklotz und A1 die gemessene oder abstrahierte Eigenschaft, die Länge.

Aber fehlt nicht noch etwas in dieser Aufstellung, gibt es nicht noch einen Beobachter der die Messung durchführt? Wenn wir diesen in die Tabelle aufnehmen ergibt sich folgendes:

 

A1

 

 

A2

B

 

 

 

C

 

Wobei C der Beobachter/Wahrnehmer sein soll.

 

Soweit scheint alles klar zu sein, aber nun wollen wir diese Beziehungen auf den Menschen selbst anwenden:

 

Dann wäre A2 die unerkannte und unerkennbare Realität hinter den Erscheinungen die uns nur durch das Messinstrument B den Mind als A1 bewusst werden kann, wobei wir selbst der Beobachter C sind.

 

B der Mind, das Messinstrument zieht dann aus den zahlreichen Eigenschaften von A2 diejenigen heraus die messbar sind. Und zwar NUR die messbaren, für die anderen ist er blind, so wie das Metermass ungeeignet und blind ist für das Gewicht des Holzklotzes.

 

 

A1

Das Wahrgenommene

 

 

A2

Die unerkannte Realität

B Der Mind

Das Messinstrument

 

 

 

C

Der Beobachter

 

 

Wenn nun C der Beobachter ist, der diesen Messvorgang beobachtet, so kann man sich vorstellen, dass C seinerseits wieder von einem Beobachter D beobachtet wird.

Und D wird durch E beobachtet u.s.w

 

So ergibt sich nach Dunne ein unendlicher Regress. Was ein Regress ist erklärt Dunne an Hand der Kind-Eltern Beziehung. Jedes Kind hat ein Elternteil, der Elternteil ist aber selber Kind eines vorigen Elternteils u.s.w

Durch eine genaue, nicht ganz einfach nachvollziehbare Analyse dieses Regresses kommt Dunne dann in dem Buch "The Serial Universe" zu dem Schluss, dass der ultimative Beobachter unsterblich ist. Aber damit greife ich vor.

 

Zu obigem Schema noch einige wichtige Bemerkungen:

(1). Das Messinstrument B kann nicht das ganze A2 erkennen, sondern nur die Eigenschaften die durch das Messinstrument messbar sind. Mit einem Metermass kann nur de Länge nicht das Gewicht gemessen werden. Mit dem Mind kann nur das gemessen/beobachet werden was durch den Mind (seine Beschaffenheit) beobachtbar ist.

 

(2). Aufmerksamkeit begrenzt den beobachtbaren Teil von A2 und schränkt so das Ergebnis in A1 ein

(3). Gewohnheit fixiert Aufmerksamkeit immer mehr auf den gleichen Bereich

 

(4) A1 ist eine Abstraktion, das reale Ding ist A2.

(Abstraktion kommt von lat. abstrahere = abziehen)

 

Nun füge ich etwas ein, was bei Dunne an anderer Stelle steht:

 

Realität der Zeit

 

Hier die Argumentation von Dunne in Kurzform, so wie ich sie verstehe:

 

G (der gestrige Tag), H (der heutige Tag), M (der morgige Tag)

 

H ist real. G war gestern real, H wird morgen real sein.

Also sind G, H, M   ALLE real.

(„real“ im Sinne von wirklich existierend)

 

Aber wieso werden sie einwenden, kann G real sein, wo wir es doch nicht wahrnehmen können?

Gestern WAR doch, IST nicht mehr.

 

Aber fragen wir uns:

Wohin verschwindet das „Jetzt“ wenn es zur Vergangenheit wird?

Wird die Zukunft aus „Nichts“ erschaffen?

Wäre eine Erklärung für diese Fragen, dass diese Zustände nicht verschwinden, sondern sich nur der Fokus unserer Aufmerksamkeit zwanghaft verlagert?

 

Wir haben uns so an die Selbstverständlichkeit eines „Zustandes der ins Nichts verschwindet“ gewöhnt, dass uns das nicht mehr verwunderlich erscheint.

 

Verwenden wir nun für eine Erklärung obiges Schema:

 

 

A1

Heute

 

 

A2

Gestern, heute, morgen

B

Der Mind: Das Messinstrument

 

 

 

C

Der Beobachter

 

A1 das Heute ist eine Abstraktion von A2 das heisst von G, H, M.

Der Beobachter C kann also nur H wahrnehmen, obwohl auch G und H real existieren.

Hier ist wird verständlich warum G genauso real ist wie H, Wir haben keine nebelhafte Vergangenheit mehr, die irgendwie nicht greifbar ist, sondern alles ist real, nur der Mind, das Messinstrument trennt ein Teil der ganzen Sequenz heraus.

 

Demnach muss das was den heutigen Tag realer macht (als gestern) VERSCHIEDEN von G, H, M sein.

Es muss etwas AUSSERHALB von G, H, M geben, dass H realer macht.

 

Was ist nun dieses getrennte und zusätzliche Ding das H realer macht?

Kann es ein erkennbares Ding X geben, das etwas unreales (wie G) so real wie H erscheinen lässt?

Offensichtlich nicht, das heisst aber X muss genauso real sein.

Zumindest muss es FÜR UNS als genauso real erscheinen, wie G, H, M.

Es muss auf der gleichen ontologischen Wirklichkeitsstufe stehen.

 

X ist das „Feld der Präsentation“ (der Fokus der Aufmerksamkeit) des Wahrnehmers.

Der Bereich in dem der Wahrnehmer wahrnimmt, so etwas wie ein Fenster in einem fahrenden Zug.

In diesem Bereich (Fenster) erscheinen die verschiedenen Gedanken und Sinneserscheinungen .So werden sie der Beobachtung zugänglich.

Und diese Erscheinungen nehmen zu und dann wieder ab, was ihnen Dauer (Zeit) verleiht. Aber der Beobachtungsbereich (das Fenster) bleibt immer der gleiche (so scheint es für uns) und damit der Wahrnehmer dieses Bereichs.

 

Ist dieser Bereich, dieses Feld nun real? Es muss so sein, wenn es H realer erscheinen lässt als G, M.

So können wir verstehen, warum der folgende zuvor erwähnte Satz durchaus richtig sein kann:

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft koexistieren, nur das Bewusstsein (das Feld der Präsentation) verschiebt sich.

 

Und das Bewusstsein (der Beobachter) bewegt sich in einer anderen Zeit t2.

 

Denn das Bewusstsein benötigt ebenfalls Zeit um sich zu verschieben.

Wir haben also zwei Zeiten die Zeit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft t1 einerseits - und die Zeit in der sich das Bewusstsein verschiebt t2 anderseits.

Sehen wir t1 als statisch an, so verschiebt sich t2.

Da aber t2 auch wieder einen Beobachter erfordert, so müssen wir eine Zeit t3 einführen in der er sich bewegt.

 

Also, da t2 sich in t3 bewegt und t3 in t4 ( wie Dunne in seinen Büchern später zeigt) ergibt sich auch hier wieder eine Kette gleichartiger Items, eine Regression

 

Die Zeit ist demnach ebenfalls eine Regression, wobei jeweils die höhere Zeit die niederen Zeiten enthält.

 

Fraktale und Iterationen

 

Von einem Fraktal spricht man wenn ein Objekt aus mehreren verkleinerten Kopien seiner Selbst besteht.

Dies bedeutet, dass bei Vergrößerung eines Ausschnitts eines geometrischen Fraktales stets immer feinere Strukturen erkennbar sind, egal wie stark der Vergrößerungsfaktor ist, man sagt dazu auch, das Fraktal habe “Details auf allen Stufen”.

(siehe auch Wikipedia "Fraktal",)

 

Wenn also die ultimative Zeit (die Zeit von allen Zeiten t1, t2, t3, …) alle anderen Zeiten in sich enthält, so bildet auch die Zeit ein Fraktal.

 

Fraktale werden durch Iterationen erzeugt.

Eine Iteration liegt vor wenn das Ergebnis einer Rechenoperation wieder für den Eingang der gleichen Operation verwendet wird. Also

 

A Input ----> Rechenopration ----->  B Output

B Input ----> Rechenopration ----->  C Output

C Input ----> Rechenopration ----->  D Output

u,s,w.

 

Dies wird in der Fraktalen Geometrie viele Tausend Mal wiederholt und ergibt faszinierende Muster.(siehe Wikipedia).

 

(Statt einer Rechenoperation kann natürlich ein beliebiger anderer Vorgang dienen. So wird in der Alchemie die gleiche Substanz immer und Immer wieder destilliert. Dieses Verfahren schien bisher völlig sinnlos, scheint aber wenn man es als eine Iteration betrachtet durchaus effektiv zu sein.)

 

Demnach ist eine Regression  ähnlich einem Fraktal.

 

Bei einer Regression haben wir lauter gleichartige Glieder, bei einem Fraktal ebenfalls (weil durch gleiche Operationen erzeugt) mit dem Unterschied, dass bei einem Fraktal zusätzlich die niederen Glieder in den höheren enthalten sind..

 

Hier bietet es sich geradezu an das Schichtenmodell von Dimensionen zu denken, wobei ebenfalls die niederen Dimensionen in den höheren enthalten sind.

 

Nach diesem Exkurs jetzt weiter mit der Analyse von Dunne.

Leider wird es ab jetzt etwas schwieriger - aber der Preis ist hoch- zu erkennen, dass wir unsterbliche Wesen sind.

Wenn sie nicht gleich alles verstehen, das macht nichts, lesen sie später den Abschnitt nochmal und immer wieder, es lohnt sich

 ]]

 

 

The Serial Universe -- KAPITEL  VI

REGRESS  EINES  SEINES-SELBST-BEWUSSTEN  BEOBACHTERS

 

 Wir sind jetzt in der Lage ein Individuum zu untersuchen für das es eine 'gegebene' Tatsache ist, dass 'es' etwas beobachtet, was nicht sein beobachtendes 'Selbst'  ist.

 

 Lassen Sie A den Gegenstand sein, der beobachtet wird , B das beobachtende 'Selbst, und C etwas was weiß, dass B das A beobachtet

 

Dies können wir wie zuvor tabellarisieren (siehe voriges Kapitel) 

A

 

 

 

B

 

 

 

C

 

Die Frage war: Wie kann C, von irgendetwas gewahr werden außer einer Modifizierung in B  das es  beobachtet? Wir wissen aus dem vorigen Kapitel, dass A (das etwas Beobachtetes von B ist) bloß eine Eigenschaft  ist, die von einer Entität aus der Welt abstrahiert  wurde die B enthält.

 

 Wir können A, deshalb, als ein A1  beschreiben, das, von einem A2 abstrahiert wurde, und können unsere Tabelle wie  folgt  erweitern

 

Welt wie sie von B beobachtet wird

A1

 

 

 

A2

B

 

 

 

 

C

 

Da es jede mögliche Anzahl von A2 Entitäten geben mag, die B beeinflussen, können wir A1 als 'die Welt, wie sie durch B beobachtet wird ' bezeichnen  

 

Nun ist es für C ein unvermeidlicher Schluss, dass da  B einige Eigenschaften von A2 beobachtet  es auch  ebenso viel Wissen von A2 als "gegeben" haben muss,  wie sein Wissen von B, d.h. es muss Wissen durch Beobachtung sein

So können wir unsere Tabelle erweitern;   

 

Welt wie sie von B beobachtet wird

A1

 

 

Welt wie sie von C beobachtet wird

A2

B

 

 

 

 

C

 

Da A2 und B durch C beobachtet werden, müssen sie Eigenschaften sein, die durch C von entsprechenden Entitäten in einer etwas grundsätzlicherer Welt abstrahiert wurden, die C als den Beobachter enthält

 

So können wir B in B 1 ändern und können die zwei fundamentaleren Entitäten als A3 und B 2 tabellarisieren.

Welt wie sie von B1 beobachtet wird

A1

 

 

Welt wie sie von C beobachtet wird

A2

B1

 

 

A3

B2

C

 

 Hier ist C,  eines objektiven A2 gewahr und B1  als eines Objekts, das durch die Eigenschaft  A1 modifiziert wird.  

 

Wir wissen, dass, da B 2 seine Eigenschaft B1  durch A1  modifiziert hat, es  die Anwesenheit von A1  aufzeichnet.

 

Aber die Anwesenheit von A1 - der Eigenschaft von A2 -  zu registrieren, bedeutet nicht die die Anwesenheit von A2 als ganzes zu registrieren.

