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    Das Universum ist ein Produkt des Verstandes.

     

    Ist das so?

    J.Bloomfeld beschreibt in seinem Buch eine alte tibetische Praxis. Ein Adept wurde angewiesen eine rein erfundene Persönlichkeit in allen Einzelheiten zu erschaffen. Er meditierte also monate oder jahrelang in der Abgeschiedenheit seiner Klausur bis er eine solche Persönlichkeit real und wirklich in seiner Gegenwart wahrnehmen konnte. Die Person sprach zu ihm, erteilte ihm Ratschläge und verhielt sich genauso wie ein wirklicher Mensch. Dann bekam er von seinem Lehrer die Aufgabe, diese Person wieder aufzulösen.

    War das geschafft dann war der Adept davon überzeugt, dass nicht nur diese Person sondern alles in seinem Universum ein Produkt seines Verstandes war.

     

    In moderner Zeit gibt es Berichte von der Erschaffung von Dämonen. Oder es werden bereits bestehende Energiewesen zitiert oder evoziert. Man muss sich auch fragen, warum Götter jeder Art solchen Wert auf Verehrung, Opfer und Anbetung legen. Einem wirklichen Gott sollte das doch nichts bedeuten. Sinnvoll wird dieses Bedürfnis erst wenn man erkennt, dass die Anbetenden dem Gott ihre Energie (Aufmerksamkeit IST Energie) schenken und ihn dadurch ernähren. So kann ein Gott der Anbetung erwartet wohl kaum die wahre Quelle aller Existenz sein

     

    Das alles ist bekannt, falls man es wissen will. Also nochmals:

     

    Das Universum ist ein Produkt des Verstandes.

     

    Deswegen:

    Etwas zu glauben bewirkt  sich zu beschränken.

    Das Universum wird dann auf das Geglaubte beschränkt.

    Denn wenn ich etwas glaube, ist damit auch eingeschlossen, dass das Gegenteil nicht wahr ist.

    ( Wenn ich glaube, dass etwas weis ist, glaube ich auch, dass es nicht-schwarz ist.)

     

    Das gilt vor allem für Weltanschauungen. Wenn ich an Jesus glaube kann ich nicht an Buddha glauben - bezw. deren Weltbilder, Religionen genannt. Wenn ich mit der Gnosis glaube, dass die Welt von einem bösen Gott erschaffen wurde, dem Demiurgen, kann ich nicht glauben, dass im Alten Testament die Wahrheit steht.

     

    Deswegen: Jeder Glaube begrenzt. Jedes Axiom begrenzt Jedes "Gesetzte", ist alternativlos und darf nicht mehr hinterfragt werden.

     

    Etwas zu glauben ist aber nützlich wenn ich etwas erforschen und erfahren will (z.B. eine Religion, eine Weltsicht, eine Theorie, ein bestimmtes Leben).

    Ich beschränke mich dann (zuerst freiwillig) und gehe in ein Spiel.

    Solange ich glauben WILL, oder der Glaube bereits zwanghaft geworden ist kann ich das Spiel nicht verlassen.

    Da es das gute Recht eines jeden Wesens ist ein bestimmtes Spiel zu spielen, sollte man auch nicht versuchen diesen Glauben zu erschüttern, falls dies nicht gewünscht wird.

     

    Das Spiel des Lebens besteht darin  zu glauben, dass man ein beschränktes menschliches Wesen ist.

     

    Als unbegrenztes Wesen ist man in das Spielfeld dieses Universums gegangen. Ein Universum in dem es erforderlich ist in Übereinstimmung mit den Grundlagen dieses Universums zu sein. (Nur mit dieser anfänglichen Übereinstimmung kommt man hinein)

    Durch diese Übereinstimmung hat man sich begrenzt.

     

    Ein Spiel setzt sich zusammen aus Regeln, Freiheiten, einem Spielfeld und einem Spielgewinn, der das Spiel am Laufen hält.

     

    Beim Schach ist eine der Regeln z.B. dass ein Turm nur gerade ziehen kann. Die Freiheit besteht darin einen Zug machen zu können, nachdem der Gegner gezogen hat.

    Der Spielgewinn ist die gemachte Erfahrung, Sieg oder Niederlage.

