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    Beobachter und Beobachtetes

    Version  vom 23.8.2013

     

     

    Wie viele Gedanken denken Sie an einem Tag?  Ich weiss nicht wie viele es sind,  vielleicht 1.000 oder 10.000 ?

    Hier werden neue Gedanken, eine neue Sichtweise vorgestellt. Haben diese nun eine Chance gegen diese Fülle von anderen Gedanken?  Kann der vorhandene Gedankenstrom wenigstens zum Teil umgeleitet und in andere Bahnen geführt werden? Sicher nicht, wenn sie sich nur einmal oder gelegentlich damit beschäftigen

     

    Sie werden deswegen verstehen, dass ich dringend empfehle die folgenden Seiten  eingehend und IMMER WIEDER zu lesen, sich damit zu beschäftigen. Und dies sollten sie möglichst schriftlich tun, denn nur geschriebenes bleibt, steht auch später noch zur Verfügung.

     

     Nur dasjenige, was  IHRE GEDANKEN zu meinen Gedanken sind,  zählt für sie.

     

    ***

    Absicht und Methode.

    Bei einem Puzzle bedeuten die einzelnen Teile für sich nicht viel. Erst wenn sie richtig miteinander verbunden sind ergibt sich ein Bild. So ist es auch mit Daten.

     

    Die Absicht dieses Artikels ist es deswegen scheinbar auseinanderliegende Daten, Fakten , Erkenntnisse  miteinander zu verknüpfen um so ein grösseres Bild zu erzeugen..  Der Wert und die Bedeutung eines einzelnen Datums kann oft erst dann erkannt werden, wenn ein anderes Datum bekannt ist.

    Deswegen soll hier in diesem Hauptartikel  nur der Zusammenhang  verschiedenster  Daten dargestellt werden.

    Die einzelnen Bausteine sollen dann in gesonderten Anhängen vertieft und ausführlicher behandelt werden. So ist jedenfalls der Plan.

     

    Da der Wert eines Datums davon abhängt wie sehr und oft es mit anderen Daten verknüpft ist, wird es gelegentlich Sätze und Abschnitte geben, die  im Text schon zuvor  standen. Dies ist beabsichtigt und dient sowohl  der besseren Verknüpfung als  auch der besseren Einprägung wichtiger Daten.

     

    ***

     

    Die gängige Vorstellung ist doch die, dass  da eine Welt ist in der wir leben, da gibt es Landschaften, Häuser, Bäume andere Menschen und mich selbst.

    Ich  bewege mich in dieser Welt der Objekte hin und her. Ich bin selbst ein Objekt in dieser Welt, so wie alle anderen.

    Ich,  der ich glaube ein Körper zu sein.

    Dinge existieren, wenn ich sie sehen, berühren oder sonstwie identifizieren kann.

     

     Nun will ich ihnen eine andere Sichtweise darlegen. Das was jetzt folgt ist völlig logisch und unwiderlegbar, obwohl es ihnen wahrscheinlich sehr seltsam und ungewohnt vorkommen mag.

     

    Überlegen sie bitte woher sie wissen, dass da ein Gegenstand ist, wie z.B.  ein Stuhl der vor ihnen steht.

    Sie werden sagen, dass er, wenn er beleuchtet wird die Lichtstrahlen der Lichtquelle widerspiegelt.

    Diese Strahlen gelangen in ihr Auge und treffen auf lichtempfindliche Nervenzellen.

    Diese erregen dann Nerven die in ihr Gehirn führen.

     

    Bis hierher scheint alles klar und verständlich zu sein.

    Aber was geschieht dann? Wie wird aus diesen Nervenreizen das Bild eines Stuhls?

    Nervenreize bestehen aus elektrischen Ladungen, Potentialunterschieden oder Bewegungen von Ionen.

    Wie wird aus so etwas ein Bild? 

    Woher "weiss" unser Gehirn, dass diese Nervenreize das Bild eines Stuhls sind?

    Und wie kommt es, dass wir das Bild des Stuhls "da draussen"  sehen und nicht IN  unserem Gehirn?

     

    Eine Antwort auf diese Fragen könnte sein, anzunehmen, das Gehirn hätte das "gelernt". Dieser Reiz bedeutet ein etwas hartes, Jener Reiz bedeutet die Farbe Rot, eine Kombination spezieller Reize bedeutet das Objekt Stuhl,  u.s.w.

    Wenn das erlernt wurde muss es einen geben von dem es erlernt wurde, Das wären dann die Eltern eines Babys und Kleinkindes und dessen Umgebung. Gut.

     

    Aber woher haben diese es erlernt? Wieder von ihren Eltern. Und diese von ihren Eltern. So ergibt sich eine unendliche Kette in die Vergangenheit.  Man muss so zu dem Schluss kommen, dass die Art der Interpretation von äusseren, physikalischen Reizen eine kulturelle Überlieferung ist.

    Wir kommen so zu der Aussage:

    Eine Kultur wird definiert und entsteht durch die Art und Weise wie die physikalischen Reize der (angenommenen)  Aussenwelt mit Bildern, Auslegungen etc. verknüpft werden.

    Aber kann eine erlernte Interpretation die reale Welt "da draussen" 1:1 abbilden?

    Kann unsere Annahme, dass es da eine objektive Aussenwelt gibt  stimmen?

     

    Naiverweise nimmt man an, dass das Abbild der Welt in uns und die "Realität" da draussen im Grossen und Ganzen übereinstimmen. Diese Übereinstimmung habe sich durch eine evolutionäre Anpassung der Menschheit an die zuvor gegebene Realität ergeben.

     

    Lassen wir dieses Argument einmal so stehen und fahren wir in der obigen Analyse fort. Denn jetzt erst kommt die kopernikanische Wende. Ich bitte sie hier genau aufzumerken.

     

    Wenn das materielle Gehirn nämlich nur Sinnesempfindungen (also Nervenreize)   kennt - UND SONST GARNICHTS  - woher weiss es dann von seiner eigenen Existenz?

     

    Woher weiss das materielle Gehirn, dass es da ein materielles Gehirn gibt,  ausser durch die Interpretation von Nervenreizen?

    (Und diese Interpretation wurde erlernt, wie wir zuvor gesehen haben.)

    Kann  das "materielle" Gehirn deswegen etwas reales, wirklich existierendes sein oder ist es vielmehr nichts als ein Bild, durch kulturelle Überlieferung erschaffen?

     

    Denken sie über diese Frage genau nach.

    Meditieren sie darüber, auch längere Zeit, bis ihnen diese Sachlage  ganz klar wird.

     

    Aber es muss doch ETWAS  geben, denn schliesslich nehmen wir etwas wahr Wir sehen eine Welt.

    Und hier kommen wir auf des Pudels Kern.

     

    Ein Fotoapparat kann von allem Bilder machen ausser von sich selbst. Das Auge kann alles sehen, aber nicht sich selbst Gilt das nicht auch für das materielle Gehirn?

    Ist es also vernünftig anzunehmen, dass das materielle Gehirn SICH SELBST (also nicht bloss ein Spiegel-Bild von sich)  erkennen kann?

    Die einzig vernünftige Erklärung kann deswegen nur sein:

     

    Das wirkliche Gehirn ist nicht materiell, sondern ein Beobachter des materiellen Gehirns.

    Das materielle Gehirn wird von dem " wahrnehmenden Gehirn"  wahrgenommen.

     

    Das "materielle Gehirn"  ist nur ein Bild im wahrnehmenden Gehirn.

    (Dieses Bild entstand durch die in einer Kultur gebräuchliche Interpretation.)

    Das eigentliche wirkliche Gehirn ist das wahrnehmende Gehirn - oder Bewusstsein.

     

    Nur DIESE Vorstellung kann obiges Problem lösen, auch wenn sie im ersten Moment sehr ungewohnt erscheint.

     

    Das  wahrnehmende Gehirn hat sich das Bild eines materiellen Gehirns erschaffen,  um ein Zentrum für sich zu haben und um erklären zu können was es ist.

    Eine Erklärung die nur das materielle Gehirn kennt ist falsch. Sie ist nichts anderes als eine durch unsere Kultur erlernte  Sichtweise.

     

    Wer also sind wir? Ein Körper der ein Gehirn hat und sonst nichts?

    Oder sind wir nicht vielmehr das "wahrnehmende Gehirn" das sich das Bild eines Körpers samt materiellem Gehirn erschaffen hat?

    Das wahrnehmende Gehirn, das der Beobachter seiner Realität, der Wahrnehmer seines Universums ist.

     

    Das ist nur folgerichtig gedacht und beileibe nichts Neues. Die Basis unserer Existenz ist Bewusstsein und nicht Materie.

    Dinge existieren ZUERST  nicht deswegen weil ich sie berühren oder mit den Sinnen erfassen kann, sondern  ZUVOR muss mir bewusst werden, dass das ein Ding IST.

    Erst DANN  kann ich eine Berührung registrieren und die Existenz des Dings feststellen..

     

    Die Grundlage auf der alles ruht ist IMMER Bewusstheit von etwas.

    Ohne Beobachter kann es  nichts Beobachtetes geben.

    Jedenfalls nicht für den Beobachter der jeder von uns ist-

     

    Sogar in der Quantenphysik wurde erkannt, dass jede Messung eines Objekts IMMER auch einen Beobachter erfordert. Der Ort eines Elektrons als Welle ist unbestimmt (überall und nirgends), erst durch die Messung (Beobachtung) wird das Elektron als Körper an einer bestimmten Stelle wahrnehmbar.

    Erst durch den Akt der Beobachtung wird eine Wirklichkeit (hier der Ort des Elektrons) erschaffen.

     

    Nun nochmal zu dem Argument, es gäbe eine objektive Aussenwelt und wir hätten im Laufe der Evolution gelernt, die Reize die das materielle Gehirn empfängt in richtige,  der objektiven Aussenwelt entsprechende Bilder umzuformen. So käme es, dass objektive Aussenwelt und das Bild von ihr in unserem materiellen Gehirn einander entsprechen.

     

     Wenn  Zeit nicht objektiv existiert, da auch sie  etwas ist was wahrgenommen werden muss, so gibt es auch keine Evolution. (Jedenfalls nicht im bisher geglaubten Sinne). Die Evolutionstheorie ist deswegen ein mentales Konstrukt, eine Rückrechnung ( aus dem Jetzt in eine angenommene Vergangenheit) um den gegenwärtigen Zustand der beobachtbaren jetzt vorhandenen Realität der Menschheit zu erklären. Man kann nicht einen zeitlichen Begriff zur Beschreibung eines Gehirns (und seiner Konstrukte) verwenden, das Zeit erst erzeugt.

     

    So stellt eine Wissenschaft die Bewusstsein aus Gehirnfunktionen ableiten will die Dinge auf den Kopf.

    Das Gehirn produziert nicht Bewusstsein, sondern das Bewusstsein produziert das Gehirn.

     

    Ich bin nicht in meinem materiellen Gehirn, sondern mein materielles Gehirn (und die ganze von mir wahrgenommenen Welt)  ist  IN  mir.  (in meinem Bewusstsein)

     

    (Das Bewusstsein (das Wahrnehmende) produziert das Bild des Gehirns und dieses Bild ist alles was wir kennen)

     

    Aber wenn jemand betrunken ist oder das Gehirn auf sonstige Weise beschädigt ist, dann werden doch auch die Bewusstseinsfunktionen betroffen? Schlaftabletten beinträchtigen das Bewusstsein indem sie schläfrig machen.

    Richtig, aber das lässt sich leicht erklären. Ein Klavierspieler, (das Bewusstsein)  kann auch nur auf einem einwandfreien Klavier (dem materiellen Gehirn)  eine schöne Melodie erzeugen. Wird das Klavier, (also das Gehirn) beschädigt, leidet auch die Melodie.

     

    Um  die Aufgaben in dieser  seiner Realität bewältigen zu können hat sich, das "wahrnehmende Gehirn" der Beobachter oder "das Wahrnehmende"  ein Werkzeug erschaffen, einen mentalen Supercomputer unseren Mind (das englische Wort ist besser als die übliche deutsche Übersetzung "Verstand")  mit seinen Gedanken, Gefühlen und Empfindungen.

    Dieser ist mit dem biologischen materiellen Gehirn verbunden und spielt in der vorigen Metapher die Rolle des Klaviers. So bestimmt die Qualität des Mind-Supercomputers (mit allen seinen Filtern)  die Qualität dessen was wahrgenommen werden kann.

     

    (Um Missverstänissen zuvorzukommen, wir sind auch nicht der Mind, sondern der Wahrnehmer des Minds, z.B. in einer tiefen Meditation wenn wir unsere Gedanken beobachten, wie sie kommen und gehen. Mehr dazu später).

     

    Wer also sind wir unserem Wesen nach? Ein Körper der mit seinem Gehirn in seiner Umwelt herumläuft? Das kann nach obiger Analyse nicht stimmen.

    Wir können  unserem tiefsten Wesen nach nur "das Wahrnehmende" sein.

     

    Wie zuvor gesagt, das Auge kann alles sehen, aber unmittelbar nicht sich selbst. (Wenn man von künstlichen Hilfsmitteln, wie Spiegel absieht). Ein Beobachter kann alles beobachten nur nicht sich selbst .So kann der Beobachter nicht das Beobachtete sein.

    Der Seher ist NICHT das Gesehene.

    Das wahrnehmende Gehirn als der Beobachter kann nicht in seiner  Welt als  das Beobachtete enthalten sein. 

     

    "Das Wahrnehmende"   BIN  ich.  Denn ICH  bin es der wahrnimmt.

    Das ist mir als Basis meiner Erkenntnis unmittelbar gegeben.

     

    Wir kommen so zu der Formulierung "Das Wahrnehmende, das ich bin"

     

    (Ich bin es der wahrnimmt -  auf dieser Grundlage  ruht alles andere was man mir so über das Wesen dieser Welt beigebracht hat. Denn dieses  andere  kommt FÜR MICH  danach. Das andere sind die Interpretationen, wie sie durch die Kultur in der wir leben bestimmt wurden.)

     

    Das ist sicherlich für die meistens für uns eine ungewohnte Vorstellung: Sich selbst als etwas zu sehen  was  nicht körperlich ist. Zu sehr sind wir daran gewöhnt uns als Körper zu sehen, der sich in seiner gegebenen objektiven Umwelt bewegt. Aber eben diese lebenslange tief eingewurzelte Vorstellung ist es die uns hier festhält.

    Jeder ist das Wahrnehmende, ist Bewusstsein, aber wenn der Fokus der Aufmerksamkeit gewohnheitsmässig stetig auf die falsche Vorstellung "ich bin ein materieller Körper" gerichtet ist - so erleben wir genau DIESE.

    Wo Dein  Bewusstsein ist, da BIST Du.  

    Denn dein Bewusstsein ist alles was du hast, bist, erlebst.

     

    Im Mittelalter wurde geglaubt, dass die Sonne sich um die  Erde drehe. Schliesslich konnte das jeder täglich beobachten. Dann aber kam Kopernikus und bewies das Gegenteil: Die Erde dreht sich um die Sonne. Erst diese Korpernikanische Wende, das neue Weltbild, erlaubte eine vernünftige Astronomie.

    Eine solche Kopernikanische Wende sollten Sie vollbringen indem sie erkennen, das nicht das Gehirn als Beiprodukt Bewusstsein erzeugt, so wie es offensichtlich zu sein scheint, sondern dass das Bewusstsein das  Bild des Gehirns in sich erzeugt. Erst diese Wende wird es ermöglichen ein vernünftiges Bild der Welt in der wir leben zu erstellen.

     

    Ist also der Mond nicht da, wenn wir nicht hinschauen?  Nein, ist er nicht.