 

A2 als Ganzes wird nicht von B2 beobachtet und B2 abstrahiert nicht A2 von A3.

 

Es ist C das das tut, d.h. A2 ist die Eigenschaft von A3 die relativ zu C ist, aber sie ist in keiner Weise relativ zu B2

 

 Aber der Regress des Selbst-Bewusstseins, den wir in Kapitel IV studierten, erklärt, dass C selbst nur ein 'Selbst' ist, das von einem entfernten Eigner beobachtet wird, nämlich D, der der echte, ultimative Beobachter der Reihe ist, so weit wir das bis jetzt untersucht haben.

 

Durch unsere Hypothese, muss dieser (bis jetzt) ultimative Beobachter D wissen, dass A2 ein Objekt  ist, das  unabhängig von seinem selbst B1 existiert. 

 

 Natürlich, zeichnet C, wie wir gesehen haben, die separaten Existenzen von A2 (das A1 enthält) und B1 auf.

 

Aber diese Aufzeichnungen sind nur Modifizierungen, oder Änderungen in C

 

 Die Frage, ist wieder, wie dieser ultimative  Beobachter D wissen kann, dass A2 (A1 enthaltend)  und B1  unabhängig davon existieren, und durch C beobachtet werden, und nicht bloß Modifizierungen in der Struktur von C sind.

 

 D kann nicht das entdecken indem es  bloß C beobachtet .

 

Die Antwort darauf  ist,  zu erkennen, dass A2 und B1 die  durch C beobachtet werden bedeutet, dass C sie von einigen fundamentaleren Entitäten abstrahiert.

 

Die Entitäten, von denen C sie wirklich abstrahiert, sind, wie wir gesehen haben, A3 und B2 

 

D  muss deshalb wahrnehmen, dass A2 und B1 von A3 und B2 durch C abstrahiert werden

 

Aber, als eine Voraussetzung zum Beobachten dieser Funktion von C muss es im Stande sein, A3 und B2 zu beobachten

 

So können wir unsere Tabelle erweitern, indem wir die dritte Reihe, mit  'Die Welt sie von D beobachtet wird' benennen.  

 

Welt wie sie von B1 beobachtet wird

A1

 

 

 

Welt wie sie von C beobachtet wird

A2

B1

 

 

Welt wie sie von D beobachtet wird

A3

B2

C

 

 

 

 

 

D

 

 Dann wieder, da A3 und B2 und C  durch D beobachtet wird,  müssen sie Eigenschaften sein, die von fundamentaleren Entitäten, A4  B3 und C2  in der gleichen Welt wie D abstrahiert wurden

 

So können wir C in C1 ändern und unseren Tabelle erweitern:

Welt wie sie von B1 beobachtet wird

A1

 

 

 

Welt wie sie von C1 beobachtet wird

A2

B1

 

 

Welt wie sie von D beobachtet wird

A3

B2

C1

 

 

A4

B3

C2

D

 

Aber der Regress des Selbst-Bewusstsein bedeutet, das D selber nur ein 'Selbst' ist das von einem weiteren Eigner E beobachtet wird, und so weiter bis ins Unendliche.

 

Es ist dann klar, dass wenn wir unsere Analyse eines Individuums  vollenden möchten, dem es gegeben ist,  dass sein  'Selbst' etwas beobachtet, dass wir dann unsere Tabelle bis zur Unendlichkeit erweitern müssen, wobei wir die alten Argumente für jede neue eingeführte Entität wiederholen.

 

 Es soll nochmals angemerkt werden, dass die Abstraktionen alle durch die Reihe von Beobachtern B1, C1, D usw. durchgeführt werden, entlang der diagonalen Reihe, und nicht durch irgendwelche anderen in der Tabelle gezeigten Entitäten

 

 Wir sahen vorher, dass B2  das A2 nicht von A3 abstrahiert und ähnliche Argumente zeigen, dass B3 das A3 nicht von A4 abstrahiert und das C2 das B2 nicht von B3 abstrahiert.

 Diese Regel muss überall in der unendlichen Regression gelten.

 

Es ist offensichtlich, das in der gezeigten Tabelle mit 4 Welten nur die Welt der untersten Reihe real ist.

 

Die in den oberen Reihen tabellarisierten 'Welten' sind bloß Listen von Eigenschaften die von dieser mehr realen Welt  D abstrahiert wurden - unter Einsatz des die primären Beobachtungen machenden Instrumente C1 und des sekundären Instrumentes B1.  

 

Der Charakter einer Regression wird so  klar genug

 

 Wir haben eine horizontale Reihe von Entitäten, die durch die alphabetische Folge A, B, C usw. angezeigt werden und eine vertikale Reihe von Eigenschaften jener Entitäten, die durch die Ziffern 1, 2, 3 usw. angezeigt werden.

 

 Die Regression des selbst-bewussten  Beobachters, der sich eines Objekts A1 bewusst ist das anders ist als sein 'Selbst",   liegt entlang der diagonalen Linie  B1,  C1,  D etc

 

Dass der ultimative Beobachter im Stande sein sollte, die Serien der Entitäten A1 B1 C1 etc. als unabhängig  vorhandene Systeme zu behandeln ist eine wesentliche Bedingung,  die für seinen Besitz irgendwelcher Kenntnisse über ein in der Aussenwelt gelegenes 'Selbst'  notwendig ist.

 

 Aber das ist nur die eine Hälfte unserer Schwierigkeiten.

 

Um unsere Forderungen zu erfüllen, muss der fragliche Beobachter im Stande sein, nicht nur zu erkennen, dass A2 unabhängig von B1 existieren muss, sondern auch dass A1 durch B1 beobachtet wird;  was bedeutet, dass er im Stande sein muss wahrzunehmen, dass die Modifizierung in B1 durch die Natur von A2 verursacht wird 

 

Und ähnlich überall im Regress, muss er im Stande sein, nicht nur die getrennten Existenzen der beobachtenden Instrumente und der Systeme wahrzunehmen, von denen jene Instrumente abstrahieren, sondern auch die Tatsache, dass die Instrumente durch die Eigenschaften jener Systeme beeinflusst  werden

 

 Bis jetzt zeigt uns unsere gegenwärtige Tabelle nicht, wie es dem ultimativen Beobachter ermöglicht wird, das wahrzunehmen: Es wird  bloß angenommen, dass er das tun kann  Und das ist natürlich für unseren Zweck ungenügend.

Wir erkennen, dass unser Test sehr drastisch ist

 

Wir müssen in unseren täglichen, wissenschaftlichen Methoden zur Beschreibung des Universums  eine unbemerkte Annahme entdecken, die berücksichtigt  was die unendliche Reihe von verschiedenen Entitäten in der horizontalen Erweiterung der Tabelle anzeigte

 

 Außerdem muss diese gewöhnliche Methode der Beschreibung verständlich machen, dass der ultimative  Beobachter die beobachtenden Entitäten als  beobachtend und die beobachteten Entitäten, als beobachtet, wahrnehmen soll.

 

 Und nicht bevor wir diese unermesslich bedeutende Annahme entdeckt  und gezeigt haben, dass alle unsere empirischen Wissenschaften darauf gegründet sind, werden wir in der Lage sein zu behaupten, dass wir selbst-bewusste Individuen sind, die sich einer Außenwelt bewusst sind, und die Methode der regressiven Methode des Künstlers und des Bildes anwenden, weil dies eine zuverlässige und nützliche Methode ist, um die sonst unverständlichen Beziehungen zwischen uns selbst und unserem Universum zu verstehen.

 

 Diese beschreibende Werkzeug existiert

 Wir verwenden es täglich.

 

 Und wenn Sie gern im Hinblick auf die enormen Schwierigkeit des Problems der Meinung sind, dass ein solches Hilfsmittel das Produkt eines Meister-Verstandes benötigen würde, dann werde ich dem nicht widersprechen.

 

Aber das größere Wunder denke ich ist, dass sich das Gerät  das das enorme Problem ein System eine sonst unverständliche Welt zu bringen gleicherweise von einer solchen Art ist, dass sogar der grösste Schwachkopf, der keinen klare Vorstellung von seiner Natur hat fähig ist es anzuwenden.

 

Der Verstand  der es verwendet, verwendet es sowohl für das Genie wie auch für den Dummkopf 

 

 

 The Serial Universe -- ZWEITER TEIL

ALLGEMEINER TEST DER THEORIE

 

KAPITEL VII

JETZT

 

Lassen wir M eine besondere Konfiguration der Außenwelt repräsentieren, wie sie von Ihnen durch Beobachtung der Aussenwelt, Experimente oder Überlegungen beschrieben wird.

 

Diese spezielle Konfiguration, die M repräsentieren soll, ist diejenige, die Sie im gegenwärtigen Zeitpunkt beobachten.

 

Lassen Sie L auf ähnliche Weise eine vergangene erinnerte Konfiguration sein.

 

Mit Ihren Kenntnissen von L und M berechnen Sie was die Eigenschaften einer zukünftigen Konfiguration N sein werden

 

Ihre Beschreibungen werden in der Sprache der klassischen Wissenschaft gemacht

 

Wenn Sie jetzt, diese drei Beschreibungen untersuchen, werden Sie feststellen, dass sich diese nicht mehr auf Beschreibungen von drei verschiedenen Welten beziehen

 

Weil es soweit nichts gibt was zeigt, dass sich eine der Beschreibungen auf etwas mehr oder weniger Reales bezieht, als die anderen Beschreibungen.

 

Ebenso geben die Beschreibungen soweit keinen Hinweis, dass die Konfigurationen sich auf die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft beziehen.

 

Weitere Überprüfung zeigt, das die drei beschriebenen Welten sich  in der Eigenschaft von einander unterscheiden, die in der  Wissenschaft als 'Entropie' bekannt ist.   Was  Ihnen erlaubt, diese Welten nach der Grösse ihrer Entropie anzuordnen (eine Anordnung, die den Buchstaben L M N in unserem Alphabet entspricht) - 

 

Diese Entropie-Ordnung, können wir möglicherweise als Zeit-Ordnung beschreiben, (obwohl wir noch nicht berechtigt sind, das zu tun)

 

Bis jetzt jedoch, können diese Beschreibungen nicht zeigen,

(1)   dass sie sich auf aufeinander folgende Zustände von einer und derselben Welt beziehen, oder

(2)  dass diese Zustände eine Beziehung zum 'Jetzt' haben 

 

Wie wir in Kürze sehen werden, sind diese zwei Voraussetzungen bloß verschiedene Weisen, dasselbe Ding auszudrücken

 

Wir können nicht Bedingung (1) annehmen, ohne Bedingung (2) anzunehmen

Aber wir brauchen diese Frage jetzt nicht behandeln

 

Es genügt  im Augenblick, dass unsere Beschreibungen Bedingung (2) nicht erfüllen

 

Wenn wir  Bedingung (2) untersuchen, erinnern wir uns, dass M die Konfiguration repräsentieren sollte, die für unsere Beobachtung des 'Jetzt'  offen ist

 

Ein Zweifel ergreift uns hier.

Weil viele Leute angenommen haben, dass die Begriffe eines 'Jetzt 'und   'des Geschehens von Ereignissen in einer Reihenfolge'   auf einen psychologischen Beobachter verweisen, was  nicht angenommen werden sollte

 

Die Ordnung, die in unseren gegenwärtigen Beschreibungen L, M und N enthalten ist, stellt alles zur Verfügung was zu wissenschaftlichen Zwecken notwendig ist

 

Nehmen Sie  an, dass wir die Tatsache ignorieren, dass der wirkliche Startpunkt Ihrer  Beschreibung Ihre beobachteten Kenntnisse von M und Ihre erinnerten  Kenntnisse von L waren

 

 Wir haben nicht das geringste Recht so etwas zu machen, aber wir versuchen  'JETZT' uns in die  Position dieser Gegner zu begeben

 

Lassen Sie uns sagen, dass die Verweisung auf sich selbst als den Beobachter - eine Verweisung, die in der Aussage enthalten war, dass M die Konfiguration repräsentieren sollte, die für Ihre Beobachtung zum gegenwärtigen Zeitpunkt offen ist -  eine Verweisung war  die nicht gemacht werden sollte

 

 Lassen Sie uns sagen, dass das 'Jetzt'  psychologisch ist  -  obwohl die klassische Psychologie genauso ohne  'Jetzt ' war,  wie die  klassische Physik.