     

    Wer sich nicht an die Regeln hält spielt nicht Schach (ist dann nicht in diesem Universum) , aber er kann ein neues anderes Spiel erfinden und spielen, falls er Mitspieler findet.

     

    Das  Spiel des Lebens hat als Regeln oder Begrenzungen das  Materielle Universum. Raum, Zeit, einen Körper und die Notwendigkeit seines Unterhalts. Ausserdem gehört  zu den Begrenzungen anfangs zu Begin des Lebens die Kultur mit ihren Überzeugungen und  Glaubenssätzen in die man hineingeboren wurde.

     

    Die Freiheit im Spiel des Lebens ist beschränkt, so wie ein Fisch im Aquarium in jede Richtung schwimmen kann, aber nicht aus dem Aquarium heraus.  Das Spielfeld ist anscheinend ein riesengrosses materielles Universum. Das Ziel des Spieles ist es Erfahrungen zu machen, so wie man in das Kino geht um gewisse spannende Stunden zu erleben.

     

    Nach Robert Scheinfeld hat das Spiel des Lebens 3 Phasen.

     

    In Phase 1 ist das Spiel so angelegt, dass man jede denkbare Erfahrung machen kann die einem immer wieder beweist, dass man KEIN allmächtiges Wesen ist. Nur wenn man zu tiefst davon überzeugt ist,  den Umständen oder einem Gott oder Göttern ausgeliefert zu sein, kann dieser Zustand richtig erfahren werden.

    Phase 1 ist von ihrem Entwurf her so angelegt, dass diese Erfahrung in aller Intensität gemacht werden kann.

     

    Ein Milliardär der einmal erfahren will wie es ist als Bettler zu leben, kann ein Bettlerleben nur dann echt erfahren wenn er vergisst, dass er eigentlich ein Milliardär ist. Aber warum sollte ein Milliardär überhaupt erfahren wollen wie es ist als Bettler zu leben? Das ist die gleiche Frage wie, warum sollte ein Bergsteiger den Mount Everest besteigen und dabei Gesundheit und Leben riskieren, wo er doch bequem zuhause leben könnte? Der Grund ist die gemachte Erfahrung, der Spielgewinn eines jeden Spiels.

     

    In Phase 2 kommt man wenn man aus Phase 1 aussteigen will.

    Dazu sagt Dennis H. Stephens in TROM:

    Weisheit beginnt wenn der Drang Spiele zu spielen kleiner wird, als der Drang Spiele zu verstehen.

     

    Was also genau ist ein Spiel?

    Wir sind NICHT materielle Wesen die eine spirituelle Erfahrung machen

     (falls es einem Gott so beliebt)

    SONDERN wir sind spirituelle Wesen die eine materielle Erfahrung machen,

    (weil sie das anfangs wollten).

     

    Ein Spirituelles Wesen hat einen WILLEN,

    Der Wille kann darauf gerichtet sein etwas zu erschaffen (AKTIV)

    Oder er kann darauf gerichtet sein etwas zu erfahren (PASSIV).

     

    Ein Spiel braucht einen Mitspieler, der auch einen Willen hat.

     

    Wenn Spieler A aktiv ist und Spieler B passiv (oder umgekehrt) ergibt sich Harmonie und Übereinstimmung. Kein Spiel.

    Wenn aber (A aktiv ist und B auch aktiv) oder (A passiv und B ebenfalls passiv), so haben wir ein Spiel.

    Ein Spiel besteht aus entgegengesetzten  Wiilensäusserungen

    (Wenn beide aktiv sind muss einer nachgeben und passiv werden)

     

    Einer der Kontrahenten wird  am Ende des Spiels unterliegen und den Willen (d.h. auch die Überzeugung) seines Gegners übernehmen.

    Alle Spiele sind deshalb nur Spiele um Überzeugungen Aus der Überzeugung ergibt sich dann die entsprechende Manifestation.

     

    Das wichtigste Spiel ist aber nicht das Spiel gegen andere Wesen, sondern das Spiel gegen den eigenen Verstand mit den darin verankerten Überzeugungen, die die Gitterstäbe unseres mentalen Gefängnisses ausmachen.