    Der Mond existiert nur wenn wir den Fokus unserer Aufmerksamkeit auf dieses Feld von Bewusstsein richten. (So wie alle Dinge)

    Aber es gibt doch Bilder vom Mond und andere Menschen sehen ihn auf gleiche Weise.

     

    Der Mond (die Mond-Idee, die Mond-Vorstellung) ist Teil des kollektiven Bewusstseins, oder des Morphogenetischen Feldes mit dem wir in Übereinstimmung (Resonanz) gegangen sind, als wir hier inkarnierten. Indem man den Fokus seiner Aufmerksamkeit (sein Bewusstsein) darauf richtet geht JEDER PERSÖNLICH für sich in Übereinstimmung mit diesem Feld und kann es so wahrnehmen.

     

    Das ist ein bewusster (oder leider meistens  unbewusster ) Schöpfungsakt, da wir unsere Aufmerksamkeit darauf richten WOLLEN:   Wollen wir den Mond nicht wahrnehmen gibt es den Mond IN UNSEREM BEWUSSTSEIN nicht. Da aber jeder von uns den Mond nur in seinem Bewusstsein erschafft gibt es den Mond nicht, wenn wir nicht hinschauen (oder sonst ein Bild von ihm erzeugen).

     

    So ist Wollen, Intention, Entscheidungen, Absicht (bewusst oder unbewusst) dasjenige was die Erscheingsformen unserer persönlichen Realität erschafft.

     

    Zahllose Entscheidungen, Verhaltensweisen und Ängste  werden durch den unterliegenden Glauben beeinflusst ein sterblicher Körper zu sein. (Wie z.B. die Angst vor dem Tod). Werden beeinflusst  von der daraus sich ergebenden Notwendigkeit sich an Materie und ihre Eigenschaften anpassen zu müssen, da man diese  wie man glaubt nicht ändern kann.

    Wenn ich mich im tiefsten Inneren als Körper sehe, kann ich nicht glauben, dass falsche Überzeugungen krank machen können. So glaube ich dass nur Tabletten, Operationen, Massagen etc. Heilung bewirken können - und so ist es dann auch, denn es erfüllt sich was ich glaube.

    Voraussetzung jeder grundlegenden Heilung muss deswegen damit beginnen zu erkennen "Wer man ist", so wie es am Eingang zum Orakel von Delphi gestanden haben soll: Mensch erkenne wer du bist.

    Tom Johanson titelte sein Buch: "Zuerst heile den Geist".

     

    Wissen muss nützlich sein, sonst ist es mehr oder weniger wertlos.

    Ist vorige Vorstellung nun nützlich, ist sie anwendbar?

    Ja und nein. Es kommt darauf an.

    Dr. Bartlett sagt dazu:

    Wissen und Erfahrung…...stehen jedem zur Verfügung, der sich mit dieser (von ihm) akzeptierten Realität verbindet. Entscheidend ist dabei , sich so darauf einzulassen, dass man in seinem Wesen zu dieser Realität wird. Nur halbherzig an die Sache heranzugehen funktioniert nicht;  man muss sie verkörpern. Verkörpert oder ist man sie, so ist  man mit dem Kraftgitter  dieses  morphischen Feldes verbunden und in Resonanz damit. Genau dann kommt es zu Heilungen die wie Wunder erscheinen, weil man sich mit einer riesigen Datenbank universeller Energie verbindet - und dann kann alles geschehen.

    Dr.Richard Bartlett in Matrix Energetics. Seite 55

     

    Je mehr sie sich aber auf diese Gedanken einlassen werden wird folgender Effekt eintreten:

    Vieles was zuvor wichtig war wird weniger wichtig werden und zuvor weniger Wichtiges wird wichtiger werden. Wieso?

    Um etwas zu bewerten (seine Wichtigkeit einzuschätzen) benötigt man einen Masstab. (Um zu wissen wie lang ein Holzstück ist benötigt man einen Zollstock).  Wenn sie sie sich als Körper sehen ist dieser Masstab mit dem die Wichtigkeit jedes Vorkomnisses unbewusst gemessen wird, dieser Körper und alle Überzeugungen die damit verbunden sind.

    Wenn sie sich dagegen mehr und mehr als spirituelles Wesen sehen, als Beobachter, dann wird das zu ihrem neuen Masstab. Dadurch ergeben sich ganz andere "Wichtigkeiten".  Dies um so mehr je mehr sie diesen neue Masstab verinnerlichen.

     

    Sie können also nur Nutzen aus obigen Vorstellungen ziehen, wenn sie sich völlig darauf einlassen und sie sich zu eigen machen. Blosse Lektüre tut es wahrscheinlich nicht.

    Deswegen immer wieder mein Rat, denken sie darüber nach. Beweisen sie sich selbst, dass die Vorstellungen die wir üblicherweise von uns haben falsch sind.

     

    Eine Bemerkung noch zu dem Zitat von Dr.Bartlett.

    Warum muss man sich in bestehende Strukturen oder Felder einschwingen? Ist das nicht wieder das Befolgen des alten Weges, das Übereinstimmen mit der Matrix? " Sein wie alle anderen" lautet ihr Gebot. Wäre es nicht besser das Eigene, die Wünsche der Seele zu verwirklichen und etwas völlig Neues, weitgehend unabhängig von bestehenden Strukturen zu erschaffen?

     

    Wenn man erkennt, dass man nur der Beobachter seines eigenen Lebensdramas ist, verliert das Drama seinen Schrecken…………..solange man Beobachter bleibt.

     

    Nach dieser Erkenntnis  zerfällt die Welt also in Beobachter (das Wahrnehmende) und Beobachtetes  (also unsere Realität, das was für UNS real ist unsere Aussen- und Innenwelt).

    Mit diesem Erkenntnis-Schlüssel lassen sich viele Tore öffnen.

     

    Im Zustand des  reinen Beobachters stehen wir ausserhalb der Welt - wir können so das Beobachtete verändern, aber nicht so gut erleben. In einem Zustand wo wir uns mit dem Beobachteten identifizieren ("ich bin mein Körper") können wir besser erleben aber nichts verändern.

    Stellen sie sich vor sie sitzen in einem spannenden Kinofilm und erleben alle Freuden und Ängste des Helden mit. Sie sind in diesem Moment der Held und erleben so intensiv.  Aber sobald sie sich dessen bewusst werden, dass sie ja  im Kino sitzen sind sie wieder der Beobachter und sie selbst und können diese Identifikation mit dem Helden aufheben. Ähnlich sind wir im Kinofilm unseres Lebens und haben vergessen, dass wir der Beobachter dieses Lebensdramas sind.

     

    Machen Sie sich klar:

    Sie, SIE selbst sind das Wahrnehmende und…….

    Das Wahrnehmende kann nicht Materie sein, da es Materie zuvor wahrnehmen muss.

    Das Wahrnehmende kann nicht Energie sein, da auch Energie erst wahrgenommen werden muss.

    Das Wahrnehmende kann nicht Raum sein, da auch Raum etwas wahrgenommenes ist.

    Das Wahrnehmende kann nicht Zeit sein da auch der Ablauf der Zeit zuerst wahrgenommen werden muss..

    Das Wahrnehmende kann auch nicht  Gedanken, Gefühle oder Empfindungen sein, denn auch diese müssen erst wahrgenommen werden.

    Was also ist das Wahrnehmende, was können wir über es aussagen?

    Wir können über es aussagen, dass es etwas wahrnehmen und damit erleben WILL.

    Es hat einen Willen, eine Absicht.

     

     So erschafft es sich etwas zum wahrnehmen, seine Welt. Der bekannte Philosoph Arthur Schopenhauer hat seinem Hauptwerk den Titel gegeben: "Die Welt als Wille und Vorstellung". Er beginnt dieses Werk mit dem Satz "Die Welt ist meine Vorstellung".

    Unser Wille, unsere Entscheidungen sind es die bestimmen, wie wir die Welt erleben.

    Die verwirklichte Absicht ergibt die Erscheinungsformen, Welten, Universen, Objekte, Körper.

     

     

     

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    Das Wahrgenommene

     

    Wir haben also die  zwei Grundlagen:  Das Wahrnehmende und das Wahrgenommene.

    (Oder der Beobachter und das Beobachtete, der Seher und das Gesehene)

    Das Wahrnehmende hat den  Willen etwas wahrzunehmen und erschafft so das Wahrgenommene - oder findet etwas vor was bereits existiert und nur wahrgenommen werden muss.

     

    Bleiben wir zuerst beim ersten Teil: Das Wahrnehmende erschafft etwas zum wahrnehmen.

    Einen solchen Willensakt wollen wir hier als Postulat bezeichnen.

     

    Ein solches Erschaffungspostulat hat zwei Seiten, oder kann von zwei Standpunkte aus betrachtet werden:

    Erstens der eigentliche kreative, schöpferische Wille: Es ist

    Zweitens die Manifestation : Das Wahrgenommene oder Gewusste.

     

    Auf dieser Grundlage baut das Werk von Dennis H. Stephens TROM (The Resolution Of the Mind) auf.

    (Deutsch: Die Auflösung des Minds (Verstand ist eine ungenaue Übersetzung)).

     

    Der Mind wird dabei als der Behälter von einander widersprechenden Postulaten gesehen, die zu mehr oder weniger zwanghaftem Verhalten führen. Zwanghafte Postulate entstehen indem zwei Wesen in einen Spielzustand miteinander eintreten, wobei der Verlierer des Spiels die Postulate seines Gegners übernimmt. Indem man den Mind auflöst wird man also nicht dumm (ohne Verstand) sondern frei von allem zwanghaften Verhalten und allen eingeimpften Überzeugungen.

    In der Esoterik wird oft  das Ego als die Quelle allen Übels bezeichnet. Nun, dieses Ego IST der Mind als Behälter aller zwanghaften Postulate. Freiheit gewinnt man durch die Auflösung des Ego-Minds

     

    Der Mind ist nichts als eine Maschine (das bedeutet wie ein Computer völlig nach kausalen Abläufen funktionierend) die durch Postulate ( Willensäusserungen, Entscheidungen, Betrachtungen) bestimmt werden, was sich  dann  in unserer Realität manifestiert.

    Zur Beschreibung der genauen  Funktionsweise des Minds siehe auch:    www.eagate.de unter

    "Die Desuggestion".

     

    Die MATRIX, die so entsteht ist die eigene Vergangenheit mit all den Entscheidungen (Postulaten) die man getroffen hat . Diese bewirken den gegenwärtigen Zustand , die Realität wie sie einem erscheint. Kontinuität bedeutet weiter den Weg zu gehen, den diese  Entscheidungen vorzeichnen.

    Wir sind das Produkt unserer früheren Entscheidungen. Genauer, wir erleben das Produkt unserer früheren Entscheidungen. Die in TROM vorgeschlagenen Verfahren des time-breaking (Zeit-Brechens) sind wirksam weil dadurch das "Damals" mit dem "Jetzt" verbunden wird. So kann zwanghaftes Verhalten aufgelöst werden.

     

    Nachdem wir in den vorigen Artikeln die Welt in Beobachter und Beobachtetes aufgeteilt haben und als wesentliche Eigenschaft des Beobachters den WILLEN erkannt haben, gilt es diesen genauer zu untersuchen.

     

    Es ist klar, dass wenn wir davon ausgehen, dass das Wahrnehmende sich seine Welt erschafft, sein Wille oder seine Absicht oder seine  Intention oder seine Betrachtungsweise eine  grosse,  sogar alles entscheidende Rolle spielt.  Das Wahrnehmende das wir sind,  gestaltet seine Realität.

     

    Wenn die Welt an der Basis Bewusstsein ist, was sind das für  Absichten, Willensäusserungen , Ziele nach denen die Welt gestaltet wird?  Was können wir erkennen wenn wir diese Absichten als solche, also ihre Art und Weise zu erkennen suchen?

     

    Hierauf hat meiner Meinung nach Dennis H. Stephens in seinem TROM eine bahnbrechende Antwort gegeben. Lassen wir ihn selber sprechen:

    [ Kommentare von mir in eckigen klammern]

     

    Das Leben ist eine geistige Qualität. Es hat vier Grundfähigkeiten:

    [ Das Wahrnehmende als Bewusstsein hat 4 Arten von Willensäusserungen]

     

    1. Es kann Dinge in Existenz bringen. 

    2. Es kann Dinge aus der Existenz heraus nehmen.

    3. Es kann wissen.

    4. Es kann nicht-wissen.

     

    [ Damit werden alle theoretisch möglichen Willenäusserungen erfasst. Daraus lassen sich alle anderen Willensäusserungen, Intentionen u.s.w  ableiten. Immer geht es nur  darum etwas in Existenz  etc. zu bringen, wobei dieses ETWAS  alles denkbare Mögliche und Unmögliche umfasst. Wie wirksam und praktisch anwendbar dieser Ansatz ist wird  später erkennbar]

     

    Dies wird durch Postulate bewirkt. Ein Postulat ist eine verursachende Betrachtung.

    [Verursachende Betrachtung heisst, dass das diese Betrachtung alleine die Realität gestaltet. Das Postulat ist die Ursache, die Erscheinungsform die Folge]

     

    Das, was in Existenz gebracht wird, aus der Existenz heraus genommen wird , bekannt ist oder nicht bekannt ist, wird eine Wirkung genannt.

     

    1. Der Zweck, eine Wirkung in Existenz zu bringen, ist sie bekannt zu machen

    2. Der Zweck, eine Wirkung aus der Existenz heraus zu nehmen, ist sie nicht bekannt zu machen

    3. Der Zweck zu wissen ist Wissen

    4. Der Zweck, nicht zu wissen, ist Nicht-Wissen.

     

    Deswegen sind 1 & 3 so wie 2 & 4 komplementäre Postulate.

     Sie vergrössern die Affinität.

    [ Z.B. bei 1 und 3,  wenn man etwas bekannt machen will (1)  und wissen will (3) entsteht Übereinstimmung und Harmonie]

     

    Deswegen sind 1 & 4 so wie 2 & 3 einander widerstreitende Postulate. Sie vermindern Affinität.

    [Z.B. bei 2 und  3, wenn man etwas nicht bekannt machen, also verbergen will(2) aber wissen will (3) entsteht Disharmonie oder ein Spiel mit einander widerstrebenden Absichten]

     

    Widerstreitende Postulate werden ein SPIEL genannt. Der Zweck eines Spiels ist es Spaß zu haben. Alle widerstreitenden Postulate sind im Grunde genommen ein Spiel, obwohl es anders genannt werden kann. Aufgrund von Ansteckung tendieren alle Spiele mit entgegengesetzten Postulaten dazu, die Fähigkeit des Wesens postulieren zu können zu reduzieren. Die Stärke eines Wesens besteht in seiner Fähigkeit, seine Postulate wirksam zu machen.

     

    Ein Spiel ist gewonnen, wenn der Verlierer von den Postulaten des Gegners überzeugt ist. Auf diese Weise sind alle Spiele im Grunde genommen Wettbewerbe in ÜBERZEUGUNG, und alles Versagen ist grundsätzlich Postulatsversagen.

     [Postulatsversagen: Das eigene Postulat konnte nicht verwirklicht werden.

    Wettbewerbe in Überzeugung: Auch hier wieder gehen wir nur vom Willen des Wesens aus, aus dem erst die Erscheinungen entstehen.

    Alles was unterschiedlich Engramme, Traumata etc,. genannt wurde besteht bei genauer Prüfung nur aus Postulatsversagen.]

     

     Postulatsversagen ist als ÜBERWÄLTIGUNG  eines Wesens bekannt. Das Postulat eines Opponenten in einem Spiel zu überwältigen, wird als OVERT bezeichnet. Die eigenen Postulate überwältig zu bekommen, wird als MOTIVATOR bezeichnet..