 

Lassen Sie uns sogar sagen dass das  'Jetzt' eine Illusion ist. Gut

 

Unsere gegenwärtige Beschreibung von L, M und N ist von Ihnen selbst aus Ihrem Gedächtnis, durch Beobachtung und Berechnung gemacht worden - wir können das nicht vermeiden -   aber sie enthält keine  Verweisung auf den Beobachter und Beschreiber und  kein einzigartiges 'Jetzt'.

 

Entsprechend dieser Leuten ist dies aber nur eine Beschreibung, die drei zeitliche 'Zustände' beschreibt, und von der behauptet wird sie sei völlig ausreichend für die praktischen Zwecke  eines Wissenschaftlers

 

Wir müssen zugeben, dass es sehr befriedigend ist,  durch diesen drastischen Eliminations-Prozess  zu einer zuverlässigen Beschreibung des Universums um uns herum gekommen zu sein.

Aber wie können wir überzeugt sein, dass diese Beschreibung zuverlässig ist?  Ah!  Das ist die Schönheit der Wissenschaft im Unterschied zur  bloßen Philosophie

Wir können die Wahrheit dieser Behauptungen durch das  Experiment prüfen. Fein.

Lassen Sie uns die Genauigkeit unserer gegenwärtigen Beschreibungen, L, M und N prüfen.

Lassen Sie uns ein Experiment machen und dann sehen was wir herausfinden

 

Ich schlage vor, dass die beste Konfiguration dafür   diejenige sein wird, die wir als L beschrieben haben, weil wir nach einer Änderung von L  im Stande sein werden zu festzustellen  ob Konfiguration M gemäß dem berechneten Ergebnis geändert wurde und auch zu sehen, ob die Änderung bis zur Konfiguration N durchgeht

 

Was sagen Sie da? Wir können L nicht verändern! Warum nicht? Weil L vorbei ist!  Aber wir haben gerade zugegeben, dass die Welt, die wir als L, M und N beschrieben haben, von solchen mystischen Eigenschaften wie  'vorbei' oder 'Gegenwart' oder 'Zukunft' leer ist, und dass das die Welt ist, mit der sich die experimentelle Wissenschaft befassen muss

 

 Was ist dann an meinem Vorschlag falsch, dass wir mit dem Zustand L experimentieren sollten? Wurde etwas aus dieser Beschreibung weggelassen? Vielleicht haben Sie Recht

 Aber was ließen wir weg?  

 

Es muss nicht darauf hingewiesen werden, dass jedes System, das als ein Objekt klassifiziert werden kann, mit dem  experimentiert werden kann, vom Apparat der für das Experimente verwendet wird deutlich unterscheidbar sein muss,

 

Die zwei Systeme müssen so behandelt werden als ob sie ausserhalb von einander wären.

 

Nun ist das Wesen einer wissenschaftlichen Beschreibung immer gewesen, dass die Gültigkeit der Beschreibung durch jeden einschließlich des Beschreibers experimentell nachprüfbar sein muss

 

Das beschränkt das Universum, das beschrieben werden kann

 

Es muss ein Universum geben, das der Beschreiber als 'JETZT'  ausserhalb seiner Instrumente betrachten kann (Objekt) und sich selbst als ein Subjekt, um durch diese Instrumente in das beobachtete Universum eingreifen zu können

 

Aber wenn das objektive Universum, das so beschrieben wird, durch den Beschreiber als eine Reihe von 'Zuständen' betrachtet wird, die eine Zeit Ordnung besitzen, ist es, wie wir gerade entdeckt haben, eine wesentliche Bedingung, dass er seinen experimentellen Apparat betrachtet (das ausgeschlossene System, das eingreift) wie wenn er nur in  einem einzigen 'Zustand' wirkend wäre -   innerhalb dieser offensichtlich zeitlichen Serie der 'Zustände' - den er "Jetzt" nennt.' 

 

Und jemand, der  ihn mit der Aufgabe der Überprüfung beauftragt, muss mit seinem Urteil übereinstimmen, bezüglich dessen was dieser  einzigartige, greifbare 'Zustand' ist. 

 

 Aber wie weiß der Beschreiber, was dieser kritische 'Zustand' ist? Was kennzeichnet das 'Jetzt' für ihn? Ist es physisch und auch 'psychologisch'? Betrachten Sie   diese 'Jetzt-Markierung' 

 

Wir wissen, dass sie auf das System des Experimentators verweist

 

Wir wissen, dass es ein Wegweiser  ist: 'Dieser Weg führt zum eingreifenden System, das wir ausserhalb ließen' 

 

[[   Dieser Weg führt von L M N zu etwas ausserhalb davon, was das System des Experimentators ist      ]]

 

Und sobald wir das verstanden haben, begreifen wir, dass das ausgeschlossene System jedes Instrument, groß oder klein einschließen muss, das Druck auf das Objekt-System ausübt, und  dadurch einen Rückstoß erfährt.

 

[[  Im vorigen Beispiel wäre  L M N  das A2

Und  B etwas was  nur die Eigenschaft "z"  von A2 erkennen kann, aber nicht v…y   ]]

 

 Wir müssen  diesen Wegweiser (was auch immer er auch sein mag) so betrachten als ob er sich stets ändert und zwar von  der Verbindung mit einer Konfiguration der Objekt-Serien zur einer Verbindung mit der Konfiguration, die der Beschreiber  als nächstes in der Zeit-Ordnung betrachtet

 

[[    B ändert sich also stets und schneidet dadurch neue Teile von L M N aus.

Dieser ausgeschnittene Teil " das Fenster oder Feld der Präsentation" bildet dann die Gegenwart A1   ]]

 

Nur so kann die Markierung, einen wichtigen Aspekt des Problems anzeigen nämlich dass  wenn das System des Experimentators seinen Eingriff verschiebt   es finden wird, dass seine Möglichkeit, die Konfiguration zu verändern, die 'Jetzt' war, vorbei ist 

 

Das eingreifende-und-beobachtende System folgt natürlich den Veränderungen des Wegweisers.

 

Aber  in diesem Fall müssen die ausgeschlossenen Instrumente des Experimentator-Systems, den Veränderungen des "Jetzt"  folgen und dieses "Jetzt" markieren. Ganz so

 

Und sie setzen eine physikalische  "Jetzt-Markierung" fest, die der Beobachter für sich selbst gemacht hat

 

Denn wenn er das beobachtete System in der Zeit extrapoliert, lässt er seine Instrumente automatisch im psychologischen 'Jetzt' zurück.  

 

 Wenn wir dieses Verhalten der "Jetzt-Marke" (die Instrumente des Beobachters) in Betracht gezogen haben

-  ein Verhalten  das klar anzeigt, dass die Serie der  Konfigurationen in der Ordnung, der Entropie, die zu dem  beobachteten System gehören, den Instrumenten des Beobachters in  Folge präsentiert werden -

werden wir berechtigt sein zu sagen, dass diese Konfigurationen, ganz richtig, als Zustände beschrieben wurden die für diese Instrumente  in der Zeit aufeinanderfolgen.

 

Und das ist die Wahrheit über das Zeit-Werkzeug, wie es in der  ganzen experimentellen Wissenschaft verwendet wird.

Es trennt die beobachteten und die Beobachtungen machenden Systeme auf die wirksamste mögliche Weise, indem sie ihnen zwei verschiedene Zeitsysteme zur Verfügung stellt (wie leicht bewiesen werden kann) , die miteinander im "Jetzt" interagieren.

 

 

*   *  *

 

Diese einfache Tatsache über eine wissenschaftliche Analyse in Zeit-Begriffen  wonach ein System das Information durch Experimente gewinnen soll , als Interaktor behandelt  werden muss, das durch eine Zeit Landkarte reist   -  diese Tatsache wurde von den klassischen Anwendern des Werkzeugs nicht geschätzt. 

 

Die Tatsache selbst, ist zweifellos, ein spezielles Beispiel des allgemeinen Gesetzes, auf das wir unsere Aufmerksamkeit am Ende des Kapitels V lenkten, nämlich, dass es mathematisch unmöglich ist, B zu behandeln (ein Ding auf das eingewirkt wird)  als ein zusätzlicher Teil eines Systems A1, das  in der Weise beschrieben wird wie es auf  B einwirkt

 

 Der Materialist hätte zum Beispiel behauptet, dass es möglich sei, zur Folge von materiellen Zuständen L M N drei entsprechende Zustände eines Systems von materiellen Instrumenten, I m n, hinzuzufügen und I m n als das System von Instrumenten zu betrachten, das die Information  zur Beschreibung von L M N zur Verfügung stellt,

 

Die Antwort darauf wäre::

(1)   (Aus allgemeinen Gründen), Dass das den mathematischen Trugschluss bedeuten würde den  Beobachter in ein zeitliches System zu bringen, das durch die zeitlichen Eigenschaften beschrieben worden ist, die es diesem Beobachter präsentiert; und

(2)  Dass - als eine empirische Tatsache, die für (1)  nur illustrativ ist - die experimentierenden, eingreifenden, Druck ausübenden Instrumente die die Information liefern aus denen die materielle Beschreibung herausgezogen wird  notwendigerweise vom Beschreiber als ein begrenztes "Jetzt" behandelt werden müssen. Dies ist ein Zustand der so dargestellt werden kann

L     M    N  

 O

wobei O das fragliche System von Instrumenten darstellt.

 

Wenn wir fragen: Was wird dann durch I m n im Bild des Materialisten repräsentiert?  Dann ist  die Antwort :

Die aufeinander folgenden Zustände von einem Teil des Mechanismus der für den Gebrauch als ein Instrument, entworfen wurde, welche aber  der durch den Beschreiber nicht als eine Informationsquelle oder als ein Mittel der Einmischung  verwendet werden

 

In diesem Bild werden sowohl L M N als auch I m n  in der Weise beschrieben in der sie  die Instrumente des Beschreibers  betreffen, die zuletzt nicht sichtbar wurden

 

Bei ihrer wirklichen Arbeit vermieden die Wissenschaftler durch eine gesunde Intuition geleitet, den Scheinbeweis der Materialisten

 

Sie hatten keinen klaren Begriff, dass sie den Beobachter und das Beobachtete zwei verschiedenen Zeit-Systemen zuteilten, oder dass sie  die Idee einer materiellen  'Jetzt-Marke'  anwandten, wobei sie von der Verbindung mit einem Zustand des beobachteten Systems  zur Verbindung mit dem folgenden wechselten

 

 Aber sie taten das unbewusst, wann auch immer sie den Experimentator und seine Instrumente vom System, mit dem sie  experimentieren trennten, und die Ansicht des Experimentators vom Objekt-System als eine Serie von Zuständen in der Zeit akzeptierten.

 

Und sie taten das in jedem Experiment, das sie machten.

 

 Bevor wir weitergehen, gibt es eine ziemlich bemerkenswerte Tatsache, zu der wir unsere Aufmerksamkeit lenken sollten.

 

 Denn all das bedeutet, dass der 'Determinismus' nicht geeignet ist. Er betrifft nicht nur nicht die Gegenwart, er tat es nie.

 

 Die klassische Wissenschaft impliziert, verwendet und behauptet die  gegenteilige  Ansicht, nämlich eine Ansicht, die   jeden Beobachter als einen potentiellen aussen stehenden Eingreifer in ein sonst determiniertes  Universum ansieht.

 

 Wir brauchen kein mikroskopischen 'Unsicherheits Gesetz', um uns aus der Patsche zu helfen.

 Das deterministische -Schreckgespenst, das Ergebnis der klassischen Wissenschaft, wurde  nie konzipiert, und die vom Materialisten unterzeichnete Geburtsurkunde war eine Fälschung

 

The Serial Universe - KAPITEL VIII

REGRESS DER ZEIT

 

Wir haben gesehen, dass die Zeit ein analytisches Werkzeug ist, das die schärfst mögliche Unterscheidung zwischen Subjekt und Objekt bewirkt.

 

Wir können auch sehen, dass jede Person dies auf ihre Weise  anwendet.

Jones wird das System betrachten, mit dem er experimentiert (das Smith einschließen kann) als eine Serie von Zuständen in einer objektiven Zeit-Ordnung, während er seine Instrumente der Beobachtung und des Eingriffs als beschränkt, auf das 'Jetzt' behandelt, welches von der Vereinigung mit einem Zustand des Systems zur Vereinigung mit dem folgenden beobachteten Zustand wechselt.