     

    So ist ein tiefer Glaube, eine vorgefasste Meinung, eine unumstössliche Überzeugung, (oft unbewusst,) im Verstand eines der grössten Hindernisse um etwas grundlegend Neues zu lernen und ein mentaler Gitterstab unseres Gefängnisses.

     

    Ich will an dieser Stelle nicht weiter auf diese hier SEHR einfache Erklärung der Natur von Spielen eingehen. Mehr dazu unter TROM

     

    Phase 2 besteht also darin, dass man die im Grunde illusionäre Natur dieser zahllosen Spiele in die man verwickelt ist, erkennt. Man beginnt die Gitterstäbe die man zuvor nicht gesehen, hat mehr und mehr wahrzunehmen - und dabei beginnen sie sich aufzulösen.

    Man versteht, dass WICHTIGKEIT der Leim ist, der sie zusammen hält.

    Sich selbst zu sehen als das was man ist, nimmt die Wichtigkeit aus diesem Spiel heraus.

     

    So erkennt man

    Das Universum ist wirklich ein Produkt des Verstandes

    und es ist ein Produkt meines Verstandes und seiner Begrenzungen.

     

    Es ist nicht wirklicher als ein beliebiger spannender Film, mit dem Unterschied, dass wir selber in diesem Spiel mittendrin sind und vergessen haben, wer wir eigentlich sind, nämlich

     

    Ein spirituelles Wesen, dass eine materielle Erfahrung macht.

     

    Imagination ist der Weg heraus.

     

    ………………………

     

    Es folgt ein Zitat aus dem

    "Afterlife Kowledge Guide Book" by Bruce Moen

    A Manual for the Art of Retrieval and Afterlive Exploration

     

    Ein Konzept des Bewusstseins

    Ein Universitätsprofessor, ein Freund von mir sagt, dass wenn Akademiker das Überleben des Bewusstseins nach dem Tod erörtern, sie deshalb keinen Fortschritt machen, weil sie versuchen Bewusstsein zu definieren und darin stecken bleiben. Als ein Ingenieur bin ich an der praktischen Seite von Dingen interessierter. Wenn ein vereinfachter Begriff möglichen Fortschritt macht, kann er als ein Werkzeug verwendet werden, um eine Aufgabe zu lösen.

     

    Die Gläubigen der Religion und der Wissenschaft sind der Ansicht, dass der Ursprung des Bewusstseins innerhalb des physischen Gehirns liegt. Wenn das Gehirn stirbt, gibt es keine Stelle mehr, wo Bewusstsein existieren kann. Für solche Wissenschaftler bedeutet das, dass wenn ihr Gehirn stirbt, sie dann aufhören zu existieren. Die meisten Religionen behaupten, dass Bewusstsein nach dem Tod in einem von den Regeln und Überzeugungen der Religion diktierten Zustand zu existieren fortfährt. Mit anderen Worten Sie leben weiter in ihrer Version des ewigen Himmels oder der ewigen Hölle.

     

    Nach meiner Meinung, hat weder Wissenschaft noch Religion viel anzubieten, was nützliche Begriffe in Bezug auf das Bewusstsein anbetrifft. Um Ihre Untersuchungen zu vereinfachen, würde ich gerne einen Begriff des Bewusstseins anwenden, den ich praktisch finde. Unser physisches Universum soll sehr gross sein. Astronomen sagen, dass die weitesten Entfernungen unseres physichen Universums 15 Milliarden Lichtjahre seien – etwa 8.790.000.000.000.000.000.000. Meilen von der Erde aus. Diese Zahl ist unvorstellbar. Es ist ein sehr grosses physisches Universum.

     

    Ich gehe von der Annahme aus, dass alles, was innerhalb unseres physischen Universums existiert, eine Form oder Manifestation von Bewusstsein ist. Was auch immer Bewusstsein sein mag, es muss wenigstens so gross wie unser physisches Universum sein, um dieses beinhalten zu können. Und von diesem Konzept ausgehend, kann jedes Objekt innerhalb unseres physischen Universums - die Erde, der Mond, die Sonne, die Planeten, die Sterne und die Galaxien - als ein kleineres Gebiet von Bewusstsein innerhalb eines grösseren Bewussteins angesehen werden.