     

    [Overt: Ein schädliche Handlung. Motivator: der Zwang einen Overt zu begehen, weil man einen Overt erlitten hat. Dies ergibt die Overt/Motivator Sequenz die ein Wesen im Spiel gefangen hält. ]

     

    Der Unterschied zwischen gewinnen/verlieren und Overt/Motivator ist fliessend und wird einzig vom Wert des Spiels bestimmt, den man dem Spiel zuweist. Wenn das Spiel relativ trivial ist, dann wird Gewinnen/Verlieren angewandt; wenn das Spiel ernst (wichtig) ist wird Overt/Motivator ist angewandt.

     

    Da der Gewinn eines Spiels das Ende des Spiels bewirkt - und auf diese Art den Verlust des Spieles selbst - sind Gewinnen oder Verlieren untergeordnete Überlegungen in Bezug auf das Spielen des Spiels. Deswegen ist das Spielen des Spiels den Betrachtungen betreffend Gewinnen /Verlieren übergeordnet.

     

    [ "untergeordnete Überlegungen"  Hier wird implizit  darauf hingewiesen, dass es eine Hierarchie von Postulaten gibt.  Untergeordnete Postulate werden durch übergeordnete Postulate begrenzt.  (Siehe auch den Artikel über den Verstand, betreffend Begrenzungen) .

    Wenn man von  Dimensionen  des Universums spricht so ergeben sich diese aus dieser Hierarchie von Postulaten. Allem Existierenden liegen nur Willensäusserungen oder Postulate zugrunde, daraus ergibt sich erst die materielle Erscheinungsform ]

     

     Es ist eine Regel aller Spiele dass das absichtlich vermindern der eigenen Fähigkeiten um sich besser an den Opponenten anzupassen, zwangsläufig zum Zustand eines erzwungenen Verlustes des Spieles führt.

    Daraus entsteht das Paradox aller Spiele:

    a. Alle Spiele werden aus Spaß gespielt.

    b. Immer zu gewinnen, ist kein Spaß

    c. Einen Verlust einzuladen, bewirkt dass der Verlust einem aufgezwungen wird..

     

    Auf diese Art ist schließliches Versagen das Endergebnis aller Spiele

    Dies ist die abwärtsführende Spirale der Fähigkeit eines Wesens im Universum.

     

    (Nach dem Verlust eines als wichtig betrachteten Spieles ist die Antwort des Verlierers den Sieger dafür zu tadeln, daß er ihn überwältigt hat. Auf diese Art ist Tadel die Zuordnung von Verantwortung für das Ergebnis eines Spiels mit einer eingebauten Unrichtigkeit. Wenn der Sieger diesen Tadel akzeptiert - dies ist eine Postulatsüberwältigung - fühlt er sich schuldig. So sind Tadel und Schuld zwei Seiten derselben Münze: Wo das eine da ist, finden Sie auch immer das Andere. Sie sind ein Paar und sind ziemlich untrennbar. )

     

    Spiele werden im Raum gespielt und brauchen Zeit für ihre Vollendung. In der Abwesenheit von Raum und Zeit hören Spiele auf zu existieren. Auf diese Art erhalten widerstreitende Postulate Raum und Zeit aufrecht, während komplementäre Postulate diese zum verschwinden bringen.

     

    [Raum und Zeit existieren also nur dann wenn man sich in einem Spiel befindet. ( kann auch das  kosmische Spiel unserer Existenz hier sein) . Sich in einem Spiel zu befinden bedeutet einander widersprechende Postulate also 1 &3 oder 2 & 4  postuliert zu haben. Aus dem Spiel (wenn es unerwünscht ist) herauszukommen ist nur möglich wenn man die komplementären Postulate auflöst, was einfach durch Bewusstwerden dieser Postulate geschehen kann.]

     

     Ein Spiel muß, damit es wert ist gespielt zu werden, als wertvoll betrachtete Elemente enthalten. Der Wert einer Sache hängt von der Bewertung ihrer SCHÖNHEIT ab und wird durch KNAPPHEIT vermehrt.

    [Wenn man nur einen einzigen Körper hat ist der sehr wertvoll

    Man kann Kontrolle ausüben wenn man  Resourcen wie Öl verknappt]

     

    Aber da sowohl die Wirkung als auch die Ansicht über Wert oder Schönheit vom Leben erzeugt werden, hat das Leben einen übergeordneten Wert in Bezug zu allen Dingen.

    (Zivilisationen verfallen unabwendbar, wenn diese Wahrheit verloren geht. )

     

    Komplementäre Postulate erweitern das Leben, einander widerstreitende Postulate beeinträchtigen es. Auf diese Art haben Spiele, obwohl sie als Spass betrachtet werden, die Neigung, den "Betrag" an Lebenskraft zu verringern, den das Wesen besitzt.

     

    Spiele, durch die ihnen innewohnende Natur, können ZWANGHAFT werden und so zu einem Vermindern von Leben führen - dies zu solch einem Grad, dass die wahre Natur des Lebens und Postulate und Spiele für das Wesen selbst unbekannt werden. Dieser Zustand wird letztendlich nur durch die Anwendung  von komplementären Postulaten gelöst. Auf diese Weise haben komplementäre Postulate, wenn angewandt, die Fähigkeit, alle Spiele aufzulösen.

     

    [ "Anwendung komplemtärer Postulate" das heisst Bewusstmachen wodurch die beiden Pole zusammengebracht werden und so verschwinden. ( +1 und -1 gibt 0 ) ]

     

    Die vier Grundaktionen des Lebens haben je eine paarige Postulatstruktur

    1. Das Postulat, das die Wirkung in Existenz bringt,

    und das Postulat, daß es BEKANNT  gemacht werden soll.

     

    2. Das Postulat, das die Wirkung aus Existenz herausnimmt,

    und das Postulat, daß es NICHT-BEKANNT  gemacht werden soll.

     

    3. Das Postulat, die Wirkung zu kennen,

    und das Postulat, daß es bekannt gemacht werden soll.

     

    4. Das Postulat die Wirkung nicht-zu-kennen,

    und das Postulat, daß es nicht-bekannt gemacht  werden soll

    Soweit das Zitat von S.H.Stephns

     

    Da ein Spiel immer einen Spielpartner voraussetzt  müssen auch dessen 4 Grundpostulate berücksichtigt werden.  So ergibt sich eine Matrix  von möglichen Spielsituationen mit den damit verbundenen Absichten.

     

    Durch den  "Postulats-Versagens Zyklus"  (siehe  Beschreibung bei eagate ) sinkt ein Wesen, wenn es Spiele verliert in seinem Zustand über 4 genau definierte Stufen ab. Dabei nimm es die Valenz (Rolle, Absicht) seines Überwältigers an.  Nach Verlust aller 4 Stufen beginnt es auf einer niedrigeren Stufe mit verminderten Fähigkeiten  ein neues Spiel.  Es  har das vorige Spiel (also seine früheren Absichten, seine frühere Valenz)  total vergessen, weil diese  zu "unangenehm" geworden sind.

     

    Beim "Time-Breaken" (Zeit-brechen) wird ein DAMALS (damalige Absicht oder Szene)  mit dem JETZT zusammen gebracht und so entladen.  Dies geschieht aber nicht  chronologisch (also von der Gegenwart immer weiter in die Vergangenheit zurück, wie in der Reinkarnationstherapie üblich) sondern nach der Reihenfolge  des Postualtsversagens-Zyklus, so wie dieses Spiel  nacheinander verloren wurde.

     

    Wer mehr darüber wisssen will,die  kann bei eagate.de unter TROM nachsehen.

    Hier geht es mir mehr darum die Struktur des Minds als Behälter dieser Postulate besser sichtbar zu machen.

     

    Wir haben also die 4 Grundpostulate die die Grundlage für alle anderen Postulate bilden, d.h. auch die Basis aller anderen möglichen Postulaten  sind. Dies bildet die Grundlage und den Inhalt der Mind-Maschine.

     

    Ziele, Zwecke, Absichten, Postulate, Agenden sind im Mind  in  Paketen   zusammengefasst  und müssen deswegen als Paket mit Hilfe der Reihenfolge wie sie der Postulats-Versagens-Zyklus vorgibt,  durch Bewusstmachen und Erkennen ausgelöscht werden.

     

    "Dieses Universum ist eine Universum von Absichten, die sich entweder ergänzen oder im Widerstreit stehen. Wenn man es so sieht, kann man es verstehen. Wenn man es auf eine andere Weise sieht, bleibt es für immer ein Mysterium. Was wir als Objekt im Universum ansehen, besteht nur aus Absichten, Zwecken, Zielen, Postulaten. etc. Es wird in Existenz gehalten durch seinen ihm innewohnenden Konflikt von Absichten. Es ist ein hoch kondensiertes Ziele Paket. Da das Basis Ziele Paket "zu wissen" ist, kann jedes Objekt im Universum im Grunde nur aus diesem Paket bestehen. In dieser Wahrheit liegt der Schlüssel, um unerwünschte Universen zum Verschwinden zu bringen."

    Dennis.H.Stephens

     

    Das allen Paketen übergeordnete Basis-Paket ist das Paket mit Wissen. Aber es gibt auch untergeordnete Junior-Pakte mit untergeordneten Zielen.

    Diese Junior-Ziele kann man in lebensfördernde und nicht lebensfördernde Ziele einteilen.

    Lebensfördernde sind z.B.  lieben, bewunder, erschaffen, helfen….

    Nicht-lebensfördernde ziele sind z.B. abwerten, beschuldigen hassen, lügen….

    Nur lebensfördernde Ziele lassen sich auslöschen.

     

    Im Grunde ist ein Spiel ein Aufzwingen von Überzeugungen. 

    Auf der Ursachen und Bewusstseinsebene bedeutet ein Fussball spiel das eine Mannschaft die andere davon überzeugen will, dass sie die Bessere ist. Hat sie gewonnen, hat sie die andere Mannschaft davon überzeugt. 

     

     Je wichtiger die aufgezwungene Überzeugung ist, desto grösser ist der Zwang dieses Postulat erfüllen zu müssen

    Die  WICHTIGKEIT erzeugt den  Zwang etwas sein, tun oder haben zu MÜSSEN.

    Wichtigkeit ist aber eine Bewertung, die von einem Masstab abhängt

    [Wenn ich denke ich bin mein Körper und sonst nichts, ist der Körper sehr wichtig, was den Zwang erzeugt ihn unter allen Umständen zu bewahren]

    Deswegen können Zwänge und damit Wichtigkeiten  entladen werden indem man den  Masstab  (die  Bewertung des Problems)  ändert.

     

    Zwanghaftes Wahrnehmen.

    Die erfahrene Realität ist die Erscheinungsform der eigenen  Betrachtungen!

    Wenn das so ist, warum sind dann diese Erscheinungsformen so stabil, warum können wir nicht einfach die Betrachtung anstellen, dass da eben keine Mauer ist und dann ist die Mauer verschwunden?

    Die Ursache davon sind Zwanghafte Postulate: "Ich MUSS die Mauer wahrnehmen (oder Wissen nach TROM).

    Zwanghafte Postulate entstehen durch ÜBERWÄLTIGUNG, ÜBEREINSTIMMUNG

     

     

    Mehr dazu bei  www.eagate.de unter TROM.

     

    Der Verstand  (Mind) ist  nur eine Begrenzung.

     

    Das wichtigste was es über den Verstand zu wissen gibt, ist:

     

    1. Du bist nicht dein Verstand.

    Der Verstand ist ein von dir erschaffenes Hilfsmittel, ein Via. Der Verstand ist nicht das Gehirn. Das materielle Gehirn ist vielmehr ein Instrument des Verstandes, so wie ein Klavier das Instrument eines Musikers ist.

    Du bist der zeit- und raumlose Beobachter, derjenige der erlebt, wenn er sich identifiziert.

     

    2. Das Motto des Verstandes heisst: "Schaffe Ordnung aus dem Chaos."

    Dies geschieht durch Differenzierung/Polarisierung. (Dieser Gegenstand ist Rot und die Umgebung ist Nicht-Rot)

    Masstäbe polarisieren: Wenn man sagt "dieser Stein wiegt 2 Kilo" so bezieht man das Gewicht des Steins auf eine Masseinheit. Dazu ist eine Messung nötig. Die Messung, ein Akt der Bewertung ist eine Polarisierung. Zuerst indem man eine Masseinheit braucht und einen zu bewertenden Gegenstand. Dann indem man feststellt "dieser Stein wiegt 2 Kilo und nicht Nicht-2 Kilo".

     

    3. Der Verstand ist ein musterbildendes System.

    Das heisst Informationen werden nicht 1:1 so wie sie empfangen werden abgebildet, sondern Informationen durchlaufen den Filter früherer Informationen.

    De Bono erklärt das sehr anschaulichin seinem Buch Laterales Denken:

    Stell dir ein Handtuch vor auf das man Tinte verspritzt. Die Tintentropfen seien die Information, die genau an den Stellen aufgezeichnet wird, an den sie auftraf.. Das wäre ein 1: 1 informationsverarbeitendes System.

    Nun stell dir eine Fläche aus Sülze vor. Auf dieser Fläche verspritzen wir nun heisse Tinte. Überall wo die Tinte auftrifft, bildet sich eine kleine Vertiefung. Wenn nun ein späterer Tropfen in die Nähe der Vertiefung eines früheren Tropfens kommt, so bleibt er nicht an seiner Stelle, sondern läuft in die Vertiefung nebenbei hinein. Die Lage der späteren Tropfen wird also durch die früheren Tropfen beeinflusst.

    Daraus ergibt sich, dass der Verstand niemals die Informationen so registriert wie er sie empfängt.

     

    Eigenschaften

    Zweck des Verstandes ist es zu überleben. Er wird fast alles tun um das zu erreichen.

    (Nur eines ist dem Verstand wichtiger, nämlich: Recht zu haben.)

    Um zu überleben werden Bilder gespeichert und miteinander verknüpft. Ihr Wert in Bezug auf ÜBERLEBEN wird automatisch berechnet. So verkabelt sich der Verstand sehr schnell, um Situationen vermeiden zu können, die sein Überleben bedrohen.

    (Zum Überleben ist Nahrung notwendig. Da man als Gruppe im allgemeinen besser überlebt, werden auch andere Menschen wichtig. Überlebensfördernd sind also Dinge wie Nahrung, Freunde, Aufmerksamkeit etc. So werden diese Dinge für den Verstand wichtig)

     

    Für den Verstand ist das Leben ein Spiel (anfangs jedenfalls ) aus dem manchmal ein Kampf wird, dessen Ziel zuerst FREUDE und danach ÜBERLEBEN ist. Überleben wird erleichtert, wenn man sich eine gewisse Rolle  (Valenz)  im Leben zurecht legt. Diese besteht aus Verhaltensmustern die garantieren sollen, dass man möglichst viel Nahrung, Aufmerksamkeit etc. erhält.

     

    Im Laufe der Jahre werden beim Erwerb dieser Verhaltensmuster viele falsche Verknüpfungen vorgenommen, so dass es schwer werden kann zu erkennen, dass die Verhaltensweise einer Person einmal Überleben zum Ziel hatte. Es ist unübersehbar, dass das Verhalten mancher Leute ihrem Überleben nicht dienlich ist. Nur sie leben oft nicht JETZT, sehr oft leben sie DAMALS anstelle von JETZT.

     

    Recht haben gehört zur Selbsterhaltung. Es ist ein in der Vergangenheit angelernter Trick um besser Überleben zu können. Wenn ein solcher Trick in der Gegenwart nicht mehr funktioniert versucht man trotzdem oft ihn anzuwenden und andere ins Unrecht zu setzen, was dem Überleben oft nicht förderlich ist. Hier ist also die Achillesferse des Verstandes. Sein Ziel ist zu Überleben. Zum Überleben muss er immer Recht haben. Immer Recht haben dient aber oft nicht dem Überleben. Mit diesem Widerspruch wird er nur schwer fertig.