 

Smith wird Jones (und die Instrumente von Jones) als zu der objektiven Zeitreihe zugehörig betrachten, indem er denkt, dass es seine eigenen Instrumente sind, die ausserhalb und auf ein 'Jetzt' beschränkt sind.

So können die Instrumente von Jones in einigen Fällen als zu einer Reihe von objektiven Zuständen gehörend, und in anderen Fällen als begrenzt durch ein sich änderndes 'Jetzt' betrachtet werden - je nachdem ob wir Smith oder Jones als unsere Informationsquelle benutzen.

 

Offensichtlich ist so eine Analyse in Begriffen der Zeit bloß eine mathematische Übereinkunft.

Und es ist eine die der Subjekt-Objekt Beziehung eine maximale Bedeutung gibt.

 

Wir brauchen deshalb nicht überrascht zu sein, wenn wir so entdecken, dass ihr mathematischer Charakter regressiv ist.

Im letzten Kapitel, repräsentierten wir die drei verschiedenen Entropie Konfigurationen durch drei Buchstaben,

L  M  N

 

Das war eine Vorwegnahme des späteren Zustandes , wo wir im Stande sein sollten, jene Konfigurationen als für die Instrumente des Beobachters in der Zeit aufeinander folgend zu betrachten .

 Die alphabetische Folge der Buchstaben würde in diesem Zustand dazu dienen die Reihenfolge der Zustände des beobachteten Systems anzuzeigen.

Obwohl wir der Bequemlichkeit halber die Buchstaben hintereinander schreiben können, muss verstanden werden, dass diese Anordnung für unseren Beweis nicht notwendig ist .

Wenn Sie wollen könnten Sie die Buchstaben auf Zettel schreiben und diese in einer Tasche herum schütteln.

Die Entropie-Ordnung, die die Zeit-Ordnung anzeigt, wäre danach noch immer durch die alphabetische Reihenfolge der Buchstaben entsprechend angezeigt.

 

Wir haben gesehen, dass von der 'Jetzt-Marke', welche die Anwesenheit unserer experimentellen Instrumente anzeigt, angenommen werden muss, dass sie sich verändert und zwar von der Vereinigung mit einem Zustand des beobachteten Systems zur Vereinigung mit dem folgenden darin - was auch für diese Instrumente als das Folgende in ihrer Ordnung der objektiven Ereignisse repräsentieren mag.

 

Wir stellten uns vor, dass die "Jetzt-Marke" auf M steht, also

L  (M)  N

wobei die Marke hier durch Klammern repräsentiert wird.

In dieser Lage der Dinge ist M da, L ist vorbei, und N ist Zukunft für die fraglichen Instrumente.

 

Aber wir können nicht annehmen, dass die Marke immer bei M bleibt was uns genügend Zeit gibt, um uns auf ein Experiment auf der Grundlage dieses gegenwärtigen Zustands der Angelegenheit vorzubereiten.

Ein wenig später werden wir finden, dass die Marke nicht mehr bei M steht.

Wir können diese zukünftige Lage der Dinge so darstellen

L M (N)

wo N da ist und L und M beide für die Instrumente vorbei sind

 

Wieder haben wir begriffen, dass wir mit L nicht experimentieren können, weil L (für die Instrumente) vorbei ist.

Aber wir müssen erkennen, dass es einen vergangenen Zustand gab wo L Gegenwart war und M und N beide Zukunft für die Instrumente waren. Dies kann so dargestellt werden

(L)  M  N

 

Was genau meinten wir, als wir sagten, dass (L) M N die vergangene Lage der Dinge repräsentiert, dass L (M) N die gegenwärtige Lage der Dinge repräsentiert, und dass LM (N) eine 'zukünftige' Lage der Dinge repräsentiert? Lassen Sie uns diese drei Lagen der Dinge 1, 2 und 3 etikettieren, und sie übereinander legen::

 

3.    L   M  (N)

2.    L  (M)  N

1.   (L)  M   N

 

Wir wissen, dass M diese Entropie-Konfiguration des beobachteten Systems repräsentiert, das wir ursprünglich als 'Gegenwart' betrachteten, und dass wir L als 'vorbei' und N als 'Zukunft' akzeptierten .

Deshalb legten wir die Jetzt-Marke an M.

Aber wir begreifen jetzt,  dass sich diese Marke von der Verbindung mit L zu ihrer gegenwärtigen Verbindung mit M verändert hat, und dabei ist, sich zur Verbindung mit N zu ändern .

 

Wir beabsichtigen deshalb, dass (M) den aktuellen Zustand der ‚Jetzt-Marke‘ anzeigen soll ( z. B der Instrumente). Ähnlich beabsichtigen wir, dass (L) einen vergangenen Zustand, und (N) einen zukünftigen Zustand der ‚Jetzt-Marke‘ anzeigen soll.

Aber diese vergangen, gegenwärtigen und zukünftigen Zustände der Jetzt-Marke, (L), (M) und (N) werden in einer Zeit-Ordnung als aufeinander folgend betrachtet, die nur durch unsere Ziffern 1, 2 und 3 repräsentiert werden kann!

 

Es ist klar, in dieser Zeit-Ordnung repräsentieren die drei Zustände

1 .(L)   M    N

2.. L   (M)   N

3.. L    M   (N)

aufeinander folgende Zustände eines umfassenderen Systems - ein System, das die drei Objekt-Zustände L, M und N plus der sich ändernden ‚Jetzt-Marke‘ einschließt.

 

Wenn M für die Instrumente Gegenwart sein soll, muss (M) - wie wir gerade gesagt haben – den aktuellen Zustand der ‚Jetzt-Marke‘ repräsentieren, und das bedeutet, dass

2.  L  (M)  N

der Zustand des umfassenderen Systems sein muss, das in der fundamentaleren Zeit-Ordnung präsentiert wird, die durch Sequenz der Nummern 1,2,3 angedeutet wird.

Aber unsere Beschreibung zeigt das nicht an! Alles was sie sagt ist, dass

1  (L)   M   N oder

3   L    M  (N)

ebenso gut den aktuellen Zustand dieser eingeklammerten Marke anzeigen können.

 

Es wird dann klar, dass wir zu den Zuständen 1, 2 und 3 unseres umfassenderen Systems eine neue ‚Jetzt-Marke‘ einfügen müssen, die anzeigt, dass 2 L (M) N in einer fundamentaleren Zeit liegt. Wir können das tun, indem wir 2 unterstreichen :

 

1  (L)  M   N

2   L  (M)  N

3   L  M  (N)

 

Die Zeit-Ordnung, die von 1,2,3 angezeigt wird, ist fundamentaler als die bloß offensichtliche Zeit-Ordnung, die wir durch die alphabetische Folge L, M und N anzeigten.

Denn es ist die Verbindung der unterstrichenen Jetzt-Marke mit

2  L (M)  N

die M zum gegenwärtigen Zustand des eingeklammerten M machen und welche dadurch M als den gegenwärtigen Zustand des ursprünglich betrachteten Systems anzeigt.

Wenn man die Jetzt-Marke 3 .L M (N) unterstreicht dann wäre (N) der gegenwärtige Zustand der "Jetzt-Marke" und N der gegenwärtige Zustand des ursprünglich betrachteten Systems - trotz der Tatsache dass M in 2. auch eingeklammert ist.

 

Man kann fragen: Da wir versuchen, die Reale Zeit Ordnung durch die Folge der fundamentaleren Zustände 1, 2, 3 zu repräsentieren, was wurde durch die Entropie Ordnung der originalen weniger fundamentaleren Konfigurationen L,M,N angezeigt?

Versuchen wir uns vorzustellen, dass das fundamentale System zwei Arten von Zeit umfasst? Sicher nicht: Das umfassendere System enthält nur eine Zeit Ordnung, die durch 1,2,3 angezeigt wird.

 

Es enthält auch die ganze Gegenwart, die Items der Ordnung die durch L, M und N angezeigt werden; aber diese Ordnung ist nicht eine Zeit-Ordnung im umfassenderen Zustand der Dinge.

 Welche Ordnung ist es dann? Ich werde diese Frage im folgenden Kapitel beantworten; denn ich habe einen besonderen Grund dafür, dies hier nicht tun

 In diesem Kapitel beabsichtige ich nur, zu zeigen, dass die Reale Zeit Ordnung das zurückweichende Element in einer unendlichen Regression ist.

 

Wir werden ständig mit Ordnungen zu tun haben die dem speziellen Zustand der Zeit-Ordnung dienen die wir gerade in einer Regression untersuchen. Dieser Zustand kann sich aber als eine andere Zeit-Ordnung erweisen, wenn wir uns mit dem folgenden Zustand in Verbindung setzen . So wie wie sich in einer Regression jedes 'Kind' als der Ur-Enkel des nächsten Zustandes erweist.

Das ist bei der Zeit 'etwas anderes', aber das brauchen wir im Moment nicht beachten.

 

Bevor wir weiter gehen, sollten wir anmerken, dass die Anordnung unserer drei Zustände 1, 2 und 3 des zweiten Terms eines über dem anderem für die Beweisführung keineswegs relevant ist.

Diese würde genauso gelten, wenn man L, M und N auf Zettel geschrieben hätte die man in einer Tasche umgeschüttelt hätte.

Wir sollten drei solcher Taschen verwenden die die drei Zustände repräsentieren, und jede mit der entsprechenden Jetzt-Marke L M und N versehen .

Und dann sollten wir die drei Taschen mit 1,2,3 etikettieren und der Tasche mit 2 die (M) enthält und den gegenwärtigen Zustand repräsentiert ein anderes Etikett hinzufügen, das eine zweiter Term 'Jetzt-Marke' enthält.

Um zu beweisen, dass die Realzeit Ordnung in einem unendlichen Regress zurückgeht, müssen wir zeigen, dass die Argumente, die uns von der ersten Term Zeit zur zweiten Term Zeit führen, sich danach wiederholen.

 

 Wir sind zu einem System gekommen, das drei zweiter Term Zustände enthält, von denen Zustand Nummer 2 durch ein unterstrichenes 'Jetzt-Zeichen' markiert ist. So repräsentierten wir das Gesamtsystem:,

3.   L    M   (N)

2.   L   (M)   N

1.  (L)   M    N

 

und wir bemerkten, dass es die Anwesenheit der zweiten unterstrichenen Term 'Jetzt-Marke' ist, das (M) in 2 (statt (L) in 1 oder (N) in 3) zur ersten Term 'gegenwärtigen' 'Konfiguration macht, mit der wir anfingen.

Zustand 1 ist so vorbei, und Zustand 3 ist Zukunft.

 

Aber wir waren uns einig, dass (N), nach kurzer Zeit zur ersten Term Konfiguration werden wird, welches das so einzigartige 'Jetzt' ist.

Aber damit (N) in 3, zu diesem so einzigartige 'Jetzt' werden kann muss, die zweite Term unterstrichene 'Jetzt-Marke' von der Verbindung von 2 zur Verbindung mit 3 wechseln. Die Zustände 1 und 2 werden dann beide Vergangenheit sein.

 

(L) war einmal 'Jetzt', und die 'Jetzt-Marke' müsste dann 1 unterstrichen haben.

1  (L)  M  N..

 Die Zustände 2 und 3 wären dann Zukunft.

 

Folglich sind wir mit drei verschiedenen Zuständen der ganzen Sammlung von Buchstaben, und 'Jetzt-Marken' konfrontiert, soweit wir dies bisher behandelt haben - drei Zuständen von denen jeder 1,2,3 und eine eingeklammerte 'Jetzt' Marke' enthält, plus einer unterstrichenen „Jetzt-Marke“, wobei diese Marke entsprechend mit 1,2,3 verbunden ist. .

 

Und eine dieser dritte Terms Zuständen (derjenige, der die unterstrichene 'Jetzt-Marke' 2 enthält) wird mit einer dritten Term 'Jetzt-Marke' unterstrichen werden müssen.

 

Oder (um die andere Methode zu verwenden), werden wir drei Säcke brauchen, jeder mit drei Taschen mit Zählern mit einem ' Jetzt-Etikett ' auf einem Sack, einer 'Jetzt-Marke' auf einer Tasche in jedem Sack und einer Jetzt-Marke auf einem Zähler in jedem Sack um zu zeigen, dass ein einziger von allen den ersten-Term gegenwärtigen Zustand repräsentiert von dem wir ausgingen.