    Ebenso kann ein Stein, ein Baum, ein Eichhörnchen, ein See, ein Mensch oder ein Berg innerhalb unseres Universums als kleinere Gebiete von Bewusstsein innerhalb des Bewusstseins gedacht werden.

     

    Meine eigenen Erkundungen über physische Realität zeigen, dass unser Universum nicht das einzige Universum ist das existiert, obwohl genauer gesagt, diese andere Universum als nicht physische Dimensionen zu definieren sind. Für ihre Einwohnern sind diese Dimensionen aber gerade so real, wie unser Universum für uns ist. Mein Verständnis des Bewusstseins würde beinhalten, dass alle diese anderen Dimensionen und alles in ihnen auch kleinere Gebiete von Bewusstsein, innerhalb dieses grösseren Bewusstseins sind, das ebenfalls unser physisches Universum enthält.

     

    Mein Begriff des Bewusstseins ist jetzt viel grösser als unser physisches Universum. Jede dieser nicht physischen Dimensionen und alle Objekte und Bewohner darin können als Gebiete von Bewusstsein innerhalb eines grösseren einzelnen Bewussteins gedacht werden. Ich finde diese Vorstellung nützlich, weil ich nicht genau definieren muss, was Bewusstsein ist. Stattdessen bin ich frei zu erkunden, was Bewusstsein auch immer sein mag, und kann durch meine Entdeckungen ein klareres Verständnis davon gewinnen, was es tatsächlich ist. Ausserdem erlaubt es mir, darüber zu sprechen, wie es möglich ist, dass wir Erfahrungen über die physische Realität hinaus machen können.

    Wenn wir etwas über einen Bereich des Bewusstseins innerhalb unseres physischen Universums wissen wollen - sagen wir über den Mond - können wir ihn durch ein Teleskop beobachten.

    Wir könnten eine Rakete mit Kameras und Sensoren hinschicken, um Beobachtungen zu machen. Wir könnten Menschen dazu bringen auf den Mond zu gehen, Proben zu sammeln, ihn zu beobachten und Erfahrungen zu sammeln. Jede dieser Methoden der Erforschung könnte als das Verschieben unseres Fokusses der Aufmerksamkeit auf den Bereich des Bewusstseins den wir "das Bewussstein vom Mond" nennen, angesehen werden. Sobald unser Fokus der Aufmerksamkeit auf den Mond gerichtet ist, können wir Information über ihn durch beobachten unserer Umgebung innerhalb des "Mond genannten Bewusstseins-Gebietes" sammeln. Die Weise, in dem dieses Nachtodliche Leben Guidebook die Erkundungen jenseits der physischen Realität lehrt, ist im Prinzip die gleiche.

     

    Alles was wir machen müssen, um nicht physische Realitäten zu erkunden, ist erstens zu erfahren, wie unser Fokus der Aufmerksamkeit von einem Bereich des Bewusstseins auf einen anderen Bereich des Bewusstseins innerhalb eines alles umfassenden Bewusstseins zu versetzen ist. Dann müssen wir verstehen lernen, wie unsere Umgebung von innerhalb dieses nicht physischen Bereichs des Bewusstseins zu beobachten ist. Es könnte sein, dass das einigen Lesern zu simpel klingt, aber das ist die Art eines Ingenieurs zu denken. Es ist eine vereinfachte Art über etwas nachzudenken, die verwendet werden kann, um Fortschritt in Richtung eines Ziels zu machen.

     

    Überall in diesem Guidebook verwenden wir die Vorstellung, den eigenen Fokus der Aufmerksamkeit zu verschieben, als ein Mittel, jenseits physischer Realität Erkundungen anzustellen. Ich verwende fokussierte Aufmerksamkeit als Etikett für Erkundungsmethode, die ich lehre. Sie können das was Sie in diesem Buch lernen verwenden, um jene Bereiche des unser nachtodliche Leben genannten Bewusstseins zu erkunden. Sie können dies auch dazu verwenden, um Bereiche des Bewusstseins weit über unseren nachtodlichen Bereich hinaus zu erkunden.