     

    Eine Fehlvorstellung des Verstandes ist es oft von einem Zustand des Mangels auszugehen. Wenn er annimmt, dass nicht genug Nahrung da ist, muss um Nahrung gekämpft werden. Er kann dann nur gewinnen, wenn ein anderer verliert. So entsteht Wettbewerb zwischen denen die ebenfalls an den Zustand des Mangels glauben.

     

    Der Verstand wird alles Material benutzen, dass ihm zur Verfügung steht um sich selbst ins Recht und andere ins Unrecht zu setzen. Dies kann in Streitgesprächen aber auch in Taten, wie Krieg geschehen. Rechtfertigung ist jener Vorgang, bei dem der Verstand die Tatsachen so interpretiert, wie es nötig ist um Recht zu haben. Rechtfertigung kann alles machen, bis hin zur Veränderung der Wahrnehmung der Wirklichkeit.

     

    Der Verstand hat die Fähigkeit sich selbst zu schützen und sich zu erinnern. Er funktioniert automatisch. Der Verstand entwickelt Verhaltensmuster völlig selbsttätig.

     

    Sicherheit.

    Für den Verstand ist vor allem Sicherheit für sein eigenes Überleben wichtig.

    Sicherheit erreicht man durch stabile Grenzen nach aussen hin.

    Um Sicherheit zu erreichen sucht der Verstand Ordnung in das Chaos des Erlebten zu bringen. Er sucht Muster im Ablauf des Geschehens.

    Ein Muster aber, ist eine Begrenzung. Der erwartete, zukünftige Ablauf ist dann so, wie es das Muster aussagt und nicht anders.

    Eine Polarität entsteht, nämlich, Muster gegen Nicht-Muster.

    Der Verstand kann nur mit Polaritäten arbeiten.

     

    Polaritäten.

    Der Verstand erkennt indem er polarisiert.

    Daraus ergibt sich für den Verstand  dies ist ein polares Universum.

    Hell-dunkel, Plus-Minus, männlich-weiblich, nützlich-schädlich, Tag-Nacht, usw. sind einige Beispiele von Polaritäten.

     

    Ein Pol im Verstand bedingt den anderen, kann nur existieren weil es den anderen gibt. Ohne Plus gäbe es auch kein Minus. Daraus folgt: Bringt man die Pole zusammen, verschwindet die Erscheinung. Gleiche Mengen an Plus und Minus ergeben Null.

     

    Hell kann nur existieren, weil es dunkel gibt, Tag nur weil es die Nacht gibt, Mann nur weil es Frau gibt.

    Anders herum gesagt, Manifestationen sind nur existent, wenn sie sich in Pole aufspalten. Der Prozess des Erschaffens besteht darin, dass aus dem NICHTS ETWAS entsteht indem eine Differenzierung in zwei Pole stattfindet.

    Anders kann der Verstand nicht wahrnehmen.

    Umgekehrt kann man ETWAS zu NICHTS machen indem man die Pole aus denen sich etwas zusammensetzt findet und zusammenbringt.

     

    Erschaffen

    Auflösen

    NICHTS ==> +Pol -Pol

    +Pol -Pol ===> NICHTS

     

    Der Verstand funktioniert nach diesem System der Polaritäten. Er enthält verdichtete, gefrorene Gedanken, die polar aufgebaut sind. Beide Pole treffen aufeinander, stehen in Opposition zueinander und erzeugen so Wichtigkeit und damit Masse die Beständigkeit erzeugt. Ein Spiel entsteht. Die Masse wird aufgelöst, wenn die steckengebliebene Energie wieder in Bewegung gebracht wird, indem man sich beide Pole bewusst macht und so ausbalanciert.

     

    Opfer-Täter, Ursache-Wirkung, Einfluss-Ausfluss

    Eine wichtige Polarität in vielen Geschehnissen ist Opfer-Täter, produzieren-konsumieren , oder Einfluss-von-Energie, Ausfluss-von-Energie, (statt Energie auch Materie, Teilchen, Informationen, Bilder etc),

    Oder Wirkung-von-etwas-sein, Ursache-von-etwas-sein.

     

    Grenzen (Begrenzungen) - Sicherheit - Fähigkeit - Raum - Randomity.

    Diese Begriffe hängen zusammen.

     

    Wenn die Grenzen stabil sind, ist man dahinter sicher. Man schafft sich (der Verstand schafft sich) also willentlich Grenzen um sich dahinter sicher zu fühlen. Danach ist man aber begrenzt.

     

    (Frage: Woher kam anfangs das Sicherheitsbedürfnis?)

     

    Wenn die Fähigkeiten gross sind, kann man die Grenzen stabilisieren und Sicherheit erreichen. Der eigene Raum kann dann gesichert und abgegrenzt werden. (Ein Löwe wird von niemand angegriffen, kann also sicher sein - aber er muss Löwe bleiben. Überschreitet er diese Grenze indem er zum Nicht-Löwen wird verliert er seine Sicherheit.)

     

    "Hinausgehen" ist ein überschreiten der Grenzen ins Unsichere.

    "Hineingehen" ist ein Betreten der Sicherheit (wenn man sich drinnen auskennt), aber auch der Grenzen, die dann zu Begrenzungen werden können.

     

    Wenn man hinausgeht kann man beobachten, was drinnen ist und dies möglicherweise besser steuern, aber nicht so gut erleben.

    Wenn man hineingeht identifiziert man sich mit dem was drinnen ist, man kann besser erleben, aber hat weniger Kontrolle.

     

    Überzeugungen, Glaubenssätze, Denksysteme setzen Grenzen. Dies vermittelt Sicherheit aber begrenzt. Den Glauben, die Überzeugung in Frage stellen, das heisst sich ins Ungewisse begeben.

     

    So ist Sterben ein Hinausgehen aus diesem Leben, ebenso wie Geburt ein Hineingehen bedeutet. Der Verstand arbeitet mit Assoziationen, (Ähnlichkeiten und Gleichheiten) so dass z.B. Betreten eines Hauses, Eingehen einer Ehe, Beginnen einer Situation, Geburt usw. über den Begriff "Hineingehen" miteinander im Verstand assoziiert sein können.

     

    Glück entsteht durch ein Erweitern der Grenzen - des eigenen Raumes.

    Unglück entsteht im Zusammendrücken des eigenen Raumes - der Grenzen, Einschränkung der Fähigkeiten.

     

    Zuviel unkontrollierte Bewegung (Randomity) erzeugt Unsicherheit, zuwenig Randomity Stagnation.

    Ausschliessliches Streben nach Sicherheit führt zu Erstarrung, wenn verwirklicht.

     

    Anschluss an eine Gruppe bedeutet mehr Sicherheit (man trägt alles gemeinsam), aber auch mehr Begrenzung (man muss sich nach der Gruppe richten, die Gruppe hat Verhaltensmassregeln, Glaubenssätze, schränkt die eigene freie Zeit ein).

     

    Ein Spiel setzt sich zusammen aus Freiheiten, Grenzen (den Regeln) und Gewinnen. Wenn die Grenzen zu eng sind, ist die Spielmöglichkeit eingeschränkt, das Spiel ist behindert. Wenn die Grenzen zu weit sind, kann auch kein Spiel stattfinden. Aberration der Grenzen behindert also die Möglichkeit ein Spiel zu spielen.

     

    Da die Mächte der Welt daran interessiert sind, dass das Spiel dieses Universums weitergeht, sind Leute die die Grenzen des Spiels untersuchen im allgemeinen nicht sehr beliebt.

     

    Kommunikation ist Ursache,/Sender ------ Distanz ------ Wirkung,/Empfänger.

    Grosse Distanzen behindern die Kommunikation. Auch die Distanz kann deswegen als Begrenzung gesehen werden.

     

    Differenzieren, Unterschiede sehen, bedeutet begriffliche Grenzen setzen. Der Verstand arbeitet, indem er Grenzen setzt, indem er einteilt benennt, kodifiziert, abstrahiert.

     

    Wenn man ein Problem in kleinere Teile aufteilt, um jedes für sich besser lösen zu können, setzt man Grenzen.

    Normen, Ziele, Ideale setzen Grenzen. Man grenzt das Erwünschte, Erlaubte vom Unerwünschten ab und begrenzt sich so.

    Wer leben will, fürchtet den Tod..

     

    So zeigt sich, dass Grenzen (Begrenzungen) ein sehr wichtiger Begriff ist, der in vielen Situationen eine Rolle spielt. Wenn er mit negativer Energie besetzt ist, kann das mancherlei Störungen verursachen.

     

    Obige Begriffe können polar formuliert werden.

    Grenzen

    Freiheiten

    Sicherheit

    Unsicherheit

    Unfähigkeit

    Fähigkeit

    enger Raum

    weiter Raum

    hineingehen

    herausgehen

    zuwenig-

    zuviel- an kontrollierter Bewegung

    festhalten

    loslassen

    Grenzen festhalten

    Grenzen loslassen

    Unbewusstheit

    Bewusstheit

     

    Unsichtbare Grenzen

    Eine besonders effektive Grenze ist eine Grenze die unsichtbar ist. Im materiellen Universum könnten solche Grenzen höhere Dimensionen sein, oder die Zeit, die nur in einer Richtung fliesst. Grenzen im Verstand könnten sein:

     

    a. Vergessen.

    (Wer nicht aus früheren Erfahrungen lernt, ist dazu verdammt immer die gleichen Fehler zu begehen. Die Grenze wäre hier die Unfähigkeit dazu lernen zu können.)

    b. Im Verstand eingepflanzte Kommandos, Normen oder Bewertungen:

    (Z.B.: A ist gefährlich, verboten, unlusterzeugend, Sünde.

    Nicht-A ist angenehm, schön, erlaubt, lustbetont).

    So entsteht eine Grenze zwischen A und Nicht-A, die nicht überschritten werden kann.

    Der Verstand arbeitet indem er Grenzen setzt durch einteilen, benennen, kodifizieren.

    c. Tabus. (Über sich selbst nachzudenken ist "schwer", "bringt nichts", etc.)

    d. Unfähigkeiten, allgemein. (Z.B. jemand kann nicht lesen, zuhören, usw.)

    e. Unbewusstheit, Schlafzustände, nur zeitweise wach sein, Müdigkeit, die Alltägliche Trance.

     

    Stabile Wirklichkeit

    Wie der Verstand eine stabile Wirklichkeit konstruiert und Ordnung aus dem Chaos macht.

     

    1. Er will, dass das was wir als Wirklichkeit bezeichnen, unabhängig von uns - die wir es beobachten - existiert.

     

    2. Er will die Wirklichkeit erkennen können, er will, dass sie ihm zugänglich ist. Er möchte ihre Geheimnisse aufdecken und verstehen wie sie funktioniert

     

    3. Er will, dass diese Wirklichkeit einer bestimmten Gesetzmässigkeit unterliegt, damit er die Wirklichkeit voraussagen und letzten endes bestimmen kann.

     

    4. Er will Gewissheit; er will wissen, ob das was er über die Wirklichkeit herausgefunden hat wahr ist.

     

    Sind diese Bedürfnisse alle erfüllt, und hat er eine solche Realität für uns erschaffen, so besteht die Gefahr, dass wir darin stecken bleiben können. So hat man Sicherheit (ein stabiles Weltbild) gegen Freiheit und Wahlmöglichkeit eingetauscht.

     

    Wir teilen die Welt in zwei Wirklichkeiten - die subjektive Welt unserer Erfahrung und die sogenannte objektive Welt der Wirklichkeit - und behaupten anschliessend, dass wir VERSTEHEN, wenn die Wahrnehmung im Inneren (subjektiven) mit der Wahrnehmung im Äusseren (objektiven) übereinstimmt. Tatsächlich aber sind das BEIDE unsere eigenen Konstrukte.

     

    Realität entsteht durch Übereinstimmung. Wir vergleichen nur unsere Wahrnehmungen mit dem was andere Menschen über ihre Wahrnehmungen sagen. Wenn Beobachter/Wissenschaftler einer Meinung sind, dann beweist das noch nicht, dass ihre mittels der Sinne gewonnen Daten objektiv sind. Denn objektiv wären sie nur, wenn sie unabhängig vom Beobachter wären. Wie aber kann es eine Wissenschaft ohne Beobachter geben?

     

    Wer das, was er empfindet für bare Münze nimmt, und wer glaubt, er sei es selbst der sich seine eigenen Gedanken ausdenkt, (anstatt dies dem Verstand zuzuschreiben) hat sich in einen Teufelskreis verfangen und kann sich kaum allein aus den Schlingen befreien.

     

    Nicht 'ich denke', sondern 'meine Gedanken im Verstand machen mich'; nicht 'ich ging aus der Welt hervor', sondern 'die Welt geht aus der Kreation meines Verstandes hervor'! Nicht 'ich wurde geboren, lebe und werde sterben', sondern ' ich als Beobachter , der einen Verstand besitzt bin zeitlos, aber wahrscheinlich noch durch Identifikation mit meinem Verstand gebunden', denn auch die Zeit ist eine Kreation des Verstandes.

     

    Schopenhauer hat ein Buch mit dem Titel "Die Welt als Wille und Vorstellung" geschrieben. Wille ist "bekannt-sein", Vorstellung ist "wissen". (Siehe den Artikel über Trom). Das ist das Fundament des Spiels, mehr gibt es nicht. Der Verstand ist nur ein Via aus freiwilligen und danach zwanghaften Spielen entstanden.

     

    Der Verstand ist eine Begrenzung., aber eine notwendige um hier existieren zu können..

    Erkenne, Du bist nicht Dein Verstand !!

    Aber Du brauchst ihn, um Dich zu befreien.

    Wirklichkeit ist das was Du erlebst. Aber um das Erlebte zu ändern, musst Du Deine Überzeugungen ändern, und dazu brauchst Du den Verstand.

    Du verwendest eine illusionäres Mittel, um eine Illusion aufzulösen ODER sie in Deinem Sinn zu gestalten.

    Und verwechsele nicht das Mittel, den Verstand, mit dem Zweck ihn aufzulösen, denn das wäre "Götzendienst".

     

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    Das Wahrnehmende

    Aber schauen wir uns noch einmal den zweiten Teil  an, das Wahrgennommene .

     

    Stellen wir uns einen Maler vor, der ein Bild A der ganzen Welt malen will.

    Nachdem das Bild fertig ist stellt der Maler fest, dass Bild A unvollständig ist, denn er selbst als der Maler des Bildes A fehlt in Bild A. - also hat er nicht die GANZE Welt gemalt

     Also malt er ein zweites Bild B, das die ganze Welt A  enthält, aber auch ein Bild von der ganzen Welt in der er ein Bild A malt, das auch ihn als Maler enthält.

    Aber wieder nachdem das Bild vollendet ist, stellt er fest, dass auch Bild B unvollständig ist und nicht die ganze Welt enthält, denn es enthält nicht ihn selbst als Maler wie er ein Bild B  malt.

    Da er hartnäckig ist und nicht von seiner Absicht lässt ein Bild zu malen, dass die ganze Welt enthält malt er jetzt Bild C.

    Wieder stellt er fest, das Bild C nicht die ganze Welt enthält und malt Bild D.

    Und so geht das immer weiter und bildet so eine unendliche Regression.

     (Eine Regression ist eine Kette von Items, wobei jedes Item mit dem früheren und späteren auf die gleiche Weise verbunden ist. Mehr dazu später)

     

    Wenn wir in dieser Metapher den Maler als das Wahrnehmende bezeichnen und sein Bild der Welt als das Wahrgenommene so können wir verstehen, dass das Wahrnehmende niemals ALLES  Existierende  erkennen kann. Denn immer ist es  selbst ausserhalb des Bildes.