Und so muss es ad infinitum weitergehen.

 

Es soll besonders hervorgehoben werden, dass wir nirgends in der Analyse dieses Regresses eine neue Hypothese einführten.

Wir stellen nicht fest, dass die erste-Term Serie LMN der gegenwärtige Zustand eines umfassenderen Systems sein könnte. Wir zeigen, dass es so sein muss.

Wir zeigen, kurz gesagt, dass der komplette Regress in unserer anfangs Behauptung enthalten war nämlich, dass M der 'gegenwärtige' Zustand von drei Zuständen des beobachteten Systems ist..

Das ist natürlich eine Eigenschaft aller Regressionen: Sie setzen sich nicht fort, indem sie neue Begriffe hinzufügen, sondern sie zeigen, dass die Existenz eines Begriffes mit einem Doppelcharakter die Existenz des ganzen Rests mit einschliesst.

 

* * *

Wir werden nach kurzer Zeit aufhören unsere Zustände durch Buchstaben oder Zahlen zu repräsentieren .

Wir werden die ursprünglichen Zustände durch Punkte, und ihre beabsichtigte Zeit-Ordnung durch ihre Anordnung im Raum auf der Seite repräsentieren,

Das ist natürlich die herkömmliche wissenschaftliche Weise Zeit darzustellen

Wir werden die Veränderungen der 'Jetzt-Marke' durch Änderungen ihrer Position auf der Seite repräsentieren; das heißt, wir werden es uns so vorstellen als ob sie sich über eine Reihe von Punkten bewegt , die Zeit-Zustände des ersten Terms repräsentieren.

Das ist eine weit einfachere Methode, unsere Probleme zu studieren.

Aber wir beginnen mit der Antwort auf eine Frage die manche Leute stellen werden;

 

Ist es legitim, eine Anordnung im Raum für unseren ersten Versuch einer Darstellung der Zeit-Ordnung zu verwenden? Tatsächlich ist die Antwort, ja; aber der Punkt ist sehr subtil, und viele Menschen, die nicht tief genug in die Sache eingedrungen sind, würden mit nein antworten.

Solche Personen könnten dann den weiteren Fehler begehen indem sie annehmen, dass die ganze Regression dadurch entstanden ist, dass wir versucht haben die Zeit auf eine falsche Weise zu repräsentieren

 Um diesen Einwand zu vermeiden wurde dieses Kapitel geschrieben.

 

Die Bergsonians (die Leute, mit denen wir diskutieren) geben zu, dass Zustände der Zeit unterschiedlich und aufeinanderfolgend sind, bestreiten aber dass sie als Punkte im Raum getrennt sind. Sehr gut, den unsere ursprünglichen Beschreibungen der drei unterschiedlichen Konfigurationen L, M und N zeigen nicht an, dass sie getrennt sind..

Alles was die Beschreibungen uns sagen ist, dass M das L enthalten könnte und das N könnte L und M enthalten .

 

Nochmals - wir stellen uns die Konfigurationen vor und alle drei Beschreibungen sagen uns, dass wir es mit drei Konfigurationen zu tun haben, die zu drei verschiedenen Welten gehören, mit drei verschiedenen vorgestellten Zeiten von drei verschiedenen Personen.

Wir beabsichtigten natürlich, dass unsere Beschreibungen mehr ergeben sollten, als das; aber wir fanden, dass sie dies nicht taten.

Sie zeigten nichts als die Existenz einer Entropie-Ordnung in den drei vorgestellten Konfigurationen.

 

Sie weisen nicht darauf hin, dass es überhaupt eine oder das es keine Verbindung zwischen den drei Konfigurationen gibt: Sie zeigen bloß die Unterschiede zwischen diesen und die Tatsache an, dass sie unterschiedlich sind.

 

Dann stellen wir fest, dass wir nirgends eine Raum Ordnung verwendet haben, um eine Zeit-Ordnung zu repräsentieren.

Es ist wahr, dass die Zähler in unseren Taschen räumlich getrennt sind, aber ihre Raumanordnung in den Taschen könnte so häufig geändert werden, wie wir es wollen (indem wir die Taschen schütteln) ohne das dieses die alphabetischen Folge beeinflussen würde - ein Folge entsprechend dieser Entropie-Ordnung, von der wir hoffen sie als sequentielle Folge in der Zeit betrachten zu können.

 

Dann hüteten wir uns besonders davor, zu sagen, dass die 'Jetzt-Marke' sich von einem Zustand bis einen anderen bewegte; denn dies hätte bedeutet zu erklären, dass die Zustände räumlich getrennt hätten sein müssen.

Wir sagten statt dessen, dass sich die Marken 'durch Vereinigung mit' der folgenden Marke änderten - in einer beliebiger Reihenfolge die wir vorher als Echtzeitordnung zu betrachten gehofft hatten, 

Diese Änderung war wieder keine Voraussetzung; wie man entdeckte, war es eine empirische Tatsache, dass unsere Möglichkeit jeden besonderen 'Zustand' des Objekt-Systems zu stören, verschwinden würde, und durch eine Möglichkeit ersetzt werden würde, den 'Zustand' zu stören, der als nächstes in dem kam, was wir versuchten, als Zeit-Ordnung zu betrachten.

 

Es kann betont werden, dass die Annahme eines solchen Verhaltens der 'Jetzt-Marke' die Annahme ist, dass die Zustände ebenso getrennt sind wie Punkte im Raum. Gut so.

 

Aber diese neue Ansicht von der Beziehung zwischen den Zuständen ist eine Entwicklung die sich aus unserer ursprünglichen, weniger ausführlichen Ansicht ergibt, eine Entwicklung, die uns durch die logische Entwicklung der Regression aufgezwungen wurde..

 

Diese neue Ansicht ist diejenige die wir bestrebt gewesen sind zu vermeiden und bis diesen Moment erfolgreich vermieden hatten..

 

Dies ist eine Folge der Regression und nicht eine primäre Annahme, die die Regression verursacht.

 

Nehmen Sie schließlich an, dass wir uns vorstellen , dass der speziellen Zustand L sich in den speziellen Zustand M ändert, indem wir die beobachtende Entität außerhalb des Systems als unveränderlich (außer, wenn man sie beobachtet) betrachten.

 

Ist es das dasselbe wie wenn wir annehmen, dass der Beobachter sich ändert von der Vereinigung mit dem Zustand L zur Vereinigung mit dem die Zustand M? Natürlich ist es das.

 

Wir denken an die Zustände L und M, als ob sie aufeinanderfolgend mit dem fixen Beobachter verbunden wären ; und es ist genau das gleiche, ob wir sagen, dass L und M mit dem Beobachter nacheinander vereinigt werden, oder ob der Beobachter mit L und M nacheinander vereinigt wird

 

 

The Serial Universe - Kapitel IX

REGRESS 'DER WIRKLICHKEIT'

REGRESS DER PHYSIK

RAUM-REPRESENTATION DER ZEIT

 

Sie werden sich erinnern, dass wir begannen, indem wir sagten, dass M unsere Beschreibung des Zustands sein sollte, der für Ihre Beobachtung zum gegenwärtigen Zeitpunkt offen steht, und dass L und N aus Erinnerung oder Berechnung beschrieben werden sollten.

Gemäß populären Begriffen sollten die Beschreibungen von M ebenso wirklich sein, wie L und N unwirklich.

Sie taten das nicht.

Sie stellten nur drei von einander sich unterscheidende Bedingungen der Entropie dar, ohne Wirklichkeitsunterscheidung zwischen ihnen.

Ebenso gaben die Beschreibungen keine Anzeige, dass diese Bedingungen gegenwärtig oder vergangen oder zukünftig waren.

Das Einfügen eines 'Jetzt-Zeichen' an M berichtigte diesen Mangel.

Aber reduzierte diese Hinzufügung der Jetzt-Marke das L und N zu Beschreibungen von unwirklichen Zuständen, wie in der populären Ansicht.?

 

Am Besten fragen wir einen der Exponenten dieser verbreiteten Meinung, was genau es ist, was er versucht zu behaupten.

Seine Antwort ist wie folgt:

M  ist ein Zustand, der 'jetzt' besteht.

L   ist ein Zustand, der einmal bestand, aber 'jetzt' nicht besteht.

N i  st ein Zustand, der bestehen wird, aber 'jetzt' nicht besteht.

Zu sagen, dass Zustände 'jetzt' nicht bestehen, soll sagen, dass sie 'jetzt' unwirklich sind.

 

Wir antworten ihm, indem wir ihn fragen, auf welches „Jetzt“ er sich bezieht.

Natürlich existiert L und N nicht im ersten Term 'jetzt' . Wir haben uns Mühe gegeben haben dies zu zeigen.

Aber sicher bestehen sie ganz richtig im zweiten Term des 'jetzt' .

 

Das befriedigt ihn nicht.

Er vermutet, dass unsere Verwendung des zweiten Term 'jetzt' irgendwie von der Annahme abhing, dass L und N vorhandene Zustände waren (womit wir natürlich die Antwort auf die Frage schuldig geblieben wären).

Denn er denkt, wir wären uns über die Nichtexistenz dieser Zustände ziemlich klar gewesen, als wir sie auf das erste und und einzige Jetzt bezogen und in diesem Zustand erkannten, dass sich kein Regress ergeben hätte.

 

Er irrt sich.

Lassen Sie uns annehmen, dass wie er wünscht, der erste Term des 'Jetzt-Zeichen', eine Marke ist die dem beschriebenen Zustand Wirklichkeit verleiht.

Gut: M beschreibt einen Zustand, der wirklich ist; L und N sind Beschreibungen von unwirklichen Zuständen - unwirklich einfach, weil sie jetzt nicht vorhanden sind.

Aber, nach seiner eigene Erklärung, wird N in einem kleinen Interval der absoluten Zeit die Beschreibung eines wirklichen Zustands des 'jetzt' sein, und L war einmal die Beschreibung solch eines wirklichen Zustands.

Diese Vorstellung analysierend, finden wir, dass dies einfach das Konzept unseres zweiten Terms nach Lage der Dinge ist,

 

3…….L…….M…….(N)

2…….L…...(‚M)……N

1…...(L)……M……..N

 

wobei der zweite Term die Reale Zeit und der erste Term nur eine Pseudozeit ist.

Hier enthält die erste Zeile Beschreibungen von drei Zuständen, die die ganze Vergangenheit sind, während die dritte Linie Beschreibungen von drei Zuständen enthält, die die ganze Zukunft sind - in absoluter Zeit .

Folglich ist keiner jener sechs Zustände real.

 

Aber sowohl Zeile 1 wie 3 enthält die ursprüngliche Jetzt-Marke, die von unserem Freund als eine Zuweisung von Wirklichkeit betrachtet wurde.

So hat dieses Zeichen seine vermutete Bedeutung verloren.

Es stellt nichts dar außer einer Beschreibung der dreidimensionalen Instrumente des Beobachters und es gibt drei Beschreibungen von diesen; nämlich

als vorbei oder unwirklich, als gegenwärtig oder wirklich und als zukünftig oder unwirklich - in Realer-Zeit.

 

Aber die Kennzeichnung von ihnen als gegenwärtig oder wirklich (in Zeile 2) ist nicht wegen irgendeinem Unterschied in ihrer Beschreibung: Es ist allein wegen der Tatsache, dass in 2 alles definiert ist, als eine Beschreibung von einem Zustand der in Realer-Zeit gegenwärtig ist.

 

So ist diese populäre Definition der Realität ein Regress.

Und das bedeutet, dass es nur eine Definition von relativer Realität ist..

Es bedeutet, dass der Zustand M dem Instrument als real erscheint - einfach, weil es der Zustand ist, der durch dieses Instrument beobachtet wird.

Aber das was wir als Real betrachten, hängt offensichtlich, davon ab, ob wir das Instrument als wirklich betrachten.

Und die Natur des Regress ist so, dass, wenn wir das Instrument als real betrachten, wir ebenso alle Zustände als real betrachten, die in der Zeit des ersten Termes vergangen oder zukünftig sind.

 

Es kann sonderbar scheinen, dass ein Versuch, die Vergangenheit und Zukunft als unwirklich zu betrachten, auf solch hoffnungslose Weise scheitern sollte.

Aber Tatsache ist, dass niemand sie jemals als unwirklich angesehen hat .