     

    Ende des Zitats

     

    Wenn man vorige Betrachtungsweise anwendet, dann ist eine Religion nur ein Bereich von Bewusstsein innerhalb eines grösseren Bewusstseins.

     

    Jedes Wesen entscheidet freiwillig oder zwanghaft welchen Bereich des Bewusstseins es erfahren und erforschen will, um etwas zu erleben.

    Bereiche von Bewusstsein sind ineinander verschachtelt, d.h. ein Bereich des Bewusstseins kann andere enthalten und ist seinerseits wieder in anderen grösseren Bereichen enthalten.

     

    Bereiche von Bewusstsein werden begrenzt durch Überzeugungen und Willensakte.

     

    Wie Bruce Moen im obigen Zitat erwähnt gibt es auch nicht-physische Bereiche des Bewusstseins, die mit seiner Methode erforscht werden können. Diese Bereiche sind für die dortigen Bewohner genauso real wie unserer Bereich des Bewusstseins für uns.

     

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    Das Leben als ein Spiel zu betrachten in das die Quelle (genauer, ein Wahrnehmungspunkt der Quelle ) eingetreten ist um Erfahrungen zu machen ist eine sehr sinnvolle und ergiebige Betrachtungsweise.

     

    Das Spiel des Lebens setzt sich aus einer Unzahl von Polaritäten zusammen.

    Schauen wir uns also ein paar Daten über das Wesen von Polaritäten an:

    Zitat aus dem Artikel , "Der Verstand nur eine Begrenzung"

     

     

    Dies ist ein polares Universum.

    Hell-dunkel, Plus-Minus, männlich-weiblich, nützlich-schädlich, Tag-Nacht, usw. sind einige Beispiele von Polaritäten.

     

    Ein Pol im Verstand bedingt den anderen, kann nur existieren, weil es den anderen gibt. Ohne Plus gäbe es auch kein Minus. Daraus folgt: Bringt man die Pole zusammen, verschwindet die Erscheinung. Gleiche Mengen an Plus und Minus ergeben Null.

     

    Hell kann nur existieren, weil es dunkel gibt, Tag nur weil es die Nacht gibt, Mann nur weil es Frau gibt.

     

    Anders herum gesagt, Manifestationen sind nur existent, wenn sie sich in Pole aufspalten. Der Prozess des Erschaffens besteht darin, dass aus dem NICHTS ein ETWAS entsteht, indem eine Differenzierung in zwei Pole stattfindet.

    Anders kann der Verstand nicht wahrnehmen.

    Umgekehrt kann man ETWAS zu NICHTS machen indem man die Pole aus denen sich etwas zusammensetzt findet und zusammenbringt.

     

    Erschaffen

    Auflösen

    NICHTS ==> +Pol -Pol

    +Pol -Pol ===> NICHTS

     

    Der Verstand funktioniert nach diesem System der Polaritäten. Er enthält verdichtete, gefrorene Gedanken, die polar aufgebaut sind. Beide Pole treffen aufeinander, stehen in Opposition zueinander und erzeugen so WICHTIGKEIT und damit Masse die Beständigkeit erzeugt. Die Masse wird aufgelöst, wenn die steckengebliebene Energie wieder in Bewegung gebracht wird, indem man sich beide Pole bewusst macht und so ausbalanciert.

     

     

    Opfer-Täter, Ursache-Wirkung, Einfluss-Ausfluss

     

    Eine wichtige Polarität in vielen Geschehnissen ist aktiv-passiv, Opfer-Täter, produzieren-konsumieren , oder Einfluss-von-Energie, Ausfluss-von-Energie, (statt Energie auch Materie, Teilchen, Informationen, Bilder etc),

    Oder Wirkung-von-etwas-sein, Ursache-von-etwas-sein.

     

    Grenzen (Begrenzungen) - Sicherheit - Fähigkeit - Raum - Randomity.

    Diese Begriffe hängen zusammen.

     

    Wenn die Grenzen stabil sind, ist man dahinter sicher. Man schafft sich (der Verstand schafft sich) also willentlich Grenzen um sich dahinter sicher zu fühlen. Danach ist man aber begrenzt.

     

    (Frage: Woher kam anfangs das Sicherheitsbedürfnis?)