     

    J.W.Dunne in "The Serial Universe" drückt das wie folgt aus;

     

    Die Interpretation dieses Gleichnisses ist  offensichtlich genug.

    Der Künstler versucht, in seinem Bild ein Wesen zu beschreiben, das mit allen Kenntnissen ausgestattet ist, die es selbst besitzt, wobei es diese Kenntnisse durch das Bild symbolisiert, das das geschilderte Wesen malen würde.

     

     Und es wird reichlich offensichtlich, dass die so abgebildeten Kenntnisse immer weniger sein müssen als die beim Malen des Bildes verwendeten Kenntnisse.

     

     Mit anderen Worten kann der Mind (das Bild), den eine  jede menschliche Wissenschaft beschreiben kann , nie eine entsprechende Darstellung des Minds (des Malers) sein, den diese Wissenschaft zur Beschreibung des Bildes verwendet.

    Mehr dazu unter Serialismus bei www.eagate.de

     

    Wenn wir uns selbst beobachten, dann gibt es die Möglichkeit, dass wir uns als Beobachter beobachten (Wir werden uns bewusst, dass wir uns jetzt gerade beobachten - d.h. wir beobachten uns wie wir beobachten) .

    Das aber muss eine höhere Stufe des Beobachters sein.

    (Der Beobachter A beobachtet den Beobachter B wie er beobachtet)

    Da das beliebig so weitergeht, schliesslich gibt es immer einen Beobachter des Beobachters, ergibt sich ein Schichtenmodell (Regression) aus denen sich "der Beobachter als Ganzes" , bezw .alle Beobachter A,B,C,D….. zusammensetzen.

    Dies führt dazu das Universum als eine unendliche Regression zu sehen.(Mehr dazu später)

    Das Wahrnehmende (als Ganzes) ist demnach nicht einheitlich, sondern setzt sich aus Schichten oder Dimensionen zusammen wobei die höhere Schicht jeweils der Beobachter der darunterliegenden Schicht ist. Die untere Schicht  kann nur durch beobachten in die nächst höhere Schicht aufsteigen.

     

    Wenn ich beobachte bin mir bewusst, dass ich beobachte.

    Bewusstsein und seine Ausdehnung ist also der Schlüssel.

     

    Wo dein Bewusstsein ist, da bist du.

    Daraus ergibt sich die Frage:  Worauf ist mein Bewusstsein hauptsächlich gerichtet??

     

    Thomas Campbell schreibt über dieses Schichtenmodell oder Dimensionsmodell folgendes:

    Hervorhebungen und Einfügungen  in eckigen Klammern von mir.

     

    Jede Dimension der Existenz [jede Schicht des Wahrnehmers] gebiert und nährt die Tochterdimensionen die sie hervorbringt. Eine Tochter kann (muss aber nicht) wieder eine Elternteil Mutter werden. Eine Mutter kann viele Kinder gebären. Jedes Kind existiert innerhalb seiner eigenen Dimension. Dimensionalität [alle Dimensionen zusammen gesehen] ist wie ihr Familienstammbaum, sie hat die Eigenschaft der Breite als auch die der Tiefe. Wie auch immer, wir werden bei dieser Diskussion die Tiefe betrachten – die Schöpfungshierarchie.

     

    Aus Sicht der Tochter muss ihre Geburt (ihr Anfang) mystisch [ unverständlich, unerklärlich] erscheinen. Für die Mutter ist der Prozess und die Umstände der Geburt der Tochter klar und kein bisschen mystisch.

     

    Vom Blickwinkel des der Tochter eigenen lokalen kausalen Systems benötigt die Realität der Tochter logischerweise einen mystischen [unbekannten] Beginn. In anderen Worten, jedes System mit objektiver Kausalität ist durch die lokale Logik, durch die sie sich selbst definiert, isoliert von anderen kausalen Systemen.

     

    Realitätsteilsysteme, jedes mit seiner eigenen lokalen Kausalität, können mit Softwarekomponenten und Unterprogrammen einer großen komplexen Simulation verglichen werden – alle laufen unabhängig im selben [Mind-]Computer ab, solange sie einen eigenen in sich konsistenten Regelsatz haben um ihre internen und externen Interaktionen zu definieren. Es mag Beziehungen und Interaktionen zwischen kausalen Systemen [höheren und niederen Systemen] geben aber Begreifen und Verständnis fließt normalerweise nur in eine Richtung – vom übergeordneten zum untergeordneten System. Um das übergeordnete System zu verstehen muss man erst ein Element darin werden.  [Genau wie im Zitat von Dr.Bartlett zuvor festgestellt]

     

    Wenn sie Flächenland [ ein Land wo nur zwei Dimensionen existieren] gelesen haben, ist ihnen klar, dass die gewöhnlichen Einwohner einer gegebenen Realität nur die Interaktionen innerhalb ihrer eigenen Realität beobachten und verstehen können und dazu die Interaktionen von Bewohnern von Realitäten die noch beschränkter sind als ihr eigene. Bewohner einer beschränkteren [niederen] Realität können eine weniger beschränkte [höhere] Realität nicht verstehen, weil sie jenseits der Grenzen ihrer normalen Wahrnehmung liegen.

    [So können Flächenland Bewohner nicht verstehen, wie es möglich ist aus einem Kreis herauszukommen, da ihnen die Dimension von Höhe und Tiefe unbekannt ist. ]

     

    Jede Dimension der Realität hat ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten, die ihre objektive Wissenschaft definieren. Zusätzlich erfährt jede Dimension der Realität die nächst höhere [weniger beschränkte] Dimension als subjektiv und mystisch. Daraus folgt, dass ihr Mystizismus, jemand anderes Wissenschaft sein könnte: es hängt davon ab wie groß das Bild ist in dem sie arbeiten und in welchem Grad Beschränkungen ihre Wahrnehmung begrenzen.

    Die Perspektive aus Sicht der nächsthöheren Dimension bietet ein größeres Bild mit besseren Verständnis. Dieses umfassendere, vollständigere und weniger beschränkte Wissen ist für Wesen der unteren Dimensionen (diejenigen mit einer begrenzteren Wahrnehmung) nur durch die Erfahrung ihres individuellen lokalen und subjektiven Geistes [zugänglich].

     

    Deshalb könnte ein Mystiker ein Wissenschaftler einer höheren Dimension sein, oder ein wahnsinniger Narr, der hoffnungslos in einem verzerrten Glaubensnetz gefangen ist. Wie weiß man wer was ist? Eine gute Frage!

    Thomas Campbell in My Big Toe  Buch 1

     

    Wie gross ist also das Bild, das Modell unseres Universums an dem wir arbeiten sollten, um grössere Bewusstsheit zu erlangen? Lassen wir unser Bild der Welt durch bestehende Überzeugungen begrenzen oder sind wir offen für neue Gedanken?

    Ist es nicht so, dass wir die Welt in zwei Wirklichkeiten einteilen - die subjektive Welt unserer Erfahrung  und die sogenannte objektive Welt der Wirklichkeit - und  anschliessend behaupten, dass wir verstehen wenn die Wahrnehmung im Inneren (subjektiven) mit der Wahrnehmung im Äusseren (objektiven) übereinstimmt. Tatsächlich sind aber BEIDE unsere eigenen Konstrukte.

    Erzeugen wir also Kontinuität indem wir die bisherigen Überzeugungen weiterführen oder wagen wir etwas Neues?

    Wenn man immer nur denkt, was man bisher gedacht hat (also das bisherige Glaubenssystem) , wird man nur erleben was man immer erlebt hat.

     

    Hier  möchte ich noch ein mögliches Missverstehen ansprechen. Nämlich die Meinung obige Gedanken wären nichts als eine blosse philosophische Denkakrobatik.

    Da jedes Glaubenssystem die Realität die man erfährt definiert und bestimmt, bewirkt das Glaubenssystem in dem man sich im Allgemeinen hier befindet genau diese Realität in der man sich jetzt befindet. ( Lesen sie diesen Satz bitte nochmal).

    Eine grundlegende Veränderung – von der Basis her – kann nur durch eine Erweiterung dieses Glaubenssystems bewirkt werden. Alle anderen Versuche sind im Grunde nur ein Herumdoktoren an Symptomen. Das ist in akuten Fällen sinnvoll, ändert aber den Zustand als Ganzes nicht.

     

    Im Allgemeinen hat man das hier herrschende Glaubenssystem (was also die Welt  und unsere Situation darin ist) so verinnerlicht, dass man sich dessen gar nicht mehr bewusst ist. Die Folge davon ist, dass man denkt, warum soll ich etwas anderes "glauben"? Warum soll mein Glaube so wichtig sein?  Dabei übersieht man aber, dass eben diese Meinung auch ein Glaubenssystem darstellt.

    Ob man sich essen bewusst ist oder nicht, man steckt in seinen Überzeugungen fest.

    Und wenn man sie nicht kennt, kann man sie nicht ändern und alles bleibt beim Alten.

     

    (Eine Yoga Form wie sie von den früheren Weisen Indiens benutzt wurde war Gnana-Yoga (auch als Inana-Yoga bezeichnet) . Dies ist das Yoga des Denkens, durch genaue intellektuelle Überlegungen, Analyse und Schlussfolgerungen, so wie sie hier versucht werden. Gnana-Yoga soll ein Weg zur Befreiung und Heilung sein.

    In einem Gnana-Yoga Text heisst es:

    "Die Form wird wahrgenommen und das Auge ist ihr Wahrnehmer. Das Auge wird wahrgenommen und das denkende Gemüt (Mind) ist sein Wahrnehmer. Das denkende Gemüt mit all seinen Veränderungen wird wahrgenommen und das Zeugnis (das Selbst) ist wahrlich der Wahrnehmer. Aber Es (das Zeugnis) wird nicht durch irgend etwas anderes wahrgenommen."

    )

     

    Das Glaubenssystem – jeder Glaube, jede Art von Überzeugung, auch die gegenwärtig vorhandene – bewirkt was man erfährt. Man sollte also sein Glaubenssystem erweitern, denn erst wenn das gelungen ist können sich erwünschte Resultate einstellen.

    Erst dann!  Erst dann !

    Das aber ist nicht einfach. Zuerst einmal muss man ein besseres Gedankensystem finden. Dann muss man dafür offen sein. Am wichtigsten aber ist es dieses System zu seinem Eigenen zu machen.

     

    Dr.Bartlett :.

    Entscheidend ist dabei , sich so darauf einzulassen, dass man in seinem Wesen zu dieser Realität wird. Nur halbherzig an die Sache heranzugehen funktioniert nicht;  man muss sie verkörpern.

     

    Dr.Thomas Campbell:

     Um das übergeordnete System zu verstehen muss man erst ein Element darin werden

    Es ist entscheidend

    wie groß das Bild ist in dem sie arbeiten und in welchem Grad Beschränkungen ihre Wahrnehmung begrenzen

     

    So ist  es hilfreich sein Bewusstsein so oft es geht auf obige Überlegungen zu richten, denn

    WO DEIN BEWUSSTSEIN  (vorwiegend) IST,  DA  BIST  DU   (das wird zu deiner Realität).

     

    *  *  *

     

    Sie sind bisher noch nicht überzeugt? Dann überlegen sie folgendes:

     

    Gehen wir einmal davon aus, dass die eigenen Überzeugungen, die eigenen Glaubensätze die Welt in der ein Mensch lebt in voller Gänze und total bestimmen.

    Nach dem zuvor dargelegten scheint das eine durchaus vernünftige Annahme zu sein, wenn die Welt aus Wille und Vorstellung beruht.

     

    (Jeder Mensch lebt also in seiner eigenen Realität, die total von seinen Glaubenssätzen, Betrachtungen gestaltet wird. Andere Menschen existieren in dieser eigenen Realität nur, wenn man mit ihnen in Resonanz ist. Eine Resonanz die durch Übereinstimmung mit etwas erzeugt wird - also ein Willensakt oder Postulat. Wir nehmen hier also zuerst einmal an, dass das stimmt.).

     

    WENN es also so wäre.....

    .... DANN würde sich auch jeder Zweifel an einer Möglichkeit das im eigenen Leben Erfahrene durch Änderung der eigenen Überzeugungen zu verbessern als Blockade auswirken.

    Denn wenn jemand mit einer skeptischen Einstellung die Auswirkung von Glaubenssätzen auf sein eigenes Leben untersuchte, würde sich offensichtlich genau diese Skepsis als Nicht-Gelingen manifestieren.

     

    Wenn er denkt es geht nicht, wird es nicht gehen - womit sich sein Glaubenssatz bestätigt hat.

    Du bekommst heraus, was du hineingesteckt hast.

     

    Gehst du von der Existenz einer objektiv gegebenen Welt aus, wirst du genau eine solche erleben.

    Was du entscheidest (wovon du überzeugt bist), das wird zum Gesetz für dich.

    Dies wäre so vorausgesetzt, die Welt in der ein Mensch lebt wird total von seinen Überzeugungen gestaltet.

     

    Aber zunächst ist soll dies nur als Annahme gelten.

    Aber wenn diese Annahme stimmen sollte, dann können tatsächlich nur echt und wirklich "geglaubte Glaubenssätze" eine Wirkung produzieren.

    Findet sich der geringste Zweifel oder Unglauben können Gedanken sich nicht restlos verwirklichen.

    Das ist so entscheidend wichtig, dass ich es der Intensität wegen noch einmal wiederholen möchte:

     

    Wenn es so wäre, dass meine eigenen Überzeugungen/Glaubenssätze meine Realität (also meine ganze Welt) total bestimmen, dann würde jeder Zweifel an der Richtigkeit dieser Annahme verhindern, dass ich erkennen kann, dass diese Annahme stimmt.

     

    Denn mein Zweifel an der Richtigkeit würde natürlich genau meinen Zweifel verwirklichen und die Richtigkeit scheinbar widerlegen.

    Dies natürlich nur scheinbar, denn wieder würden sich genau meine vorgefassten Annahmen bestätigen.

    Bitte verstehe  in deinem eigenen Interesse die ungeheure Brisanz dieser Aussage !!!

     

    Haltest du diese Annahme nun auf Grund der vorigen Ausführungen für gerechtfertigt?

    Das musst du selber entscheiden.

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    -

    Bilder und Frequenzen

     

    Um etwas beser  verstehen zu können sollten wir uns möglichst anschauliche Bilder machen und dabei von bereits Bekanntem ausgehen.

    So stellen wir uns hier also als Hilfsmittel vor, dass alles Wahrgenommene, unsere Realität, unser Universum, Aussenwelt und Innenwelt wie Gedanken, Gefühle und Sinnesempfindungen aus Wellen oder Schwingungen besteht.

    Wellen unterscheiden sich durch ihre Frequenz (Schwingungszahl pro Sekunde).

     

    Ein Fernseher empfängt aus der Antenne nur Wellen, Frequenzen, Schwingungen.

    Erst daraus macht er Bilder und Sprache.

    Der Eingang besteht nur aus Frequenzen, erst daraus entstehen IM APPARAT die Bilder und Töne.

    ("Da Draussen" in der Antenne gibt es keine Bilder)

     

    Es wird allgemein angenommen, dass wir aus der Aussenwelt nur elektrische, chemische oder taktile Reize empfangen können.

    Diese werden dann durch die Sinnesorgane in chemische oder elektrische Signale umgewandelt.

    Das Gehirn, das nur diese Reize kennt soll dann – so sagt die Naturwissenschaft – daraus ein Bild der Realität formen.

    Das "Bild der Welt" und die "wirkliche Welt" sollen dann weitgehend deckungsgleich sein.

     

    Fälschlicherweise halten wir dann aber dieses BILD für die Wirklichkeit und nicht die Frequenzen aus denen es erst entstanden ist.