Wir sehen sie bloß als 'real gewesen" an, und scheitern dann dabei zu bemerken, dass das dies bedeutet sie als ebenso real in dem zu sehen, was wir als Reale Zeit betrachten.

 

Wir haben damit eine befriedigende Erklärung der Ansicht des einfachen Mannes gefunden, aber wir müssen uns jetzt um eine Unterbrechung durch einen Physiker der alten Schule kümmern.

'Sie geben zu ' sagt er ', dass diese Wirklichkeit eures ersten Termes relativ in Bezug auf das Instrument ist.

Das aber ist die einzige Art der Wirklichkeit, für die ich mich interessiere.

Es kümert mich nicht einmal , ob meine Instrumente real sind – sie sind außerhalb meines Bildes.

Dieses Bild betrifft nur das was die Instrumente beeinflusst.

 

Wir werden ihm erlauben, diese Ansicht aufrechtzuerhalten, aber nur unter einer Bedingung.

Er muss zugeben, dass diese 'wirkliche' Welt, die er mit seinen Instrumenten untersucht hat, diejenige ist, die er durch Experimente nie untersucht hat - die er nie verändert hat..

Wenn er sie verändert hat, ist es eine Welt, in der seine Instrumente eine andere Rolle außer bloßer Beobachtung gespielt haben; und für den aktuellen Zustand dieser Welt verantwortlich zu sein, bedeutet das Ausmaß der Einmischung durch die Instrumente in Betracht ziehen - das heißt, die Menge der Energie in Betracht zu ziehen, die sie geliefert haben .

Ich denke, dass unser klassischer Physiker es vorziehen wird, seine Zeit abzuwarten und nach einem schwächeren Angriffspunkt zu suchen.

Inzwischen können wir ihn bitten in Betracht zu ziehen ob er wenn er über weitere Experimente nachdenkt, er die Zukunft seiner Welt als stabil oder nicht stabil betrachtet (Ich ziehe diese Begriffe den Begriffen 'sicher' und 'unsicher' vor , die nicht genau dasselbe bedeuten) .

 

Aber hier ist ein anderer moderner Physiker mit einer vollkommen legitimen Frage.

 

'Betrachten sie diese ihre zweite Term „Jetzt-Marke“ fragt er, als physisch oder psychologisch? Beim Letzteren hat es nichts mit meiner Wissenschaft zu tun, und ich bin nicht gezwungen dies in Betracht zu ziehen.

Ich kann natürlich einsehen, dass, wenn ich dies anerkennen muss, ich trotz aller Einschränkungen mit einem unendlichen Regress beginnen muss.

Aber Sie müssen nicht glauben, dass ich diesen kritischen Schritt außer unter Zwang mache .

 

Ich fürchte dieser Zwang existiert. Schauen sie zurück auf das letzte Diagramm.

Die Klammern, die L in 1, M in 2 und N in 3 einschließen, repräsentieren vorige, gegenwärtige und zukünftige Zustände des eingreifenden Instrumentes.

Um Ihr Experiment durchzuführen, müssen Sie, irgendeinmal etwas an Ihrem Instrument tun; Sie, müssen mindestens, einige seiner Teile bewegen

Aber Sie können keinen vorigen Zustand des Instrumentes verändern: Sie können nur handeln, wenn es in dem Zustand ist, den Sie als Gegenwart betrachten.

Überlegen sie, was das bedeutet.

Sie können das Instrument in 2 L.... (M).... N zusammen mit dem zweiten Term der Jetzt-Marke verändern; aber Sie können nicht in 3 . L.... M.... (N) verändern bevor sich (in absoluter Zeit) das zweite Term 'Jetzt-Zeichen' geändert hat .

So bedeutet das zweite Term 'Jetzt-Zeichen' für sie eine Möglichkeit, das Instrument zu bewegen.. Die Zunahme im Momentum des Instrumentes , im Laufe des Experimentes, resultiert in einem vergrößerten Momentum des ursprünglichen Objekt-Systems .

 

Also ist die zweite Term Jetzt-Marke eine Möglichkeit, um Momentum zum ursprünglichen Gegenstand hinzuzufügen.

Solch eine Möglichkeit muss physisch sein; und der Physiker ist verpflichtet, es aus dem glleichen Grund in die Rechnung zu stellen, der ihn dazu zwingt, das Instrument in Betracht zu ziehen - weil es eine Ursache des beobachteten Verhaltens der Außenwelt ist.

 

Zuvor versuchten wir im größeren Detail die physischen Aspekte des Zeit- Regress aufzuhellen - es wäre aber ratsam zu überlegen, ob unsere gegenwärtige analytische Methode nicht vereinfacht werden kann.

Unsere Behandlung von Zuständen und 'Jetzt-Zeichen', ist bis jetzt, völlig algebraisch, eine Sache der Manipulation von fünf Zeichen, L, M, N, O und des Unterstreichens gewesen. Die Raumordnung, in der wir diese Zeichen auf den Seiten des Buches verteilt haben, war bedeutungslos.

Aber der grösste Teil der Algebra ist einfacher bildlicher Darsstellung zugänglich, und wir können genausogut von dieser Tatsache im vorliegenden Fall Gebrauch machen.

Leser, die Diagramme nicht mögen, können jedoch fortfahren, unsere vorige Methode zu verwenden um diese Probleme zu behandeln: Unsere Diagramme werden nichts einführen, was durch fortlaufende Kombinationen von algebraischen Zeichen nicht ausgedrückt werden kann.

Aber solche Kombinationen würden unermesslich kompliziert werden.

 

Unsere drei ursprünglichen Zustände der Entropie L, M und N stellen etwas dar was als eine Ordnung des 'Dazwischen-seins' bezeichnet werden kann.

M kommt 'zwischen' L und N; und das gilt noch wenn auch M bloß ein teilweises L, ist . N ist bloß L in in einer Art von grösseren Mixtur.

Jetzt können wir die Zwischenzustände zwischen L und M betrachten und die zwischen M und N, und die Zwischenbedingungen zwischen den fünf Zuständen

Und wir können diesen Prozess unbegrenzt fortsetzen.

Wir brauchen dies jedoch nicht soweit führen, dass wir eine unendliche Zahl von Zuständen erzeugen.

Bevor wir jedoch so weit kommen werden wir auf eine kuriose Phase in unserem Prozess stossen - wir werden etwas ausgraben, was die Mathematiker als Limit, als Grenze bezeichnen.

Dann werden wir im Stande sein, unsere riesige Zahl von Zuständen als ein 'Kontinuum' erkennen zu können .

 

Betrachten sie jetzt, den ersten und zweiten Term unserer Reihe von immer umfassenderen Systemen.

Wir können diese wie folgt tabellarisieren:

 

 

Gegenwärtig im System, wahrnehmbar durch die Instrumente des Beobachters

A1

M

 

 

Gegenwärtig in dem umfassenderen System das uns bekannt ist

A2

L M N

B

Die Instrumente des Beobachters

 

Im System des zweiten Terms werden L, M und N behandelt als :

(1) von derselben Klasse (Entropie-Konfiguration)

(2) gleich wirklich

(3) Teile eines Kontinuums

(4) gleich gegenwärtig

(5) vereinigt mit einem unabhängig davon vorhandenen Ding, das sich von einem zum anderen Term verändert.

 

Und wenn Sie drei Konfigurationen, so als ob sie räumlich getrennt wären beschreiben wollten, könnten Sie nichts anderes über sie sagen, als was wir zuvor von L, M und N gesagt haben.

(Die Relativitätsaspekte davon werden später betrachtet)

 

Also, obwohl wir beginnen, indem wir die Entropie-Ordnung der drei Konfigurationen verwenden um ihre Zeitordnung darzustellen, ist das Ergebnis die Entdeckung, dass im zweiten Term einer unvermeidlichen Regression, diese Entropie-Ordnung eine neue Ordnung in einer unerwarteten Raum- Dimension darstellt .

 

Und es ist klar, dass, was auch immer wir am Anfang auswählen können, um eine Zeitordnung darzustellen, beim folgenden Zustand, dies nichts als eine Raumordnung darstellen muss.

Mit anderen Worten muss sich die Zeitordnung in eine Raumordnung verwandeln - in einem jeden Zustand eines unendlichen Regress der Realen Zeit.

 

Ich werde nicht widersprechen, wenn Sie es vorziehen, von dieser neuen Dimension als "Konfigurationsraum" zu sprechen, um damit eine mathematische Vorrichtung zu bezeichnen - zum Unterschied vom 'gewöhnlichen' dreidimensionalen Raum des Systems des ersten Terms M.

Es ist ein Teil unseres Arguments, dass die Analyse in Termen der Zeit ein rein mathematisches Gerät ist.

Wesentlich ist zu erkennen, dass diese Raum- 'Konfiguration' oder etwas ähnliches im zweiten Term des Regress Raum ist und nicht Zeit.

Und, als solcher kann die 'Dazwischen-sein'-Ordnung von L M N durch die Position von drei Punkten auf einem Papierblatt entsprechend dargestellt werden, während das „Jetzt-Zeichen“ durch einen vierten Punkt vertreten werden kann, der dem M, überlagert wird und durch den Buchstaben O angezeigt wird:

 

L    M    N

*    *     *

      O

 

Das zeigt die "Dazwischen-sein" 'Ordnung von LMN, an aber das ist nicht genug

Wir müssen auch anzeigen, dass die Einordnung den Instrumenten des Beobachters O als Zeitordnung erscheinen wird

Mit anderen Worten müssen wir zeigen, dass das LMN als eine Folge betrachten wird, in der L zuerst und zuletzt N kommt

Diese Bedingung ist jedoch erfüllt, wenn wir einen Pfeil hinzufügen, um die Richtung zu zeigen, in der die kürzlich entdeckte Dimension sich bewegt:

 

L    M    N

*    *     *

      O

 --->

 

Wir haben jetzt eine ausgezeichnete grafische Darstellung der Zeitordnung des ersten Termes

Aber wir haben noch nicht gezeigt, dass die drei Konfigurationen L, M und N drei aufeinander folgende Zustände in einer und derselben Welt vertreten, die extern zu 0 ist.

Wir müssen den Begriff der Kontinuität einführen.

Das können wir bewirken, indem wir eine durchgehende Linie von L bis N ziehen:

 

L    M    N

-----------

      O

---->

 

Dann wird jeder Punkt in dieser Linie eine besondere Konfiguration der Welt vertreten, die zu O äußerlich, extern ist, und die ganze Linie wird die Dauer dieser Welt in der Zeit des ersten Termes vertreten

 

Da die Zeitfolge dieser Zustände durch den Pfeil angezeigt wird, können wir die alphabetische Folge der Buchstaben LMN als redundant ansehen.

 

Eine Linie mit sagen wir, GH, mit einem O irgendwo zwischen G und H, um die Position des Jetzt-Zeichens, und einen Pfeil, um die Richtung seiner Bewegung anzu zeigen wird unserem Zweck dienlich sein.

 

G ____________ H

               O

------->

 

Und das ist die Methode, die verwendet wurde, als der Zeit Regress zu erstenmal analysiert wurde

Dies wurde in " An Experiment with Time", dargestellt, veröffentlicht im März 1927

Diese Methode hat den Vorteil einfach zu sein, und wir werden sie für den Rest unserer gegenwärtigen Demonstration verwenden

 

Es folgen noch 13 weitere Kapitel die ich noch nicht übersetzt habe. Schau später noch einmal hier herein.

 

 

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Unterstützend zu den vorigen Gedanken folgt nun ein früherer Artikel von mir.

 

Die Bedeutung des Ausgangspunktes.

 

Die Physik glaubt alle Erscheinungen durch rein materielle "objektive" Vorgänge erklären zu können. Dadurch aber wird der Mensch selber immer mehr zu einem blossen physikalisch erklärbaren Objekt.

(Ein Objekt, das früher oder später durch Genmanipulation selber steuerbar wird.)

 

Folgt man diesem Weltbild in aller Konsequenz. so sind wir nur mehr oder weniger hilflose Wesen.

Wesen denen, ein kurzer Augenblick des Daseins gewährt wurde, in einem Universum das nach unabänderlichen Gesetzen abläuft. Bestenfalls können wir einige dieser Gesetze erforschen, um sie dann möglicherweise für unsere Zwecke nutzen zu können. Aber was das für Langzeitfolgen haben könnte, entzieht sich bereits unserem Verständnis. Wir müssen uns diesen Gesetzen anpassen, ob wir das wollen oder nicht. Wir können sie nicht selber gestalten.