     

    Wenn die Fähigkeiten gross sind, kann man die Grenzen stabilisieren und Sicherheit erreichen. Der eigene Raum kann dann gesichert und abgegrenzt werden. (Ein Löwe wird von niemand angegriffen, kann also sicher sein - aber er muss Löwe bleiben. Überschreitet er diese Grenze indem er zum Nicht-Löwen wird verliert er seine Sicherheit.)

     

    "Hinausgehen" ist ein überschreiten der Grenzen ins Unsichere.

    "Hineingehen" ist ein Betreten der Sicherheit (wenn man sich drinnen auskennt), aber auch der Grenzen, die dann zu Begrenzungen werden können.

     

    Überzeugungen, Glaubenssätze, Denksysteme setzen Grenzen. Dies vermittelt Sicherheit aber begrenzt. Den Glauben, die Überzeugung in Frage stellen, das heisst sich ins Ungewisse begeben.

     

    So ist Sterben ein Hinausgehen aus diesem Leben, ebenso wie Geburt ein Hineingehen bedeutet. Der Verstand arbeitet mit Assoziationen, (Ähnlichkeiten und Gleichheiten) so dass z.B. Betreten eines Hauses, Eingehen einer Ehe, Beginnen einer Situation, Geburt usw. über den Begriff "Hineingehen" miteinander assoziiert sein können.

     

    Glück entsteht durch ein Erweitern der Grenzen - des eigenen Raumes.

    Unglück entsteht im Zusammendrücken des eigenen Raumes - der Grenzen, Einschränkung der Fähigkeiten.

     

    Zuviel unkontrollierte Bewegung (Randomity) erzeugt Unsicherheit, zuwenig Randomity Stagnation.

     

    Ausschliessliches Streben nach Sicherheit führt zu Erstarrung, wenn verwirklicht.

    Anschluss an eine Gruppe bedeutet mehr Sicherheit (man trägt alles gemeinsam), aber auch mehr Begrenzung (man muss sich nach der Gruppe richten, die Gruppe hat Verhaltensmassregeln, Glaubenssätze, schränkt die eigene freie Zeit ein).

     

    Ein Spiel setzt sich zusammen aus Freiheiten, Grenzen (den Regeln) und Gewinnen. Wenn die Grenzen zu eng sind, ist die Spielmöglichkeit eingeschränkt, das Spiel ist behindert. Wenn die Grenzen zu weit sind, kann auch kein Spiel stattfinden. Aberration der Grenzen behindert also die Möglichkeit ein Spiel zu spielen.

     

    Da die Mächte der Welt daran interessiert sind, dass das Spiel dieses Universums weitergeht, sind Leute die die Grenzen des Spiels untersuchen im allgemeinen nicht sehr beliebt.

     

    Kommunikation ist Ursache,/Sender ------ Distanz ------ Wirkung,/Empfänger.

    Grosse Distanzen behindern die Kommunikation. Auch die Distanz kann deswegen als Begrenzung gesehen werden.

     

    Differenzieren, Unterschiede sehen, bedeutet begriffliche Grenzen setzen. Der Verstand arbeitet, indem er Grenzen setzt, indem er einteilt benennt, kodifiziert, abstrahiert.

     

    Wenn man ein Problem in kleinere Teile aufteilt, um jedes für sich besser lösen zu können, setzt man Grenzen.

     

    Normen, Ziele, Ideale setzen Grenzen. Man grenzt das Erwünschte, Erlaubte vom Unerwünschten ab und begrenzt sich so.

     

    Wer leben will, fürchtet den Tod. (Falls "Leben" eine grosse Wichtigkeit besitzt, wie meistens)

     

    So zeigt sich, dass Grenzen (Begrenzungen) ein sehr wichtiger Begriff ist, der in vielen Situationen eine Rolle spielt. Wenn er mit negativer Energie besetzt ist, kann das mancherlei Störungen verursachen.

     

    Obige Begriffe können polar formuliert werden.