     (Nochmals, wir verwenden hier zum besseren Verständnis in dieser Metapher das Hilfsmittel "Frequenzen", obwohl auch "Frequenzen" nur ein Konstrukt und Denkwerkzeug des Beobachters selbst sind. Und bitte verwechseln sie nie ein Modell mit der Wirklichkeit. )

    Unsere Sinne sind also der Fernseher im obigen Beispiel der erst "in sich" das Bild der Welt erzeugt.

     

    "Da draussen" gibt es dann aber NUR FREQUENZEN, keine räumlichen Dinge.

    Der Ort einer Welle ist unbestimmt, nicht lokalisierbar.

    Raum ist nur eine „Anschauungsform des Geistes" nach Kant.

     

    Das bedeutet, dass z.B. ein Stern der unseren Sinnen 4 Milliarden Lichtjahre entfernt erscheint, nicht wirklich soweit weg ist, sondern nur eine Frequenz besitzt die von der unseren so verschieden ist, dass unsere Sinne daraus eine solche Entfernung konstruieren, "sichtbar" werden lassen.

    Um zu dem Stern zu reisen müssten wir also nur unsere Frequenz so ändern, dass wir in Resonanz mit den Schwingungen des Sterns kämen.

     

    Jeder Fernseher erzeugt sein eignes Bild für sich selbst – aber immer gibt es eine gemeinsame Quelle, wenn Fernseher gleiche Bilder zeigen.

    So gibt es auch bei Menschen die in einer gleichen Realität leben eine gemeinsame Empfangsfrequenz.

    Und wie bei einem Fernseher können sie nur dann die gleichen Bilder sehen wenn sie auf dem gleichen Kanal sind.

    Wenn sie in Resonanz miteinander sind.

    Übereinstimmung erzeugt Resonanz.

     

    Wenn wir unseren Frequenz-Kanal umschalten könnten, dann wären wir auf dem anderen Stern. Die als grosse Distanz wahrgenommene Entfernung entsteht nur durch die sehr verschiedene Frequenz.

     

    Wenn ich bisher von Frequenzen, Wellen, Schwingungen gesprochen habe so war das vorwiegend physikalisch gemeint – aber nicht nur !

    Denn Frequenzen sind ein Mass für Bewusstsein.

     

    Bewusstsein ist Frequenz und Frequenz ist Bewusstsein.

    (Obwohl "Frequenz"  nur eine Metapher ein Denkwerkzeug ist um Sachverhalte verständlicher zu machen)

     

    Hier ist der Berührungspunkt von Bewusstseins-Religion und Wissenschaft.

     

    Dinge (die aus Frequenzen bestehen) haben Bewusstsein und Bewusstsein manifestiert sich (für unsere Sinne) als Ding.

     

    Ashayana Dean schreibt :

    [Kommentare in eckigen Klammern von mir.]

     

    Bewusstsein ist Energie

    und

    Energie ist bewusst

     

    Wahre Wissenschaft hat einen spirituellen Kern.

    Wahre Spiritualität hat ihr innewohnende Auslegungen und Erklärungen,

    innerhalb der Energiegesetze, die die Manifestation der universalen Systeme bestimmen.

     

    Realität  ist [entsteht durch] GEDANKEN KONSTRUKTION.

     

    Die Kernsubstanz des Kosmos ist BEWUSSTSEIN.

    [Bewusstsein ist alles was es gibt]

     

    Gedanken sind ein Attribut des Bewusstseins - ein Filter, durch den das Bewusstsein sich selbst hinein in das Hologramm der Form manifestiert - also Gestalt annimmt.

     

    [Materie, Gestalt  ist die Erscheinungsform von Wille, Vorstellungen, Absichten also Bewusstsein]

     

    Nichts ist wirklich fest.

    Alle Dinge sind aus Bewusstsein zusammengesetzt.

     

    Ihre anscheinende Solidität wird durch die Beziehung zwischen dem Bewusstsein, das die Form beobachtet [Beobachter] und dem Bewusstsein, aus dem die Form gemacht ist [Beobachtetes] , bestimmt.

    [Das Schichtenmodell von zuvor: - Beobachter und Beobachtetes. Dabei sind aber sowohl Beobachter wie Beobachtetes nur verschiedene Frequenzen. Die höhere Frequenz beobachtet die niedere und nimmt sie als  fest und  solide wahr]

     

    Das menschliche Bewusstsein entsteht durch ein System von Dimensionalisationen.

    [Setzt sich aus Dimensionen in Dimensionen oder Schichten in Schichten aus Bewusstsein zusammen]

     

    Dieses System erstellt ein Rahmengerüst innerhalb dessen die Wechselbeziehungen des Bewusstseins [mit sich selbst, als Beobachter und Beobachtetes] stattfinden können.

     

    Die menschliche Wahrnehmung von Festigkeit und Externalisation [der Vorgang einer nach Aussen-Stellung, oder Projektion] wird durch die Oszillations-Raten [Frequenzen] zwischen dimensionalisierten Bewusstseinseinheiten bestimmt.

     

    Dimensionierte Bewusstseinseinheiten formen Energiefrequenzen, die in bestimmten Beziehungen zueinander existieren.

    [Die Relation der einzelnen Frequenzen zueinander bestimmt die Beziehung]

     

    Das menschliche Bewusstsein [Seele- Spirit] und die menschliche physische Form sind Frequenzmuster die durch dimensionalisierte Bewusstseinseinheiten geformt werden.

    [Die aus verschiedenen Schichten oder Dimensionen von Bewusstsein bestehen]

     

    Wir nehmen manifestierte Festigkeit und Solidität infolge der Beziehungen zwischen den Frequenzen des Bewusstseins, aus dem wir gemacht sind und dem "Vereinigten Feld Bewusster Energie" um uns herum, wahr.

     

    Menschliche Wesen nehmen diejenigen Frequenzbänder als solid wahr, die ein Frequenzspektrum einer ganzen Dimension unterhalb der Frequenzen liegen, innerhalb derer das individuelle oder das kollektive Bewusstsein stationiert ist.

     

    [Für den Beobachter eine Schicht darüber  erscheint die Schicht unterhalb der gegenwärtigen Bewusstseins-Schicht als solide ]

     

    Der einzige Unterschied zwischen einem Gedanken und einem manifestierten Ding ist die höhere Frequenz des Bewusstseins des Beobachters.

    [ Die höhere, bezw. niedere Schicht erzeugt die Unterschiede] 

     

    Die manifestierte Realität ist Gedankenprojektion, die fest und externalisiert wird, durch die Beziehungen zwischen den Frequenzen unseres Aufmerksamkeitsfokus und den Frequenzen der projizierten Gedankenform.

    [Alles ist Bewusstsein, das eine das Bewusstsein unseres Aufmerksamkeitsfokus, der Beobachter und das andere das Wahrgenommene - beides aber sind Frequenzen die in einer bestimmten Relation zueinander stehen]

     

    Wir nehmen als Realität die Gedankenformen der kollektiven Massen auf eine Weise so wahr, als ob sie der innerhalb der Frequenzbänder lägen, die jetzt eine Dimension unterhalb der Frequenzen liegen innerhalb derer unser gegenwärtiger Fokus des kollektiven Bewusstseins stationiert ist.

     

    Da die Realität ein Gedankenfeld ist, welches sich aus Einheiten von bewusster Wahrnehmung zusammensetzt, kann die Realität direkt durch Gedanken beeinflusst werden, da die Substanz von Gedanken und Realität die gleiche ist.

     

    Der Schlüssel zur Meisterung unserer gegenwärtigen Realität und zur Wiederherstellung unseres Gesundheits-Imprints liegt im Verstehen der Tatsächlichkeit der Dimensionalisation, innerhalb derer unser Bewusstsein sich jetzt befindet.

     

    Ashayana Dean in "Kathara 1":

     

    Höheres Bewusstsein = höhere Frequenz.

     

    Und da es immer nur um Bewusstseins-erweiterung oder –erhöhung geht, geht es auch immer nur um Frequenz-Erhöhung.

     

    Es gibt Dinge und Wesen mit niederen Frequenzen – einem niederen Bewusstseinsniveau (Pflanzen,Tiere) – und so muss es auch solche mit einem höheren Bewusstseinsniveau geben.

     

    Diese Wesen (Kanäle beim Fernseher) haben so hohe Frequenzen, dass sie für uns nicht wahrnehmbar sind.  (Unser gegenwärtiger "Fernseher" kann diese Frequenzen nicht mehr verarbeiten, obwohl das einst möglich war. Es gibt keine "Fernseh-Kanäle" für diese Frequenzen. )

     

    Da wir diese Frequenzen gegenwärtig nicht wahrnehmen können, sind wir den Einflüssen aus diesen Ebenen unwissentlich völlig ausgeliefert. Ausgeliefert deswegen, weil höhere Frequenzen (Dimensionen) nicht unbedingt auch ein ethisches Verhalten bedingen.

    Oder salopp ausgedrückt, es gibt auch gefallene Engel die mit den Gutwilligen und vor allem untereinander im Clinch liegen und deren Zankapfel gegenwärtig die Erde ist, was wieder mit gewissen kosmischen Zeitzyklen zu tun hat, wie Ashayana Dean  erklärt.

     

    Hier liegt auch die wahre Ursache für die vielen Probleme der Menschheit, die jahrtausendelang in Unwissenheit über die wahren kosmischen Verhältnisse und die Rolle die sie darin spielt, gehalten wurde.

     

    Die DNS (Des-oxy-ribo-nukleinsäure) als ein Empfangs und Sendeapparat für Frequenzen aller Art spielt dabei eine grosse Rolle.

    (Der Physiker Dr.Popp hat z.B. nachgewiesen, das in der Zelle Photonen als Informationsträger wirken, und die DNS Licht enthält).

    Alle Körperzellen werden aus der DNS aufgebaut. Verändere die DNS und du veränderst den Körper und das Gedankensystem.

    Durch diese interdimensionalen Spiele, Kriege und Machtkämpfe wurden Blockaden in die menschliche DNS eingebaut die jetzt verhindern, dass wir höhere Frequenzen assimilieren können.

     

    Da aber Frequenzen Energie sind, können sie auch wieder durch geeignete andere Energie-Frequenzen aufgelöst werden.

    Und da Bewusstsein Energie ist kann geeignetes Bewusstsein in Form von Gedanken, Tönen, Formen ebenfalls zur Heilung eingesetzt werden.

     

    Noch ein Einwand:

    Wenn nun Zeit, nach Kant,  nur eine Anschauungsform des Geistes ist, wie können dann Frequenzen (die als Schwingungszahl pro Zeiteinheit definiert sind) eine grundlegende Eigenschaft unseres Geistes sein?

     

    Die Antwort ist einfach, denn es geht hier nur um Relationen. Frequenz A schwingt 5 mal pro Sekunde und Frequenz B 10 mal pro Sekunde. Dann ist B doppelt so gross wie A,  die Relation ist 1:2,  die Zeiteinheit fällt bei diesem Vergleich heraus, es ist gleichgültig ob wir in Sekunden oder Stunden messen..

     Von Bedeutung ist nur das Verhältnis von A zu B. Es kommt nur darauf an in welcher Relation A zu B und zu vielen anderen Frequenzen steht.

     

    Die Messeinheit (hier Zeit in Sekunden) spielt also keine Rolle. Das lässt sich natürlich erweitern, so könnte man Verhältnisse auch in Bauwerken oder Gemälden oder Tönen (Richard Wagner)  ausdrücken. Wahrscheinlich wurde das auch in der Vergangenheit getan.

    Eine Idee liesse sich dann z.B. in drei Zahlen wie z.B.  212-318-702 ausdrücken. Eine höhere Physik könnte daraus wieder die Idee ableiten. Unsere Sinnesorgane tun genau das mit den Frequenzen der Objekte um uns herum.

    *  *  *

     

    Fazit:

    Für unser gegenwärtiges Verständnis (als Denkmodell) besteht das ganze Universum (unsere Realität) nur aus Schwingungen und Frequenzen.

    (Das ganze Universum also Aussenwelt und Innenwelt.

    Die  Innenwelt  bestehend aus Gedanken, Gefühlen und Sinnesempfindungen ) 

     

    Dieses Universum ist die Erscheinungsform unseres Willens, unserer Absichten, Entscheidungen, Betrachtungen, Wüschen und  Postulaten. Die Welt als Wille und Vorstellung.)

     

    Unsere Sinnesorgane erschaffen aus diesen Frequenzen die wahrgenommene Wirklichkeit IN UNS, so wie ein Fernseher aus den Schwingungen die die  Antenne empfängt ein Bild produziert.

    Raum und Zeit wird IN UNS produziert nach den Regeln der Dimension in der wir uns befinden.

    (Der Mond wird in uns erschaffen, sobald wir unsere Aufmerksamkeit auf dieses morphische Feld  richten wollen)

     

    Welches Bild wahrgenommen wird hängt von der  kulturell erworbenen Realität (dem Morphischen Feld) ab, je nach Bauart des Fernsehers. 

     

    Das Bewusstsein des Wahrnehmer/Beobachters  ist eine Schicht oder Dimension höher als das Wahrgenommene/Beobachtete

    Aber auch das Wahrnehmende kann seinerseits von der nächst höheren Schicht beobachtet werden und wird so zum Wahrgenommen.

     

    Frequenzen sind untereinander durch mathematische Relationen verbunden.

    Somit ist für unser gegenwärtiges Verständnis alles Existierende ein MATHEMATISCHES  KONSTRUKT aus verschiedenen Frequenzen und ihren Relationen untereinander.

     

    Oder alles Existierende kann auch als ein Konstrukt aus  verschiedenen Bewusstseinsebenen verstanden werden, die durch mathematische Verhältnisse miteinander verbunden sind.

     

    Bewusstsein ist durch seine  Frequenz bestimmt und Frequenzen stehen in mathematischen Relationen zueinander.

     

    Diese Bewusstseinsebenen sind ineinander verschachtelt, die höhere Ebene enthält jeweils die darunter liegenden niederen Ebenen. Dies bildet eine unendliche Regression, eine Art Stufenleiter zur Quelle allen Seins.

     

    Bewusstseinsebenen oder Dimensionen werden durch Willensakte (Postulate) erschaffen. Dies ergibt die morphischen Felder. Dabei ist jeweils die niedere Ebene durch die Postulate (Absichten, Ziele) der höheren Ebenen begrenzt.

     

    *  *  *

     

    Und diese mathematischen Relationen sind  ein möglicher Zugang um unser Universum zu ändern und unser Bewusstsein zu erweitern und Heilung zu bewirken.

     

    Ohne diese Zusammenhänge klar zu verstehen arbeitet die Radionik mit diesen Zahlenverhältnissen.

     

    Ein Radionikgerät besteht aus mehren Knöpfen mit den Zahlen von Null bis Neun und einer Reibeplatte.

    Man legt ein Objekt (z.B. Arzneimittel oder homöopathische Potenz) dessen Frequenz man bestimmen will in eine Schale im Gerät. Dann verändert man solange die Stellung der Knöpfe bis man auf der Reibeplatte beim Darüberfahren mit dem Finger einen Widerstand spürt. Die dann eingestellte Frequenz ist dann die Frequenz des Mittels.

    Wahrscheinlich ist das nur ein sehr grober Zugang zu Frequenzbestimmung. Denn ein Mittel wird sich nicht nur aus einer Frequenz zusammensetzen sondern mehre Frequenzen werden in Relation zueinander stehen. Immerhin sollen damit manchmal spektakuläre Erfolge erzielt worden sein.