Dass diese Vorstellung  ein Trugschluss ist soll hier versucht werden aufzuzeigen.

 

Wir können einerseits mentale Phänomene und andererseits physikalische Phänomene wahrnehmen.

Nun gibt es gleich am Beginn jeder Reflektion über die Beziehung beider zueinander eine - meistens unbewusste - Vorentscheidung darüber, welche wir als primär ansehen wollen.

Wollen wir die physikalischen Phänomene mit Hilfe der mentalen Phänomene erklären und verstehen oder umgekehrt ?

 

Stellen wir die physikalischen Phänomene an den Ursprung, so sind wir so gezwungen alles Mentale - also Bewusstsein, Denken, Willen, Entscheidungen, Freude u.s.w. - aus physikalischen (und daraus abgeleitet chemisch-biologischen ) Prozessen zu erklären. Da das nicht ohne eine Neuinterpretation mentaler Phänomene möglich ist, werden diese als blosse Informationsverarbeitung, ähnlich wie in einem Computer verstanden. Der Ort wo sie ablaufen kann nur das Gehirn sein. Der Mensch reduziert sich so auf einen Körper, der durch sein Gehirn wahrnimmt.

 

Alle Begriffe die nicht in dieses Schema fallen müssen leer sein, d.h. sinnlos (oder fallen in den Bereich des Glaubens, mit dem sich zu beschäftigen danach wenig sinnvoll erscheint).

So gibt es zwar die Wellenlänge der Farbe rot, aber nicht die Wahrnehmung der Farbe rot selbst. Es gibt Moleküle deren Anwesenheit einem Geruch oder Geschmack zugeordnet sind, aber das Erlebnis des Geruchs oder Geschmacks ist etwas völlig Verschiedenes von dem Molekül als solchem. Eine Lieblingsmelodie besteht nur aus einem Salat von Schwingungsformen und kann dennoch Gefühle von Freude etc. auslösen.

 

Woher also kommt diese Differenz zwischen physikalisch-chemisch-biologischem Modell und dem was ein Mensch tatsächlich erfährt?

 

Das kann durch dieses Modell nicht verstanden werden und wird deswegen als bedeutungslos angesehen oder einer späteren Erklärung überlassen. Was natürlich keine Lösung bedeutet.

 

Stellen wir andererseits das Mentale an den Ursprung unseres Nachdenkens, so müssen wir versuchen alles Physikalische als eine Untermenge des Mentalen zu begreifen. Dann ist Physik nur ein mentales Konzept und die Erforschung "der Realität", also der beobachtbaren Verhaltensweisen dieser physikalischen Phänomene, einfach die Erforschung bereits bestehender oder neu erfundener mentaler Konzepte. Die Welt in der jeder von uns lebt, ist dann eine grandios ausgearbeitete Idee, in die jeder Beteiligte durch Übereinstimmung mit ihr gelangt ist.

 

Am Anfang aber steht immer die - meist unfreiwillige - Entscheidung, welchen Ausgangspunkt man wählen will. Für ein heranwachsendes Kind wird diese Entscheidung in unserer Kultur bereits im frühen Alter im Sinne eines Primats des Materiellen getroffen und ist so später nur mit Anstrengung wieder zu ändern. So wird zwar Konsens und eine einheitliche "als real gedachte" Welt erzeugt. Aber um welchen Preis ?.

 

Warum ist der Ausgangspunkt, diese meist unbewusste Vorentscheidung, so entscheidend wichtig?

Denken über etwas benutzt eben dieses Denken - d.h. Gedanken, Vorstellungen - als Werkzeug.

Ob man es will oder nicht, das Denken von Gedanken hängt von früher gedachten Gedanken und daraus entstandenen Überzeugungen ab.

 

Diese früheren Vorstellungen, Ideen etc. sind meist unbewusst. Sie scheinen dann so selbstverständlich, dass es müssig scheint darüber nachzudenken. Erst dann, wenn man bewusst einen Ausgangspunkt als Stabiles Datum wählt  ist diese Abhängigkeit wenigstens bewusst gewählt.

(Anmerkung: Ein Stabiles Datum heisst so, nicht weil es tatsächlich stabil, also sicher und unveränderlich ist, sondern weil man glaubt, dass es stabil ist.)

Man hat sich also bewusst für einen Ausgangspunkt ENTSCHIEDEN.

Es ist eine Wahl !!.

(Die offensichtlich möglichst bewusst getroffen werden sollte).

Man wählt:

 

Geht man von sich selbst dem Subjekt aus,

oder von der Aussenwelt, also Materie/Energie/Raum/Zeit ?

 

(Und mit Subjekt meine ich nicht den Körper, auch nicht seine Gedanken, sondern den Kern des Wesens soweit wir ihn erkennen können, nämlich Bewusstsein, das Wahrnehmende)

 

Wer die Tatsache dieser Wahl, dieser unbestreitbaren Vorentscheidung leugnet, und physikalische Phänomene als Ausgangspunkt nimmt, HAT bereits gewählt.

 

Er hat sich damit von physikalischen Phänomenen abhängig gemacht. Er versucht aus einer Teilmenge (dem physikalischen) heraus die Gesamtheit ( die mehr ist als das physikalische) zu erklären. Denn die Gesamtheit umfasst neben physikalischen Prozessen auch Bewusstsein, Wille, Freude, Schönheit, Liebe Interesse, u.s.w. lauter Phänomene die im physikalischen Modell nicht enthalten sind.

 

Der aus dieser Wahl entstandene Ausgangspunkt ist dann die Brille durch die alle weiteren Gedanken gesehen werden. Was damit nicht übereinstimmt wird entweder nicht wahrgenommen oder als unwesentlich nicht beachtet.

Und so bewirkt dieser Ausgangspunkt, dass sich die daraus ergebende Realität immer fester, immer wirklicher wird.

 

Naiver Weise nehmen wir an, dass das Bild der Welt, das uns unsere Sinne liefern und das wir uns in unserem Gehirn lokalisiert denken, im grossen und ganzen der Welt ausserhalb des Gehirns entspricht. Das Bild der Welt und die Welt selber sehen wir als identisch an.

Schon eine einfache Überlegung zeigt, dass das nicht selbstverständlich ist, sondern auf einer unbewiesenen Annahme beruht.

 

Die Sinnesorgane können nur physikalische Reize aufnehmen, wie elektrische Stimulation durch Licht, Schallwellen, Druck oder Moleküle die als Geruch oder Geschmack gedeutet werden. Man kann zeigen, dass das Gehirn millionenmal mehr Reize dieser Art aufnimmt, als dann bewusst werden. Es findet also eine Selektion statt. Schon daraus ergibt sich, dass Bild der Welt und Welt selber nicht identisch sein können.

Wer aber selektiert? Was kommt durch den Filter dieser Auswahl durch und was wird zurückgehalten?

 

Das können nur frühere Annahmen oder Überzeugungen sein.

Frühere Überzeugungen bestimmen, was wir wahrnehmen können!

Und die früheren Überzeugungen wurden ihrerseits wieder durch eine WAHL der Ausgangspunkte bestimmt.

Ist man also von etwas überzeugt, so bewirken gleichlautende Erfahrungen, dass diese Überzeugung verstärkt wird. Entgegengesetzte Wahrnehmungen werden abgeschwächt oder nicht wahrgenommen.

 

Das "wahrgenommene" Bild von der Welt wird so - den anfänglichen Überzeugungen entsprechend - immer fester.

Man kommt immer mehr zu der Überzeugung - und alle Erfahrungen scheinen dem zu entsprechen - dass es eine feste, gegebene, äussere, objektive Welt gibt, an die man sich anzupassen hat.

 

Man hat total vergessen, dass man in diese Realität erst durch die Wahl eines bestimmten Anfangs-Glaubens gekommen ist.

 

Woher kommen aber diese primären Überzeugungen? Nun sie werden in der Kindheit durch die Umgebung gesetzt. Gesunde unverdorbene Kinder glauben alles was man ihnen erzählt. Sie passen sich in ihren Überzeugungen an ihre Umwelt an.

 

Nachdem in der Kindheit die Grundlage gelegt wurde, d.h. die primären Glaubenssätze etabliert wurden (du bist ein Körper, der in einer materiellen Aussenwelt lebt) kommt dann die Schule und legt auf diesem Fundament die zweite Schicht an Glaubenssätzen an, die dann natürlich nicht mehr in Zweifel gezogen werden - ist die erste Schicht doch schon zum grossen Teil als selbstverständlich angenommen worden.

 

Hat man dann noch eine rein naturwissenschaftliche Ausbildung "genossen" (und gehört damit zur Führungsschicht, die weiter an den bereits vorhandenen Überzeugungen strickt) , so ist es fast unmöglich geworden seine Glaubenssätze zu ändern und die Welt "in einem neuen Licht zu sehen". Dann ist man bereit nun seinerseits andere in die eigene Realität vom Primat des Materiellen zu indoktrinieren.

 

Was also wäre ein zweckmässigerer Ausgangspunkt der uns unsere Wahlfreiheit wiedergeben könnte?

Es ist die Erkenntnis, dass jeder Mensch ein Beobachter, ein Wahrnehmer seiner Welt, seiner Realität ist.

Er ist sich seiner Welt BEWUSST.

Das Auge kann alles wahrnehmen, aber nicht sich selbst.

 

(Wenn es in einen Spiegel blickt, sieht es nur ein Bild von sich selbst, aber nicht sich selbst direkt)

So kann der Wahrnehmer einer Realität möglicherweise alle Welten erkennen, aber niemals sich selbst.

Der Beobachter einer Welt (die alles existierende umfasst, also auch Gedanken, Gefühle etc.) kann nicht ein Teil dieser Welt sein.

 

Und nochmal, weil es so wichtig ist:

Der Wahrnehmer einer Realität kann niemals EIN TEIL dieser Realität sein.

So ist auch das materielle Gehirn - als der irrtümlich geglaubte Wahrnehmer dieser objektiven Welt - selber ein Teil dieser Welt.

 

Es kann nicht der eigentliche Wahrnehmer seiner Welt - und damit ein Teil dieser Welt -sein.

Da auch die Innenwelt (Gedanken, Gefühle, Empfindungen, Meinungen) ein Teil dieser Welt sind, können auch sie nicht der Wahrnehmer selbst sein. Der Wahrnehmer steht ausserhalb und kann nicht erkannt werden, so wie das Auge sich nicht selbst sehen kann.

 

Aber der Wahrnehmer kann sich so mit seiner Realität (seiner Aussen- UND Innen-welt) identifizieren, dass er glaubt  ER SELBST  wäre auch ein Teil dieser Welt.

Er schafft sich dazu einen Bezugspunkt (einen Körper oder Symbol) von dem aus er agieren kann und nennt das Ich.

 

Dazu gibt es eine Aussenwelt, die Nicht-Ich ist, wie er postuliert.

 

Damit ist er zu einem Teil seiner Welt geworden und hat vergessen wer er wirklich ist - solange seine Identifikation anhält.

Und das ist die Falle in die eine materialistische Weltsicht und speziell die Physik führen könnte und zum grossen Teil geführt hat......

 

Denn sie will uns glauben machen, wir wären nur ein Teil dieses materiellen Universums - nur ein Teil und nichts anderes - und deswegen seinen Gesetzen unterworfen.

Aber das kann nur gelten, solange unsere Identifikation anhält und wir uns als Teil dieser Welt sehen, anstatt als Beobachter, Wahrnehmer. - als das was wir eigentlich sind.

Kurz gesagt solange wir mit diesem materialistischen Weltbild übereinstimmen.

 

Der Ausgangspunkt aller Überlegungen kann nicht das materiell, objektiv Gegebene sein, denn dieses wird erst durch Wahrnehmung zum Teil der eigenen Realität.

(Und durch Übereinstimmung innerhalb einer Gruppe von Menschen auch zu einer scheinbaren, äusseren, objektiven Welt )

 

Der einzig sichere Ausgangspunkt kann nur das Bewusstsein sein, und erst als Folge davon dasjenige was der Wahrnehmende als seine Kreation wahrnimmt.