    Grenzen

    Freiheiten

    Sicherheit

    Unsicherheit

    Unfähigkeit

    Fähigkeit

    enger Raum

    weiter Raum

    hineingehen

    herausgehen

    zuwenig-

    zuviel- an kontrollierter Bewegung

    festhalten

    loslassen

    Grenzen festhalten

    Grenzen loslassen

    Unbewusstheit

    Bewusstheit

     

    Unsichtbare Grenzen

     

    Eine besonders effektive Grenze ist eine Grenze die unsichtbar ist. Im materiellen Universum könnten solche Grenzen höhere Dimensionen sein, oder die Zeit, die nur in einer Richtung fliesst.

    Grenzen im Verstand könnten sein:

     

    a. Vergessen.

    (Wer nicht aus früheren Erfahrungen lernt, ist dazu verdammt immer die gleichen Fehler zu begehen. Die Grenze wäre hier die Unfähigkeit dazu lernen zu können.)

     

    b. Im Verstand eingepflanzte Kommandos, Normen oder Bewertungen:

    (Z.B.: A ist gefährlich, verboten, unlusterzeugend, Sünde.

    Nicht-A ist angenehm, schön, erlaubt, lustbetont).

    So entsteht eine Grenze zwischen A und Nicht-A, die nicht überschritten werden kann.

    Der Verstand arbeitet indem er Grenzen setzt durch einteilen, benennen, kodifizieren.

     

    c. Tabus. (Über sich selbst nachzudenken ist "schwer", "bringt nichts", etc.)

     

    d. Unfähigkeiten, allgemein. (Z.B. jemand kann nicht lesen, zuhören, usw.)

     

    e. Unbewusstheit, Schlafzustände, nur zeitweise wach sein, Müdigkeit, die Alltägliche Trance.

     

    Stabile Wirklichkeit

     

    Wie der Verstand eine stabile Wirklichkeit konstruiert und Ordnung aus dem Chaos macht.

     

    1. Er will, dass das was wir als Wirklichkeit bezeichnen, unabhängig von uns - die wir es beobachten - existiert.

     

    2. Er will die Wirklichkeit erkennen können, er will, dass sie ihm zugänglich ist. Er möchte ihre Geheimnisse aufdecken und verstehen wie sie funktioniert

     

    3. Er will, dass diese Wirklichkeit einer bestimmten Gesetzmässigkeit unterliegt, damit er die Wirklichkeit voraussagen und letztenendes bestimmen kann.

     

    4. Er will Gewissheit; er will wissen, ob das was er über die Wirklichkeit herausgefunden hat wahr ist.

     

    Sind diese Bedürfnisse alle erfüllt, und hat er eine solche Realität für uns erschaffen, so besteht die Gefahr, dass wir darin stecken bleiben können. So hat man Sicherheit (ein stabiles Weltbild) gegen Freiheit und Wahlmöglichkeit eingetauscht.

     

    Wir teilen die Welt in zwei Wirklichkeiten - die subjektive Welt unserer Erfahrung und die sogenannte objektive Welt der Wirklichkeit - und behaupten anschliessend, dass wir VERSTEHEN, wenn die Wahrnehmung im Inneren (subjektiven) mit der Wahrnehmung im Äusseren (objektiven) übereinstimmt. Tatsächlich aber sind das BEIDE unsere eigenen Konstrukte.

     

    Realität entsteht durch Übereinstimmung mit etwas anderem. Wir vergleichen nur unsere Wahrnehmungen mit dem was andere Menschen über ihre Wahrnehmungen sagen. Wenn Beobachter/Wissenschaftler einer Meinung sind, dann beweist das noch nicht, dass ihre mittels der Sinne gewonnen Daten objektiv sind. Denn objektiv wären sie nur, wenn sie unabhängig vom Beobachter wären. Wie aber kann es eine Wissenschaft ohne Beobachter geben?

     

    Ende des Zitats

     

    Wenn wir nun diese Erkenntnisse mit der Tatsache verbinden, dass das Spiel des Lebens sich aus Polaritäten zusammensetzt, so sollte verständlicher werden, dass wir durch unsere Entscheidungen die Welt erschaffen in der sich jeder  einzelne von uns sich befindet.

    Wir entscheiden im Prinzip immer ob wir aus NICHTS ein  ETWAS machen wollen.