     

    Von einem Therapeuten der Reinkarnationstherapie wurde mir folgendes berichtet:

    Er fand heraus, dass die Erinnerung an gewisse traumatische Erlebnisse oder Implantate aus früheren Leben durch mathematische Zahlenfolgen verschlossen waren. War der richtige Zahlencode gefunden war es auf einmal möglich das Ereignis bewusst zu machen und so auszulöschen. Der erste Zahlencode war aber noch gelegentlich durch einen weiteren Code geschützt, der erst zugänglich war, nachdem der erste Code gefunden wurde. Auch hätte es ganze Systeme von Schutzmechanismen und Fallen gegeben, um zum wirklich auslöschenden Ereignis zu kommen.

     

    Zu diesem Thema gehören auch die Solfegio Frequenzen.

    "Bei den Solfeggio Frequenzen handelt es sich um eine Sechstonleiter. welche bereits im frühen Mittelalter musikalisch zur Intonierung heiliger Gesänge Verwendung fanden. So bei den Gregorianischen Sprechgesängen, wobei man schon damals stark bewusstseinsentfaltende Effekte feststellte. Vielleicht war dies mit ein Grund warum die katholische Kirche das Wissen um die heilsamen Frequenzen nicht unterm Volk verbreitete, sondern im Gegenteil über Jahrhunderte unter Verschluss hielt. Es ist Dr. Len Horowitz zu verdanken, das diese heilenden Frequenzen, wieder das Licht erblickten, und unserer Heilung dienen können. Ein wichtiges Kriterium, bei der Anwendung dieser sechs Noten besteht darin, das alle ihre Basiswerte, und sämtliche Oktavenwerte bei der Theosophischen Reduktion (mathematische Rechenoperation die aus der KABBALA bekannt ist), stets die Quersumme 3, 6, oder 9 ergeben

    []

    So soll die SOLFEGGIO Note namens MI mit der Frequenz von 528 Hertz (Liebesfreqenz) in der modernen Molekularbiologie als Reparaturfrequenz für beschädigte DNA-Stränge Verwendung finden (A. Davidson: The Royal R. Rife Report, Borderline Sciences 1988 und das Buch von Dr. Joseph Poleo und Dr. Leonard Horowitz Healing Codes for the Biological Apocalypse).

    []

    Die Noten der heutigen Musik weisen hingegen andere Frequenzen auf. Die Note C beispielsweise hat 512 Hz, dies gilt als ‘korrekte' Frequenz in musikwissenschaftlicher Hinsicht.

     

     <http://www.alleinklang.tv/themen/naturheilkunde/die-solfeggio-frequenzen-heilende-klaenge.html>

     <http://www.alleinklang.tv/themen/naturheilkunde/die-solfeggio-frequenzen-heilende-klaenge.html>

     <http://www.alleinklang.tv/themen/naturheilkunde/die-solfeggio-frequenzen-heilende-klaenge.html>

     

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    Das Innere Selbstbild bestimmt !

     

    Wie siehst Du Dich selbst? Was glaubst Du in Deinem tiefsten Innersten was Du für ein Mensch bist?

    (Nicht wie Du vielleicht sein möchtest, oder so wie Du Dich nach aussen hin darstellen willst)

     

    Bist Du ein wertvoller Mensch, oder "der letzte Dreck" um es drastisch zu formulieren?

    Bist Du schuldig und verdienst deswegen Strafe ?

    Bestrafst Du Dich sogar unbewusst, weil ein schlechter Mensch doch Strafe verdient - indem er allerlei Unangenehmes und Widriges erlebt??

     Bist Du ein erfolgreicher Mensch oder eher erfolglos und ein Versager?

     

    Siehst Du Dich als materiellen Körper der einmal sterben wird, wonach dann "Nichts" sein wird?

    Oder als biologisches Wesen, das durch seine Gene determiniert wird und völlig von seiner Veranlagung bestimmt wird ?

     

    Dieses Innere Selbstbild - so wie Du Dich ganz ehrlich im tiefsten Inneren siehst - prägt Dein Verhalten.

    Du BIST zwar nicht so, aber weil Du glaubst Du wärest so,  so wirst Du das erleben was Du von Dir glaubst.

     

    Du BiST nicht so, weil Du in Deinem Kern ein göttliches Wesen bist, aber Dein Spiel (ein degeneriertes Spiel !) besteht darin  diese Deine Rolle angenommen zu haben - meistes durch Unwissenheit und Übereinstimmung mit Deiner Umwelt.

     

    LRH schreibt dazu in den Phönix Lectures S.36:

     

    „Betrachtungen rangieren über dem Gefüge und den Vorgängen von Raum, Energie und Zeit"

     

    Damit ist gemeint, daß eine Idee oder eine Ansicht grundsätzlich dem Raum, der Zeit oder den organisierten Formen übergeordnet ist.

    [Den Vorgängen von Raum, Zeit, Energie und damit der eigenen persönlichen Realität, dem Alltag, der aus solchen Vorgängen besteht)

     

     Man versteht darunter, daß Raum, Energie und Zeit selbst weitverbreitete Betrachtungen sind, über die Übereinstimmung erzielt ist. Die Tatsache, daß so viele miteinander ein Einverständnis haben, läßt die Dinge wie Raum, Energie und Zeit zu einer Realität werden. Damit sind sie das Produkt von Betrachtungen, über die allgemeine Übereinstimmung besteht.

     

    Die Aspekte der Existenz, wie sie von der Ebene des menschlichen Wesens aus betrachtet werden, sind in Wirklichkeit der höher geordneten Wahrheit entgegengesetzt. Denn das menschliche Denken basiert auf der sekundären Betrachtung, daß die Gefüge und die Vorgänge von Raum, Energie und Zeit real sind, und daß die eigenen, persönlichen Betrachtungen weniger wert sind, als Raum, Energie und Zeit.

    ('Es spielt keine Rolle was Du denkst, dadurch ändert sich nichts')

     

    Das ist eine Umkehrung dessen, wie es tatsächlich ist. Diese Mechaniken (die Gefüge von und Vorgänge in Raum, Energie, Zeit, Formen, Gegenständen und deren Kombination) haben gegenüber dem Menschen eine Vorrangstellung eingenommen. Sie sind somit wichtiger geworden als Betrachtungen selbst. Dadurch wurden die Fähigkeiten des Menschen überwältigt. Er ist unfähig, sich innerhalb des Rahmens dieser Mechaniken frei zu bewegen. Der Mensch vertritt damit unbewußt einen umgekehrten Gesichtspunkt.

     

    Während die Betrachtungen, die er täglich macht, das eigentliche Verursachen von Raum, Energie, Zeit und Form bewirken, unternimmt er nichts, um diese seine grundsätzlichen Betrachtungen zu ändern. Er wertet sich deshalb selbst ab, indem er Raum, Energie, Zeit und Form einer anderen Verursachung zuschreibt. Obwohl er selbst daran beteiligt war, diese Dinge zu erschaffen, mißt er ihnen solche Kraft und solchen Wert bei, daß seine eigenen Betrachtungen dadurch Raum, Energie und Form untergeordnet werden. Folglich kann er das Universum, in er sich befindet, nicht mehr verändern.

     

    Die persönliche Freiheit eines Individuums beruht darauf, daß es seine eigenen Betrachtungen frei ändern kann, die es über Raum, Energie und Form des Lebens und über seine einzelnen Rollen die es darin spielt, gemacht hat. Wenn es seine Ansicht darüber nicht ändern kann, so wird es sich fixieren und sich innerhalb der Hindernisse (wie denen des physikalischen Universums), die es sich selbst geschaffen hat, versklaven. Man kann somit erkennen, wie sich der Mensch durch seine selbstgeschaffenen Hindernisse versklavt hat.

    Er erschafft diese Hindernisse selbst, oder er gerät in ein Einverständnis mit Dingen, die diese Hindernisse zur Wirklichkeit werden lassen.

    LRH

     

    Welche Betrachtungen hast Du also von Dir selbst , die dein Leben gestalten?

     

     Dein Innerstes Selbstbild - das was Du von  Dir als Wesen glaubst - 

    das  ist DIE KERN-Betrachtung die Dein Leben bestimmt.

     

    Siehst Du Dich also als materielles Wesen, als Körper der einmal vergehen wird, ausgeliefert den Aufgaben und Widrigkeiten  des täglichen Lebens?

    Oder siehst Du Dich als ewige Seele die durch ihre Betrachtungen Materie, Energie, Zeit und Raum und damit ihre Umwelt gestalten kann?

    Siehst Du Dich als Mensch der spirituelle Erfahrungen machen möchte, oder als spirituelles Wesen, das menschliche Erfahrungen machen möchte?

    Siehst Du Dich als Beobachter Deiner Welt oder bist Du als Körper in ihre Angelegenheiten verwickelt?

    Bist Du ein Opfer widriger Umstände die immer wieder auf Dich zukommen oder ein Wesen das auf Grund der göttlichen Willensfreiheit seine Umwelt gestalten kann wie es will?

     

    Das sind nur einige Beispiele, aber was  sind genau DEINE Betrachtungen diesbezüglich?

     

    Solche  Betrachtungen bestimmen Dein Leben.

    Denn Betrachtungen rangieren über den Mechaniken von Raum,, Zeit, Energie und damit über der erfahrenen eigenen Realität.

     

    Die erfahrene Realität ist die Erscheinungsform der eigenen  Betrachtungen!

     

    Wer also  glaubst Du  bist Du wirklich?

    Was glaubst Du wirklich von Dir?

    Da musst Du bohren !

    Wenn Dir das noch nicht gelingt, dann arbeite daran !!

     

    Dazu wieder LRH (freie Übersetzung):

     

    Also scheint es sehr einfach zu sein. Man müsste ein Individuum nur  dazu bringen seine Überzeugungen zu ändern und alles wäre in Ordnung.  Aber so einfach ist es nicht. So funktioniert es nicht. Das Prinzip ist hier: Bringe ein Individuum in intensive Kommunikation mit etwas und erst dann wenn es seine Furcht davor verloren hat, wenn es nicht länger davor zurückweicht, dann zeige ihm, dass es seine Meinung darüber ändern kann.

     

    Aber bevor man jemand sich durch seine Blindheit, seine Unrealität bezüglich etwas mit dem er in Übereinstimmung ist, hindurch gebracht hat  arbeitet er GEGEN sich selbst. Er bekämpft seine eigenen Überzeugungen. Er hat damit übereingestimmt, dass da eine Mauer ist, deswegen ist da eine Mauer - und nun bekämpft er seine eigene Überzeugung, dass da eine Mauer ist, indem er sagt, dass da keine Mauer ist. Er bekämpft seine eigenen Postulate, deswegen sind sie sehr schwach.  Weil die Mauer DA ist - das ist sein Postulat. Und nun versucht er ohne dieses Postulat aufzulösen, seine Meinung zu ändern und sagt: " Da gibt es keine Mauer, da gibt es keine Mauer, da gibt es keine Mauer…".  Und dann gibt es die Mauer doch. OK.

     

    So ist also der Zustand in dem wir den Menschen finden. Er hat damit übereingestimmt dass da ein Physikalisches Universum ist, und nachdem er damit übereingestimmt hat,  tut ihm das leid und er möchte seine Meinung darüber ändern. Aber seine Meinung darüber zu ändern würde ihn ins Unrecht setzen.

    Ein Wesen, das bereits gesagt hat, dass da etwas ist,  würde wenn es - ohne sein erstes Postulat zu ändern - nun sagen, würde dass da nichts ist, dieses Wesen würde sich ins Unrecht setzen bevor  es Recht gehabt hätte. Und wenn man Unrecht hat funktionieren die Postulate nicht.

    LRH

     

    Daraus kann man erkennen:

     

    Solange Du Dich selbst als materiellen Körper (und nicht als Erscheinungsform Deiner Betrachtungen) siehst kannst Du nicht verstehen, dass Gedanken heilen oder krankmachen können.

    Die erste Überzeugung ist, ich bin Materie. Die zweite von Dir jetzt gewollte Überzeugung ist, ich will durch ändern meiner Überzeugungen meine Krankheit heilen. Sie kann nicht funktionieren, denn wie sollen flüchtige Gedanken die stabile Materie beeinflussen können?  Das ist unglaubwürdig, so kann man nicht an die Verwirklichung des Postulats glauben.

     

    Zuerst müsstest Du deshalb das erste Postulat, die erste Überzeugung - ich bin ein materieller Körper - auflösen und erkennen wer Du wirklich bist.

     

    Du bist nicht das Klavier sondern der Klavierspieler. Du bist nicht das Gehirn, das Gehirn ist nur das Klavier auf dem Du als Klavierspieler die Melodie Deines Lebens spielen möchtest, weil Du  das einmal SO WOLLTEST. Es ist dann auch klar, dass wenn das Klavier/Gehirn beschädigt wird,  es auch keine reinen Töne/Wahrnehmungen mehr hervorbringen kann. Oder dass man durch Manipulationen am Klavier/Gehirn die Melodie/Wahrnehmung ändern kann. Aber deswegen darf man doch das Klavier/Gehirn nicht mit dem Klavierspieler/Wesen gleichsetzen.

     

    Solange Du Dich als schuldigen Sünder siehst, kannst Du nicht an die Möglichkeit einer Heilung glauben, denn zuvor musst Du doch Deine Strafe bekommen - so ist Deine Überzeugung..

    Um da heraus zu kommen  musst Du Dich zuerst als göttliches Wesen, als Beobachter sehen, der nicht das Beobachte ist. Als Wesen das in ein Spiel hineingegangen ist und sich darin verloren hat und Dich nicht sehen als schlechter Mensch der Strafe verdient.

    Von diesem Standpunkt aus kannst Du dann - erst dann - erkennen, dass es keine Schuld und keine Sühne gibt, sondern höchstens Folgen eigener Postulate, die man SELBST einmal gewollt hat. 

     

    Betrachtungen und Überzeugungen gestalten Deine Welt, bestimmen was Du erlebst.

    Die Welt die Du erlebst ist der genaue - der ganz genaue - Spiegel Deiner Betrachtungen und Überzeugungen von Dir selbst.

     

    Daraus ergibt sich aber auch, dass wir keine Angst vor der Zukunft haben sollten, denn wir bekommen genau das -GENAU DAS UND NICHTS ANDERES -  was wir haben wollten. Wie haben nie etwas anderes bekommen, Die Welt die wir erleben ist das genaue Spiegelbild dessen was wir haben wollten.

     

    Deswegen ist es wichtig  widrige Verhältnisse die man erfährt nicht äusseren Umständen zuzuschreiben, sondern die Verantwortung dafür zu übernehmen und zu erkennen, dass man das selbst einmal gewollt hat.

     

    Deswegen ist es auch so wichtig, das eigene Wollen zu erforschen und bewusst zu machen.

     

    Die Frage bei widrigen Umständen muss also lauten : Warum will ich das (wollte ich das ) , was ich jetzt ablehne?

    Nun, ein Baby hat zunächst keinen eigenen Willen und übernimmt im allgemeinen den Willen und die Überzeugungen aus einer Umgebung.

    Aber das sind oft nicht die eigenen Überzeugungen, der eigene Wille.

    Also gilt es zu erforschen, was mein eigener Wille ist und was ein  anderer Wille sein könnte den ich von meiner Umgebung übernommen habe,.

    Denn wenn ich den Willen meiner Umgebung unwissentlich zu meinem eigenen mache bekomme ich nicht das was ich eigentlich  wollte, sondern das was meine Umgebung wollte.

     

    Die theoretische Einsicht und das Verstehen dieser Gedanken ist nur der  notwendige erste Schritt.

    Es gilt sie zu verinnerlichen, zur eigenen Wirklichkeit werden zu lassen indem man ihnen immer wieder Nahrung durch Aufmerksamkeit zukommen lässt, ihnen  Bewusstheit schenkt bis hin zu einer  wahren Selbstrealisation. Dazu auch die folgenden Zeilen:

     

    Das Wahrnehmende.