 

Das Wesen selbst, als Wahrnehmer, kennt nur seine eigene Realität, andere Realitäten kann es nur durch ÜBEREINSTIMMUNG mit ihnen , durch Resonanz, eventuell durch Kommunikation erfahren und sie so ebenfalls zu seiner eigenen Realität machen.

 

Gibt es über lange Zeiträume und unter vielen Wesen Übereinstimmung, so kann auf diese Weise eine (scheinbar)  objektive Aussenwelt entstehen.

 

Je länger dieser Zustand anhält, desto fester wird diese Welt - ein materielles Universum ist geboren.

Und wenn noch mehr Zeit verstrichen ist, fangen diese Wesen möglicherweise an, die Regeln und Gesetze ihrer eigenen Schöpfung zu untersuchen. Gesetze die sie selbst erschaffen , aber im Laufe der vergangenen Äonen längst wieder vergessen haben.

Eine empirische Wissenschaft entsteht, die sich an der sogenannten "objektiven Realität" orientiert und sie wieder zu enträtseln versucht.

 

Übereinstimmung erschafft Realität.

 

Deine Realität ist (zum grössten Teil) durch Übereinstimmung entstanden.

 

Zuerst will ich der Klarheit halber die beiden Begriffe "Übereinstimmung" und "Realität", so wie ich sie hier verwende definieren und ihre Bedeutung erweitern

Übereinstimmung ist physikalisch gesehen Resonanz.

 

Eine Stimmgabel wird angeschlagen, eine andere geht damit, (falls sie darauf eingestimmt ist), in Resonanz in dem sie auch zu schwingen beginnt.

Menschen treffen sich und tauschen ihre Meinungen aus. Man kennt sich und "findet es richtig", oder "glaubt", oder "kann mitfühlen" was ein anderer erzählt, (oder auch nicht). Man geht mit ihm in Übereinstimmung oder lehnt ab, was jemand sagt.

Man bekommt Reklame (vornehmer ausgedrückt Werbung) zu sich nach Hause, blättert im neuen Katalog und geht mit einem Angebot in Übereinstimmung indem man es haben will, interessant findet und eventuell sogar bestellt.

Ein Politiker hält eine Rede und will andere von den Vorzügen seiner Partei überzeugen, jemand findet das richtig was er sagt (oder auch nicht) und geht damit in Übereinstimmung (oder geht mit einer gegenteiligen Meinung in Übereinstimmung).

Übereinstimmung ist also ein weit verbreitetes Phänomen, das auf allen Lebensbereichen angetroffen werden kann.

(Und - auch wenn das oft nicht bewusst wird - man entscheidet sich übereinzustimmen.)

 

Der Begriff "Realität" hat im allgemeinen Sprachgebrauch zwei Bedeutungen:

 

Erstens kann man darunter dasjenige verstehen, was objektiv gegeben, ausserhalb von einem, feststehend, unabänderlich gegeben ist.

Zweitens kann es die Bedeutung von etwas haben, was für mich speziell als Individuum, wirklich und erlebbar ist. Meine subjektive Welt.

Da aber die objektive Welt nicht direkt erfahrbar ist, sondern wir bestenfalls ein Bild von ihr in unserem Gehirn haben, fallen diese beiden Unterscheidungen eigentlich zusammen. Die "objektive Aussenwelt" ist ebenso Teil unserer Realität wie die "subjektive Innenwelt".

(Wobei das "von uns gesehene Gehirn mit den angenommenerweise darin enthaltenen Bildern einer objektiven Welt " auch wieder nur ein Bild in einem übergeordneten Wahrnehmungsorgan darstellt.

 

Ein Wahrnehmungs"organ" das der Wahrnehmende selber ist.

Der Wahrnehmende, der wahrnehmen will - um ein Spiel zu haben.

Und da er wahrnehmen will, sich etwas zum wahrnehmen - also eine Realität - erschafft, sich damit identifiziert und dann vergisst wer er eigentlich ist).

 

Man kann also Realität als das definieren was für mich erlebbar und erfahrbar ist, sozusagen meine Welt, Innen - UND Aussenwelt., Also Gedanken, Empfindungen ,Gefühle, meine Umgebung, Gegenstände, andere Personen, mein Körper, etc. einfach alles was sich in meinem Bewusstsein befindet, mir bewusst ist, oder einmal bewusst war.

Realität ist die ganze Welt in der man lebt

 

Glaubt man nun an die Existenz einer "objektiven" Welt, also einer Welt die sich ausserhalb von einem selbst befindet, so geht man mit diesem Weltbild (diesem Paradigma, vornehmer ausgedrückt ) in Übereinstimmung. Man wird erleben, woran man glaubt.

 

So ist Übereinstimmung der Vorgang der einem dazu bringt die Realität zu erschaffen in der man lebt.

Übereinstimmung mit etwas erschafft Überzeugungen, Glauben, ja ganze Glaubenssysteme.

Und diese wieder die gesamte Wirklichkeit die jemand erfährt.

Und alles beginnt mit Übereinstimmung.

 

Übereinstimmen kann man unwissentlich oder bewusst, was selten vorkommt.

Ein Kind hat im allgemeinen keine andere Wahl als mit dem übereinzustimmen was die Eltern, Freunde und Schule als Tatsachen anbieten

Aber sobald Informationen über andere Meinungen, Weltbilder, Glaubensätze, Überzeugungen etc. in der eigenen Realität auftauchen, etwa indem man ein neues Buch liest, ein Freund eine andere als die gängige Meinung vertritt, usw. HAT man eine Wahl.

Man kann übereinstimmen (mit dem was man erfahren hat) oder nicht.

Es ist aber nicht zu übersehen, dass die allgemeine Meinung einen gewissen Druck ausübt, der es schwer macht eine echte Entscheidung zu treffen.

Wenn man das verstanden hat sieht man deutlich, dass es in allen Streitereien, Kriegen, Kämpfen, Meinungsverschiedenheiten, in der Reklame, der Nachrichten, in Diskussionen etc. nur um eines geht:

Nämlich darum EINE REALITÄT ZU ERSCHAFFEN, die demjenigen der sie initiiert hat dienlich ist.

 

Um danach andere dazu zu bringen mit dieser Realität übereinzustimmen.

In Auseinandersetzungen steht Meinung gegen Meinung, vordergründig um Recht zu haben. Aber in Wirklichkeit geht es um Realitätserschaffung.

Konsensbildung ist Realitätserschaffung.

Wenn man also daran interessiert ist für sich selbst eine bessere Realität zu erschaffen, so ist es hilfreich Menschen zu finden mit denen Übereinstimmung möglich ist.

 

So sagt Kryon:

"Das heisst, wenn eine Gruppe erleuchteter Menschen, ausgerichtet, ausbalanciert und in Berührung mit ihren Geistführern ist, erzeugt ihre gemeinsame Energie einen Kraftexponenten der dem Quotienten von einem Drittel ihrer Personenzahl entspricht.

(Beispiel: Eine Zwölfergruppe erzeugt einen Exponenten von 4 , den 12/ 3 =4 .

Daher ergibt das einen Kraftexponenten von 12 hoch 4 = 20 736.)

 

Ob das nun stimmt oder nicht das ist hier nicht der Punkt. (Ob man mit dieser Aussage in Übereinstimmung gehen kann oder nicht) . Doch soll dieses Zitat eine Vorstellung davon erzeugen, wie sich durch Gruppenbildung die Kraft eines Einzelnen möglicherweise verstärken lässt. Wobei auch - wie aus dem Zitat hervorgeht - die Qualität der Beteiligten eine sehr grosse Rolle spielt.

 

Vadim Zeland schreibt in seinem Buch "Transsurfing":

[Hervorhebungen und Kommentare in eckigen Klammern von mir]

"Menschengruppen deren Bewusstsein auf ein und dieselbe Weise ausgerichtet ist erschaffen energo-informative Strukturen - die sogenannten Pendel  [ oder morphogenetische Strukturen]. Diese Strukturen entwickeln eine Art von Eigenleben und unterwerfen die Menschen ihren Gesetzen. Die Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, dass sie gezwungen sind gemäss den Interessen dieser Pendel zu handeln....."

 

Weiter schreibt er:

"Diese Strukturen bilden sich, wenn eine Gruppe von Menschen beginnt auf eine bestimmte Weise zu handeln. Daraufhin schliessen sich mehr Menschen der Gruppe an [ indem sie damit übereinstimmen] und die Struktur weitet sich aus, gewinnt an Einfluss und zwingt ihre Mitglieder, etablierte Regeln zu befolgen."

 

Und weiter:

"Die Struktur entsteht, wenn die Gedanken der Menschen auf eine bestimmte Weise ausgerichtet sind....wenn die Parameter ihrer gedanklichen Energien identisch sind [sie also miteinander in Übereinstimmung sind]. In diesem Fall entsteht inmitten des Ozeans der Energien eine eigene, unabhängige, energo-informative Struktur [ein Gedankenfeld mit einer gewissen Schwingung oder Absicht] - ein energetisches Pendel. Diese Struktur bekommt eine Art von Eigenleben und bindet die Menschen an ihre Gesetze."

[Ein Pendel nennt er es deswegen, weil diese Struktur wie ein Pendel eine bestimmte Frequenz hat, die jedem der damit übereinstimmt, diese Frequenz aufzwingt und ihn so ohne dass er es bemerkt manipuliert. Ein Pendel wie er es nennt ist also eine Art immaterielles? Schwingungsfeld, mit einer gewissen Absicht und Information ausgestattet. Man könnte es auch als Egregore oder Geistenergie oder Dämon bezeichnen.]

 

Weiter schreibt er:

"Ein solche Struktur ist insofern unabhängig, als sie sich selbständig, nach eigenen Gesetzen [ihrer Schöpfer, aber nur anfangs] entwickelt. Die Anhänger begreifen nicht, dass sie nach den Gesetzen des Pendels handeln und nicht nach eigener Willkür. Zum Beispiel entwickelt sich in Organisationen ein ganzer bürokratischer Apparat, der wie ein eigenständiges Wesen fungiert, unabhängig vom Willen der einzelnen Beamten. Natürlich können mächtige Funktionäre auch eigene Beschlüsse fassen. Diese dürfen jedoch den Prinzipien des Systems nicht widersprechen, andernfalls werden sie von den anderen Mitgliedern [durch Nicht-Übereinstimmung] abgelehnt werden."

 

Und weiter::

"Jedes beliebige Pendel ist seinem Wesen nach DESTRUKTIV. da es von seinen Anhängern [für seine eigene Existenz] Energie nimmt und ihnen seine Macht aufzwingt......Das Pendel hat nur ein Ziel, die Energie des Anhängers zu bekommen. Ob dieser etwas davon hat oder nicht ist ihm gleichgültig.......Wer Glück hat findet seinen Platz im System und fühlt sich dort wie ein Fisch im Wasser. Als treuer Anhänger gibt er dem Pendel seine Energie und das Pendel gewährt ihm eine Sphäre für seine Existenz. Sobald ein Anhänger aber die Gesetze der Struktur [die ihm innewohnende oft verborgene Absicht] zu verletzen beginnt, stimmt die Frequenz seiner Ausstrahlung nicht mehr mit der Resonanzfrequenz des Pendels überein. Ein solcher Störenfried wird vom Pendel entweder verstossen oder eliminiert."

 

Nachdem es, so hoffe ich, klar sein sollte was der destruktive Einfluss von Pendeln für Folgen hat, sollte die Bedeutung der Frage wie man unter eine solchen Einfluss gerät oder sich davon befreien kann, die ihr zukommende Wichtigkeit erhalten.

Man gerät unter den Einfluss von Pendeln durch die Entscheidung übereinstimmen zu wollen

Um also ganz praktisch zu bleiben :

In welchen Punkten hat man mit der bestehenden Realität in der man lebt übereingestimmt?

 

Anders gefragt:

Was sind die grundlegendsten Annahmen und Glaubenssätze über die Realität (Aussen- UND Innen-welt) in der man sich befindet?

 

Man kann diese Gedanken ablehnen, also in Nicht-Übereinstimmung mit ihnen gehen, dann wird diese Ablehnung zum Teil der eigenen Realität werden und man wird das erfahren, was diese Ablehnung bewirkt.

Oder man kann ihnen zustimmen.

In jedem Fall aber wird diese Entscheidung zu genau derjenigen eigenen Realität führen, der man zugestimmt hat.

Das ist zwar möglicherweise nicht für andere beweisbar - aber es ist persönlich erfahrbar.

 

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