    Die Welt, das ETWAS, das ist der Bereich des Bewusstseins den wir zu erfahren wünschen.

    Das NICHTS ist ein unerforschtes Gebiet im Möglichkeits Raum oder etwas Noch-Nicht-Existierendes

     

    Wir entscheiden uns "hinein zu gehen" in einen vermeintlichen Bereich der Sicherheit oder des Bekannten. Das gilt für diese Existenz, dieses Leben, aber auch für jeden Teilaspekt eines solchen, wie eine Berufswahl, eine Heirat, einen Kauf, ein Hobby.

    Oder wir entscheiden uns "hinaus zu gehen" in einen Bereich von Unsicherheit, wie z.B. bei Extremsportarten, wo der Ausgang ungewiss ist.

     

    Wir gehen in  solche Spiele wegen eines vermeintlichen oder wirklichen Gewinns, ein Gewin der in jedem Fall die gemachte Erfahrung enthält.

     

    Um ein Spiel zu haben sind Polaritäten notwendig.!

    Und als Teil der Quelle WOLLEN wir Spiele haben.

    Die Qualität des Spiels wird durch die gewählten Polaritäten bestimmt.

     

    Indem wir unsere Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Polarität richten, geben wir dieser Polarität Energie und ziehen sie so in unsere Realität, in das was für uns WICHTIG ist, hinein.

    Das wir dann zu einem Spiel (bestehend aus Absicht und Gegenabsicht). Je mehr Wichtigkeit wir der Polarität zumessen desto mehr sind wir in diesem Spiel gefangen.

    Wir haben uns begrenzt, weil wir ein Spiel haben wollten.

     

    Die WICHTIGKEIT die wir dieser Polarität beimessen ist das mentale Gefängnis indem wir uns dann befinden.

    Wichtigkeit entsteht durch Bewertung. Und Bewertung hängt wieder davon ab welchen Überzeugungen wir zugestimmt haben.

     

    Ein offensichtlich wichtiges Spiel ist Gut gegen Böse.

    Jedermann will nur Gutes und lehnt das Böse ab.

    Aber Gut-Böse ist eine Polarität und die hängt wieder von Bewertungen ab.

    Moralvorstellungen und das was erlaubt oder verboten war, das war in den einzelnen Kulturen oft sehr unterschiedlich.

    Ist  also der Unterschied zwischen Gut und Böse relativ und nur abhängig von der Bewertung des Betrachters?

     

    Der Wille der Quelle, die wir sind,  ist es zu erleben, wozu  Spiele dienen.

    Aber es wird nichts gesagt über die Qualität des Spiels.

    Was also für ein Spiel wollen wir haben?

     

    Lebensfördernde Ziele sind deswegen gut, weil sie im Sinne der Quelle das Spiel des Lebens unterstützen. Lebensfeindliche Ziele sind deswegen schlecht weil sie der Absicht der Quelle Spiele zu haben, um etwas zu erfahren, entgegengesetzt sind

     

    Spiele sollten also sein, weil sie der Selbsterfahrung der Quelle, die wir sind dienen.

    Aber wir können wählen, welche Spiele wir wollen.

    Die Qualität ist entscheidend für unser Glück.

     

    Und wenn wir einem Spiel zu grosse Wichtigkeit zu messen, so sollten wir daran denken, dass diese Wichtigkeit uns begrenzt.

    Wir sind zur Wirkung unserer eigenen Absicht geworden.

     

    Das gilt offensichtlich für jede Polarität, die ein Spiel erschafft, wie z.B.

    Gläubige gegen Ungläubige

    Jesus gegen Satan

    Arm gegen Reich

    Mein Land gegen dein Land

     

    Je mehr Bewusstsein und Wichtigkeit man einer solchen Polarität beimisst, desto mehr ist man begrenzt.

     

    Was also sollte man tun?

    Man sollte sich neu erfinden

     

    Den Raum der Möglichkeiten gradientenweise erweitern

     

    Es wäre doch möglich, dass….. geschieht/ ist.

     

    Wie wahrscheinlich ist das?

     

    Kann ich diese Prozentzahl erhöhen, Schritt für Schritt ?

     

    Kann ich Energie oder Bewusstsein aus dem Unerwünschten abziehen?