    Wer bist Du?

     

    Du bist das r Wahrnehmende, das wahrnehmen will.

     

    Nur das existiert für dich, was du wahrnehmen kannst.

     

    Deine Umwelt ist nur da, wenn du sie wahrnehmen kannst.

     

    Dein Körper wird von dir wahrgenommen, sonst wüsstest du nichts von ihm.

     

    Deine Gedanken werden ebenfalls von dir nur wahrgenommen.

     

    Deine Gefühle musst du wahrnehmen, sonst gibt es sie nicht.

     

    Diese Zeilen existieren für dich nur, weil du sie wahrnehmen kannst.

     

    Alles was für dich existiert, deine ganze Welt, ist nur da wenn du sie wahrnehmen kannst.

    Und wenn Du der Ansicht bist, dass auch ohne Dich eine objektive ,materielle Welt existiert, so ist auch das ein Gedanke denn du zuvor wahrgenommen hast.

     

    Und so musst du all deine eventuellen Entgegnung gegen diesen Gedanken zuerst wahrnehmen

    Wenn du also einmal all das beiseite legst, was man dir so über die Welt beigebracht hat und dem du zugestimmt hast, dann kannst du erkennen, das vor all dem als der erste Akt Wahrnehmung steht.

     

    Wer bist du also zu allererst, bevor du dich in die Interpretation deiner Wahrnehmungen stürzt?

     

    1. Du bist das Wahrnehmende.

    Da du das Wahrnehmende bist, kannst du nicht das Wahrgenommene sein

    Du bist nicht das Beobachtete, wie z.B. Dein Körper, den du beobachten kannst, du bist der Beobachter deines Körpers.

     

    2. Du willst wahrnehmen

    Du willst wahrnehmen und erschaffst Dir so eine Realität.

    Das Wahrnehmende WILL ein Spiel haben, um so etwas wahrnehmen zu können.

    (Jedes Spiel ist besser als kein Spiel.)

     

    So erschaffst Dir ein Spielfeld aus Raum und Zeit.

     

    Das Wahrnehmende WILL etwas wissen/wahrnehmen (Postulat= bekannt sein) und kreiert so eine Welt, die es dann wahrnehmen kann (Ergebnis=Wissen).

    "Alles was ist"  als WILLE (Postulate) und VORSTELLUNG ( die so entstandene Realität), nach Schopenhauer.

     

    Das Wahrgenommene, deine Realität, deine ganze äussere und innere Welt ist WISSEN, nach Trom

    Das sogenannte Unbewusste ist Wahrgenommenes von dem der Wahrnehmer beschlossen hat es nicht mehr wahrnehmen zu wollen (Nicht-Wissen) . Er hat dies getan, anstatt die Kreation richtigerweise zu diskreieren (Postulat =Nicht Bekannt sein), was sie völlig zum Verschwinden gebracht hätte( Kein Unbewusstes mehr).

     

    Warum und wozu diese Ideen?

     

    Du lebst im morphischen Feld deiner Matrix, die  aus Absichten, Zielen, Wünschen entsteht..

     So wird die Erscheinungsform deiner Realität erschaffen -----  durch ihre Absichten.

    Das ist der Schlüssel zum Verständnis deiner Selbst und der Welt.

    (morphisch = gestalterzeugend)

     

    Das Problem ist, dass diese Ziele, Wünsche, Absichten meistens nicht deine Ziele, Wünsche Absichten sind, sondern aus fremden Quellen stammen, denen du  durch Überwältigung oder aus Unwissen (wie bei einem Kleinkind z.B.) zugestimmt hast,  und sie so zu deinen eigenen gemacht hast.

     

    Wenn du das noch nicht so  genau erkennen kannst, dann frage dich:

     Warum tun wir alle diese im Grunde überflüssigen Aktionen, die uns wenig Freude bereiten?

    Warum lassen wir uns immer wieder verleiten Dinge zu tun, die wir hinterher bereuen?

    Warum diese Sachzwänge, die uns immer weniger Freiheit und Raum für eigene Initiative lassen? 

    Was ist aus unseren Jugend-Träumen von einem wundervollen Leben geworden?

    Warum gelingt es uns nicht unsere guten Vorsätze und Absichten zu verwirklichen?

     

    Innerhalb dieses Matrix Feldes haben wir einige Freiheiten, die uns die Illusion eines freien Willens vorgauklen. Aber wen wir ausbrechen wollen, stossen wir an ihre Grenzen, so wie ein Fisch der sein Aquarium verlassen will. Bleibt er aber gehorsam und unwissend im Aquarium, so kann er - in dessen Grenzen - in relativer Ruhe  leben, ist aber völlig abhängig vom Willen des Aquariumsbesitzers abhängig.

     

    Wenn Fakten die Erscheinungsform von Absichten sind, dann gilt auch das umgekehrte. Man kann aus Fakten, Geschehnissen, Ereignissen auf die zugrunde liegenden Absichten, die die Matrix konstruieren schliessen. Das gilt für jeden einzelnen und für die ganze Gesellschaft. Wenn also eine ganze Gesellschaft oder auch der einzelne immer wieder Unerwünschtes erlebt, was sind die dahinter liegenden Absichten?

    Aus welchen Absichten setzt sich die Matrix zusammen?

     

    Der Behälter und Erzeuger dieser fremden Matrix ist der Mind. Du lebst und atmest im morphischen Feld dieser MATRIX. "Die Matrix ist überall" sagt Morpheus zu Neo im Film "Die Matrix reloaded" .

    Warum? Weil du nur durch das Filter deines Minds sehen kannst.

    Du kannst der Matrix  nur entkommen und völlige Freiheit über dich selbst und deine Umwelt erlangen indem du ihre Konstruktion aus fremden Zielen, Wünschen und Absichten erkennst.

     

    Der Mensch ist deshalb ein  Wesen das nicht sein eigenes Leben lebt, sondern vorwiegend das Leben anderer.. "Sein wie alle anderen", " political correctness",  sich anpassen ist das Motto.

    Innere Unzufriedenheit, Lethargie, "alltägliche Trance", Stress  ist die Folge.

     

    Wenn dein Auto kaputt ist gibt es die Werkstatt um es zu reparieren. Dort ist ein Techniker, der weiss wie  Autos funktionieren und so den Fehler lokalisieren kann.

    Deinen Mind musst du selbst reparieren, da gibt es keinen Techniker und wenig Informationen darüber wie er funktioniert.

    Deswegen - wenn du willst - ist es nötig den Mind und seine Anatomie zu verstehen. Erst dann wird es möglich Fehler zu lokalisieren. Es gibt keinen Techniker, der das für dich erledigen kann. Nur du kennst deinen Mind, nur du kannst ihn reparieren.

     

    Die Idee ist also , sich selbst wie Münchhausen an den Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.

    Dazu gibt es Hilfsmittel, aber tun muss man es selbst.

     

    Das Ziel ist völlige Kontrolle über sich selbst und seine Umwelt zu erlangen. Und dies ohne  die Rechte Anderer zu verletzen oder sie zu manipulieren, sondern im Gegenteil sie zu fördern, wenn es sich ergibt.

    Das ist, was Freiheit ist. 

    Das ist, was du als freies göttliche Seele im Grunde willst und immer wolltest.

     

    Das Wort "Kontrolle" ist meistens negativ besetzt. "Oh nein, ich will keine Kontrolle", ich will spontan handeln. Aber wer bestimmt, wenn du spontan handelst? Du selbst oder unerkannte Absichten der Matrix die die die Illusion von Freiheit innerhalb deiner  Realität  erzeugen? Du meinst wahrscheinlich du wärest es selbst, aber das ist unwahrscheinlich, ausser du hast die Tricks der Matrix erkannt und  bist dir deiner selbst und deiner echten Motive seeehr bewusst.

     

    Da gibt es eine schöne Geschichte die dies illustriert. Ein übler Räuber kam einst zu einem indischen Weisen und fragte ihn, ob er ihn befähigen könne  ein unbesiegbares Schwert schmieden, mit dem er alle seine Feinde besiegen könne.

    Der Weise sagte, dass das durchaus möglich sei, aber der Räuber müsse zuerst eine lange Ausbildung bei ihm durchlaufen. Erst dann sei er fähig ein solches Schwert zu schmieden.

    Der Räuber sagte zu und verbrachte lange Jahre mit Studium und Training. Danach konnte er sein unbesiegbares Schwert schmieden.

    Aber da er inzwischen ein anderer Mensch geworden war. brauchte er es nicht mehr. 

    So hat jemand der völlige Kontrolle über sich selbst gewonnen hat kein Interesse mehr daran andere zu kontrollieren.

     

    Wenn du dich wirklich selbst befreien willst musst du den ganzen Müll aus deinem Denken als unwichtig erkennen und dich auf die Grundlagen unserer Existenz besinnen. All diese überflüssigen Absichten, Verpflichtungen, Gewohnheiten, von anderen erwarteten Reaktionen, Tabus  sind nur die klebrigen Fänge der Matrix, die dich wieder in ihr Netz ziehen will. Und all diese Arbeit  muss geschehen ohne andere zu verletzen, ohne ihr Unverständnis herauszufordern, ohne (eigenen und fremden) Widerstand, denn dies würde dich wieder in ein Spiel verwickeln und damit in die Matrix zurückführen.

    Nur ein starkes Verlangen nach mehr Freiheit (und die Erkenntnis deiner Grenzen) wird dich das ertragen lassen.

     

    Aber da du im Grunde nicht die Matrix bist sondern dich nur fälschlicherweise mit ihr identifiziert hast, kann eben die Aufhebung der Identifikation mit ihr dich wieder befreien. Das gelingt durch eine bewusste Trennung zwischen Beobachter und Beobachtetem,  statt Identifikation mit dem Beobachteten und dem Mind der das Beobachtet erzeugt.

     

     

     

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    Praktische Anwendungen:

    Den Standpunkt ändern

     

    Normalerweise nimmt man vom Mittelpunkt des Kopfes aus wahr.

    Nun ändere diesen Standpunkt, nimm einen anderen Wahrnehmungspunkt ein.

    Nimm von einer beliebigen Stelle des Raumes um dich herum wahr.

     

    Du bist an einem andern Wahrnehmungspunkt und nimmst von dort aus wahr.

     

    Sieh von dort deinen Körper.

    Erkenne so, dass du nicht dein Körper bist, sondern dass der Körper nur etwas ist, was du wahrnimmst.

     

    Erkenne, wie du von dort aus dein Köpervehikel steuern kannst.

     

    Bisher hast du immer deinen Körper benötigt um deine Realität im Raum zu verändern, indem du von einer Stelle zu einer anderen MIT deinem Körper gingst, um von dort aus, vom Mittelpunkt des Kopfes aus, dann wahrzunehmen.

    Das muss nicht so sein.

     

    Du kannst dich in deiner Realität auch ohne Körper bewegen.

    Verändere einfach den Punkt von dem aus du wahrnimmst.

    „Geh“ dorthin wo du sein möchtest und lass das Körpervehikel an der vorigen Stelle zurück.

     

    Aber all das sind nur Veränderungen des Standpunkts im physischen.

    Wichtiger sind Veränderung des Standpunktes in bezug auf deine Überzeugungen.

    Diese nämlich bestimmen Deine Realität, die Welt im Innen und Aussen in der du lebst.

     

    Was also ist dein Standpunkt? Identifizierst du dich mit dem Körper indem du denkst „ich bin ein Körper“ oder bist du das Wahrnehmende, das einen Körper beobachtet?

     

    Es kommt nur auf den Standpunkt an, und der wird durch deine Überzeugungen bestimmt.

    So kannst du den Standpunkt deines eigenen Lehrers einnehmen und zwischen einem Lehrer und Schüler Standpunkt wechseln, um neue Erkenntnisse zu gewinnen.

    (Am besten schriftlich, Du wirst erstaunt sein, was du vor ein paarTagen oder Wochen so von dir gegeben hast)

    Oder zwischen einem Therapeuten und Klienten Standpunkt, um deine Probleme zu lösen.

    Es ist möglich diese Standpunkte oder Rollen soweit so auszubauen, dass man nicht mehr von äusseren Quellen abhängig ist.

    Denn du selbst bist dein bester Lehrer, eigentlich weisst Du in deinem tiefsten Inneren alles, auch die Antwort auf deine brennendsten Probleme.

    Mach Dir also zuerst eine Liste in der alles steht was du von deinem Therapeuten erwarten würdest, dass er dich fragt.

    Dann geh in die Rolle des Klienten und beantworte die Fragen so gut du kannst.  Wenn du das Gefühl hast, dass dein Therapeut eine neue Frage stellen sollte, geh wieder in die Rolle des Therapeuten.

    (Und wieder meine Empfehlung, bitte alles schriftlich. Du solltest die Dinge durch schreiben aus dir herausstellen.) 

     

    So kann man Selbstsicherheit und Unabhängigkeit gewinnen.

    Aber Vorsicht: Standpunkte können sich so verhärten, dass das Innere Wesen „kristalliert“ wie es Ouspensky formuliert. Deswegen ist es wichtig immer offen zu bleiben, andere Standpunkt zuzulassen und die Relativität alles unseres Wissens zu berücksichtigen.

     

    Um „offen“ zu bleiben ist es wichtig Standpunkte und Überzeugungen als solche zu erkennen. Dies sind momentane Wahrheiten die jederzeit durch etwas Besseres ersetzt oder erweitert werden können.

    Dies gilt nun vor allem und ganz besonders für die gegenwärtig in einem vorherrschenden Überzeugungen.

     

    Die Frage ist also, was sind meine Überzeugungen?

    Was glaube ich wirklich?

    Und

    Was hat eine solche Überzeugung für Folgen?

    Wie kann ich das gegebenenfalls ändern?

     

    Wie kommen Überzeugungen überhaupt zu Stande?

    Wenn du nun glaubst dies geschehe durch logisches Denken, so muss ich dich enttäuschen.

    Überzeugungen entstehen vorwiegend durch WIEDERHOLUNG !

     

    Immer wieder der gleichen Behauptung seiner Umgebung ausgesetzt fängt man an diese für wahr zu halten.

    Was alle sagen oder glauben MUSS doch richtig sein.

    Es ist auch bequemer der Herde zu folgen, als als Aussenseiter eigene Gedanken zu haben

    So ähnlich wie „Führer befiel und wir folgen dir“. Oder „Wollt ihr den totalen Krieg?“ und alle brüllen „Ja“. Oder moderner man will nicht "out" sein.

     

    Aber zurück zum Ausgangspunkt dieses Artikels.

     

    Welche Überzeugungen bewirken, dass ich nur vom Mittelpunkt meines Kopfes aus wahrnehme?

     

    Möglicherweise ist man erst in diesen Zustand gekommen, weil es sinnvoll erschien als Wesen das sich seine eigene Realität erschuf und einen Handlungsmittelpunkt als Körpervehikel benötigte sich auch in diesem Mittelpunkt zu etablieren.

    Und weil es bequem erschien blieb man dabei und vergaß, dass es auch anders geht.

     

    Und jetzt hat man durch stete Wiederholung der Umgebung „gelernt“, dass man ein Körper ist und nur durch die Sinne eine sogenannte objektive Welt wahrnehmen kann.

     

     

    Eine andere Anwendung wäre es erwünschte Frequenzen bewusst in dich hereinzuholen.

    " Fällt dir manchmal die Decke auf den Kopf" , weil du dich zu viel in geschlossenen Räumen aufhalten musst?

    Dann hole dir die Freqeunz von mehr Raum in dich hinein. Geh ins Freie schau den blauen Himmel an und stell Dir vor wie du ihn in dich hinein holst. Schliesslich ist der blaue Himmel auch nur eine spezielle Art von Frequenz.